Lübeck – Am Sonnabendabend fand das mit Spannung erwartete 151. Lübecker Stadtderby statt. Dort setzte sich am Ende der gastgebende 1. FC Phönix mit 4:0 auf der Lohmühle recht deutlich gegen den VfB Lübeck durch. Dementsprechend groß war auch die Enttäuschung bei den zahlreichen Anhängern der Grün-Weißen nach dem Abpfiff, allen voran aber auch bei den Spielern des VfB selbst. „So will man ja kein Derby spielen – oder auf jeden Fall nicht vom Ergebnis her. Wir haben uns das anders vorgestellt“, war auch Maximilian Schütt enttäuscht, hatte auch zunächst ein bisschen Probleme das Vorangegangene richtig einzuordnen. „Das ist nicht so einfach. Ich glaube, wir kommen nicht so gut rein ins Spiel, kämpfen uns dann in die Partie und müssen uns belohnen. Mit einem 1:1, vielleicht mit einem 2:1. Weil wir dann schon gut drin waren, auch viele Chancen nach dem 0:1 hatten.“
Ausbeute
Der Innenverteidiger sagt weiter: „Dann ist es wie immer. Machst du vorne die Dinger nicht, dann kriegst du sie hinten rein. Und dann verlierst du halt gegen so eine Mannschaft in der Höhe unverdient, meiner Meinung nach.“ Im Endeffekt zieht sich das Thema Ausbeute, allen voran Konsequenz im Abschluss, derzeit ein bisschen durch die noch frische Spielzeit. „Wenn du dann jedes Mal die Chancen nicht richtig ausspielst, die Angriffe nicht richtig ausspielst, dann frustriert das ein bisschen, weil man schon viel investiert. Dann kriegst du halt mit dem 2:0 oder 3:0 brutale Nackenschläge – und es sieht dann so aus, wie es aussieht“, so Schütt.
Zuspruch
Am Sonnabend fanden 3.148 Zuschauer den Weg zum Derby. Ein paar mehr hatte man sich insgesamt sicherlich erhofft beim „Heimspiel“ der Adler auf der Lohmühle und unter den Augen von Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau.
Training
Heute am Vormittag kommt das Team zusammen, wird auch ein bisschen analysiert…
