SV Azadi Lübeck zu Gast an der Falkenwiese – Kreisligisten im Duell

AKM Lübeck und Eintracht Groß Grönau kämpfen um das letzte Achtelfinalticket

Der SV Azadi Lübeck gastiert im Kreispokal beim SV Viktoria 08. Foto: Lobeca/Marcel Lienstädt
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Lübeck – Am Dienstag und Mittwoch geht es im Kreispokal Lübeck rund. Das letzte Sechzehntelfinale sowie fünf Achtelfinalpaarungen stehen an. Es geht um den Einzug in die nächste Runde, wobei einige spannende, doch auch typische David-gegen-Goliath-Duelle anstehen. Es lohnt sich, auf die Sportplätze in der Hansestadt zu gehen, denn dort wird einiges unter Flutlicht geboten.

Sechzehntelfinale

AKM Lübeck – TSV Eintracht Groß Grönau (Mi., 19.30 Uhr)

Das Sechzehntelfinale wird am Mittwochabend komplettiert. Der Aufsteiger der Kreisklasse A, AKM Lübeck, empfängt den TSV Eintracht Groß Grönau. Die Favoritenrolle geht klar an die Gastmannschaft, die in der Verbandsliga spielt, doch ein Selbstgänger wird es für die Mannschaft von Trainer Marco Cloppat keineswegs. Diese startete in die Verbandsliga mit nur einem Punkt aus vier Spielen. Es ist ein dürftiger Start, sodass sich die Eintracht derzeit auf Platz 14 wiederfindet. Zu Gast im Vorwerker Teichstadion soll die Runde der letzten 16 erreicht werden, doch die Heimmannschaft ist gut in die neue Spielzeit gestartet. AKM Lübeck holte als Aufsteiger zwei Siege zum Start. Sowohl der SV Dissau (3:1) als auch der Sereetzer SV II (4:3) wurden bezwungen, sodass die Mannschaft von Cemre Akbal in der Liga auf Rang drei steht.

Achtelfinale

SV Eintracht Lübeck – TSV Kücknitz (Di., 19.30 Uhr)

Am Neuhof ist die Rollenverteilung ziemlich klar. Als Kreisligist mit Ambitionen geht der TSV Kücknitz im Achtelfinale beim SV Eintracht Lübeck als Favorit ins Spiel. Trotz durchwachsenem Start in die Liga mit zwei Siegen und zwei Niederlagen sind die Mannen von Mirco Groß ein sehr spielstarkes und offensivorientiertes Team, gespickt mit hoher Qualität. Maurice Maletzki ist dabei sicherlich hervorzuheben, auf den es aufzupassen gilt. Die Heimelf wartet mit vier Punkten aus zwei Spielen in der A-Klasse im Rücken und möchte überraschen. Dabei wird es einen erneut starken Christian Beyer brauchen, denn dieser erzielte bereits vier Saisontore.

SV Viktoria 08 – SV Azadi Lübeck (Di., 19.30 Uhr)

Der SV Azadi Lübeck ist in der Landesliga mit sieben Punkten aus drei Spielen gestartet und knüpfte somit an die beeindruckende vergangene Saison an. Nun steht das erste Pokalspiel an und in diesem peilt die Mannschaft von Niwar Jasim sicherlich wie bereits 2024/25 den Titel an. Die erste Hürde wartet am Dienstagabend auf der Falkenwiese. Mit dem SV Viktoria 08 trifft man auf einen Kreisligisten, der einen Umbruch hinter sich hatte. Personell sind viele Spieler im Sommer gegangen, einige Neue dazugekommen. Der Ligastart war anspruchsvoll und dennoch gelang eine große Überraschung. Der Eichholzer SV II wurde als erste Mannschaft seit Herbst 2025 geschlagen und auch damals war es das Team von Timur Akgün. Favoriten ärgern können sie und auf der Sportanlage an der Falkenwiese haben sich schon viele schwergetan. Azadi sollte also gewarnt sein, trotz klarer Favoritenrolle.

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VfB Lübeck
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TuS Lübeck – VfL Vorwerk (Mi., 19 Uhr)

Ein ligainternes Duell steigt am Mittwochabend in Lübeck-Marli. Der TuS Lübeck empfängt Ligakonkurrent VfL Vorwerk. Beide Mannschaften stehen in der A-Klasse bei drei Punkten, allerdings absolvierten die Hausherren ein Spiel mehr. Auf einen 5:0-Sieg gegen den SV Viktoria 08 II folgte eine 0:4-Pleite zuletzt gegen den SV Hamberge. Vorwerk setzte sich am vergangenen Wochenende im ersten Spiel gegen Mitaufsteiger Groß Grönau II durch. Nun steht ein spannendes Duell im Kreispokal-Achtelfinale an. Beide Mannschaften kamen kampflos mit einem Freilos in die nächste Runde, wo nun das Viertelfinale erreicht werden soll.

TSV Schlutup – SV Fortuna St. Jürgen (Mi., 19.30 Uhr)

Es ist nicht lange her, dass der TSV Schlutup beim SV Fortuna St. Jürgen zu Gast war. 17 Tage liegen zwischen dem Duell in der Liga und dem kommenden Achtelfinale im Kreispokal. Damals setzte sich der TSV mit 4:2 durch. Dabei führte Fortuna zwischenzeitlich mit 2:1. Ein herausragender Mert Büyükdemir machte mit einem Dreierpack den Unterschied und sorgte für den Sieg der Mannschaft vom Palinger Weg. Es blieb somit dabei, dass die Schlutuper der klare Angstgegner der Fortuna sind. Dies soll sich nun ändern, wenn es im Pokal zum Wiedersehen kommt. St. Jürgen reist allerdings mit vier Niederlagen in Folge im Gepäck an. Es soll nun die Wende gelingen, doch es ist keine einfache Aufgabe. Die Heimelf hat nach einer 4:5-Niederlage am vergangenen Sonntag etwas wiedergutzumachen.

TSV Dänischburg – ATSV Stockelsdorf (Mi., 20 Uhr)

Mit nur einem Punkt aus vier Spielen war es für den ATSV Stockelsdorf kein zufriedenstellender Start. Früh findet sich der Kreisligist im Tabellenkeller wieder und es braucht schnell Erfolgserlebnisse. Eines war der 2:1-Sieg gegen Lübeck 1876 im Sechzehntelfinale. Nun soll das Viertelfinale erreicht werden, doch da hat die Heimmannschaft klar etwas gegen. Es wartet der TSV Dänischburg, der in der Kreisklasse B das erste Spiel gegen den VfB Lübeck III mit 1:3 verlor. Das Achtelfinale erreichte Dänischburg nach einem 7:6-Sieg im Elfmeterschießen gegen den SC Buntekuh.

Bildquellen

  • azadi_pokaljubel: Lobeca/Marcel Lienstädt
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