SV Todesfelde dreht ab der letzten Minute auf und holt in der Verlängerung den Pokal

SVHU am Rande des Erfolgs und zum Schluss zweiter Sieger

SV Todesfelde ist Kreispokalsieger 2022. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Henstedt-Ulzburg – Was war das für ein absolut geiles Spiel! Im Kreispokal-Finale in Segeberg zwischen SV Henstedt-Ulzburg und SV Todesfelde ging der Cup nach Verlängerung mit 6:4 (3:3, 2:1) an den Oberliga-Meister.

Lasse und Fin Drews vom SV Henstedt-Ulzburg sind enttäuscht. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Holm rettet Todesfelde in die Verlängerung – Studt sorgt für Entscheidung  

Dabei hatte SVHU alles geboten, was möglich war. Max Spreitzer (14.) brachte die Hausherren in Führung. Rafael Krause (27.) und Henrik Sirmais (35.) drehten die Begegnung noch vor der Pause auf 2:1 für „Tofe“. Im zweiten Durchgang gingen die Gastgeber erneut in Führung. Doppeltorschütze war Pasquale Longo (52., 55.). Er hatte auch die Entscheidung auf dem Fuß, doch der Pfosten rettete Todesfelde. Der Favorit kam kurz vor Schluss noch einmal zurück und schaffte es zum 3:3 durch Finn-Mathis Holm (90.). Verlängerung! Hier ging es dann etwas lockerer für den SVT vom Fuß, denn Krause (95.) und Tobias Studt (109.) erhöhten auf 4:3 und 5:3. Henstedts Anschlusstreffer von Tobias Weißörtel (114.) zum 4:5 gab noch einmal kurz Hoffnung, doch Studt (115.) machte mit dem 6:4-Siegtreffer den Deckel drauf.  

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Nach dem Spiel: Sven Tramm (SV Todesfelde) und Christian Pusch (SV Henstedt-Ulzburg). Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Die Stimmen danach:

Christian Pusch (SVHU): „Wir waren über 90 Minuten superpräsent und haben bis zur 90. Minute verdient mit 3:2 geführt und hätten durchaus mit 4:2 in Führung gehen können. In der Verlängerung ist uns die Puste ausgegangen. Wir sind extrem stolz auf unsere Leistung und beglückwünschen Todesfelde zum Pokalsieg und alles Gute in der Aufstiegsrunde.“

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Sven Tramm (SVT): „Das war ein sehr spannendes Pokalspiel für die Zuschauer. Nach dem 0:1 kommen wir noch mit 2:1 in die Pause, wollten dann auf das dritte Tor spielen und bekommen das 2:2 und 2:3. Lange sah es so aus, dass wir das Spiel verlieren würden und Finn Holm macht kurz vor Schluss das 3:3. In der Verlängerung hatten wir wesentlich mehr Kräfte, was schon erstaunlich ist. Die Mannschaft ist die 120 Minuten durchgegangen und konnte immer noch einen draufsetzen. Wenn man dann alles zusammen betrachtet, ist der Sieg verdient. Bei 90 Minuten hätte auch Henstedt-Ulzburg gewinnen können.“

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