SV Todesfelde steht im Landespokalfinale – VfB Lübeck enttäuscht beim Oberligisten

Petrick und Sternberg treffen beim 2:0-Sieg gegen die Grün-Weißen

Tyler Körting (SV Todesfelde) schneller als Bjarne Pfundheller (VfB Lübeck). Foto: Lobeca/Mascha Holm

Todesfelde – Der SV Todesfelde erreichte nach einem 2:0 (1:0)-Sieg im Landespokal-Halbfinale gegen den VfB Lübeck das Endspiel gegen den 1. FC Phönix. Vor 1.500 Zuschauern siegte der Oberliga-Club nach Toren von Petrick und Sternberg. Für die Segeberger ist es der dritte Finaleinzug – und es kommt zu einer Neuauflage von 2024.

VfB verschläft den Anfang

Früher Jubel bei den Hausherren: Benjamin Petrick lief nach zwei Minuten alleine auf das Lübecker Tor zu und schob den Ball flach an Torhüter Diestel vorbei ins linke Eck ein. Wenige Augenblicke später hätte es Elfmeter für den SVT geben müssen: Ramaki spielte den Ball im eigenen Strafraum nicht, traf dafür allerdings Schneider. Schiedsrichter Jannek Hansen ließ weiterspielen, zeigte Petrick (7.) dafür die Gelbe Karte, weil dieser danach zu hart gegen einen Gästespieler eingestiegen war. Daraufhin gab es eine kleine Rudelbildung, die allerdings keine weiteren Auswirkungen hatte. Die 1.500 Zuschauer (darunter 600 Mitgereiste) sahen also eine wilde Anfangsphase im JODA-Sportpark.

Die Grün-Weißen machten das erste Mal vor dem Tofe-Kasten durch Abu-Alfa (12.) auf sich aufmerksam, der den Premierenschuss des Tages für den Regionalligisten abgab. Der Versuch ging allerdings deutlich über das Gehäuse. Danach war die Begegnung von viel Krampf und Kampf geprägt. Torraumszenen gab es keine, auch wenn der Favorit aus der Hansestadt ein leichtes optisches Übergewicht hatte. Das nervte vermutlich Abu-Alfa, der kurz vor der Pause die Gelbe Karte sah, weil er den Ball wegschoss.

In der dreiminütigen Nachspielzeit wurde es dann wieder spannender: Klüver prüfte Diestel mit einem Fernschuss, doch der VfB-Schlussmann faustete das Spielgerät über die Latte. Auf der anderen Seite fiel Istefo im Todesfelder Strafraum, doch auch hier ließ Hansen weiterlaufen. Zwei weitere Ecken für die Lübecker brachten nichts ein. Halbzeit.

Ex-Lübecker mit Todesstoß

Lübecks Trainer Guerino Capretti setzte neue Akzente und brachte zu Beginn des zweiten Durchgangs Lehnfeld und Wardak für Drinkuth und Abu-Alfa. Diese mussten fast das 2:0 durch Liebert (52.) mitansehen – der Todesfelder Stürmer bekam die Kugel allerdings aus Nahdistanz nicht unter Kontrolle. Da hatte der VfB Glück.

Nach der Pause war zumindest endlich auch vor den Toren etwas los. Der Regionalligist kam deutlich besser nach vorne: Pfundhaller (61.) zwang mit einem Volleyschuss Tofe-Keeper Landvoigt zu einer Glanzparade. Thiel (63.) verfehlte mit einem Freistoß ebenfalls den Ausgleich. Für den Todesstoß sorgte ausgerechnet ein Ex-Lübecker: Janek Sternberg (72.) lief erneut alleine auf Diestel zu, der zum zweiten Mal an diesem Tag den Kürzeren zog. 2:0 für den Oberligisten!

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Die Grün-Weißen mussten nun alles auf eine Karte setzen. Wardak und Pulido (74.) verpassten den Anschluss, doch auch das weitere Anlaufen blieb vergeblich. Der SV Todesfelde schaukelte auch noch die sieben Minuten Nachspielzeit über die Bühne und zog ins Landespokalfinale ein. Große Enttäuschung beim VfB Lübeck.

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