Lübeck – Am Sonntag kam es in der Oberliga zum Spitzenspiel. An der Dorfstraße empfing der SV Todesfelde den ewigen Rivalen, den SV Eichede, zum Showdown. Die Begegnung hielt was sie versprach und fand am Ende mit dem 1:1 keinen Sieger. Vor der Pause blieb es vor den 665 Zuschauern zunächst torlos, aber keinesfalls langweilig. Die Gäste aus Stormarn wirkten bis dahin einen Tick frischer. Nach Widerbeginn war es auch der SVE, der durch einen Treffer von Tom Wittig auf 1:0 (57.) stellte. Doch das sollte nicht für den anvisierten Dreier der Gäste langen. Nachdem SVT-Angreifer Til Weidemann zehn Minuten vor dem Ende rustikal gefoult wurde, sich in dieser Situation schwer am Knöchel verletzte und ins Krankenhaus musste, nahm das Match noch einmal richtig Fahrt auf, wurde es hektisch und noch emotionaler. Letztlich traf Deniz Hasan Yilmaz für die Hausherren mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze, der sich über SVE-Keeper Marcel Gevert hinweg in die Maschen senkte, zum 1:1 (90+2).  

Sven Tramm (SVT): „Es war ein gutes Spiel, ich denke es war ein gerechtes Unentschieden. Trotzdem ist es ärgerlich, dass wir in der 96. Minute nicht einen Elfer bekommen haben. Ich glaube es war einer. Klar wollten wir das Spiel gewinnen, sind aber im Großen und Ganzen zufrieden.“ Zu Verletzung von Weidemann ergänzte Tramm. „Der Knöchel ist kaputt. Til ist sonst einer, der aufsteht. Für mich ist es Wahnsinn, das das nur Gelb gegeben hat.“    

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Denny Skwierczynski (SVE): „Es fehlte das zweite Tor, um das Spiel zu entscheiden. Im Fußball ist es immer so, dass man leider dann auch noch ein Gegentor bekommt. So ein Tor macht man ja auch nicht immer. Wir hätten den Sieg verdient gehabt, waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, haben alles in die Waagschale geworfen.“

Til Weidemann (SV Todesfelde) musste behandelt werden. Foto: sr

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