Stress in der Regionalliga

VfB Oldenburg will auch in die 3. Liga

Saison 2018/2019 in der Regionalliga: Fans des VfB Oldenburg beim Auswärtsspiel in Lübeck. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Oldenburg – Der Saisonabbruch in der 4. Liga ist nur noch Formsache. Die Vereine sprachen sich für ein vorzeitiges Ende der aktuellen Spielzeit aus. Ungeklärt ist dagegen, ob es Absteiger gibt und wer den Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen Bayern vertritt. Nach Informationen von HL-SPORTS soll sich der Großteil für den TSV Havelse ausgesprochen haben, doch da will der VfB Oldenburg nicht mitmachen.

VfB Oldenburg ist nicht einverstanden

Der Tabellenvierte der Süd-Staffel schrieb einen offenen Brief an NFV-Ligachef Jürgen Stebani. „Wir stellen fest, dass die Interessen des VfB Oldenburg in der Regelung der Aufstiegsfrage durch das getroffene Meinungsbild nicht berücksichtigt sind“, heißt es darin und weiter: „…Nicht nachvollziehbar ist aber, warum diese Argumentation keine Anwendung in der Aufstiegsregelung findet? Warum findet hier die Quotientenregelung Anwendung und der TSV Havelse wird als Meister bestimmt?… Aus diesem Grund ist das Meinungsbild der Regionalligavereine für uns nicht hinnehmbar. Wir erwarten, dass die Interessen der Vereine, die eine Lizenz für die 3. Bundesliga beantragt haben, berücksichtigt werden.“

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Quali-Runde gefordert

Der VfB hat zur Untermauerung noch einen Alternativvorschlag unterbreitet. „Alle Teams der Regionalliga Nord, die eine Lizenz für die 3. Bundesliga beantragt haben, müssen das Angebot erhalten, sich in einem sportlich fairen Wettbewerb für die Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Bayern zu qualifizieren (analog zu den Maßnahmen in der RL Bayern). Dies könnte in Form einer Aufstiegsrunde mit Hin- und Rückspielen oder auch in einem Turniermodus erfolgen. Nur so werden finanzielle und organisatorische Bemühungen der Lizenzbeantragenden Vereine auch in sportlicher Hinsicht angemessen berücksichtigt.“

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Erinnerungen an das Vorjahr

Michael Weinberg, Geschäftsführer bei den Oldenburgern, sieht sich womöglich ein Jahr zurückversetzt. Dort hatte der VfL Wolfsburg II die Rolle des „Ausgesperrten“ inne. Der VfB Lübeck wurde über die Quotientenregel zum Aufsteiger in die 3. Liga ernannt.

Entscheidung am Wochenende?

Möglich, dass es schon zu einer Entscheidung am kommenden Wochenende kommt, denn eine Videokonferenz ist geplant.

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