HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel
Foto: Lobeca/Kaben

Hamburg – Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) möchte die Bundesliga-Saison sportlich zu Ende bringen und wartet nun auf das „Go“ aus der Politik. Sicher ist, dass es nur mit Geisterspielen gehen würde und vielen Auflagen der Gesundheitsbehörde. Der Verband hat der Politik in einem 50-seitigen Konzept aufgezeigt, wie man sich das vorstellt. Nun ist die Regierung an der Reihe und muss eine Entscheidung finden. Dazu müssen die Vereine einen Gesundheitsbeauftragten stellen und das gilt auch für den Hamburger SV.

Boldt sieht „unglaubliche Herausforderung“

„Es ist eine unglaubliche Herausforderung. Da diskutieren wir, ob es jemand aus dem Umfeld der Mannschaft sein kann oder ob es sinnvoll ist, jemand anderen zu nehmen“, sagt HSV-Sportvorstand Jonas Boldt der „Bild“. Ob es nun ein Mitarbeiter aus dem medizinischen Betreuerteam des Zweitligisten oder ein externer Fachmann sein wird, ist noch offen.