SVT Bad Oldesloe mit zehn Mann und sechs Toren ins Finale

Vedat Bingöl mit Hattrick gegen SV Hamberge im Pokal

Jubel beim SVT Bad Oldesloe über den Finaleinzug. Foto: Niklas Runne

Bad Oldesloe – Die kleine Sensation ist perfekt! Der SVT Bad Oldesloe steht im Endspiel um den Kreispokal Stormarn. Der Kreisliga-Spitzenreiter besiegte am Dienstagabend den SV Hamberge im Halbfinale mit 6:2 (3:2). Dabei spielten die Hausherren sogar die zweite Halbzeit in Unterzahl.

Bingöl stellt früh Weiche zum Sieg

Los ging es mit dem Torfestival bereits in der 3. Minute. Vedat Bingöl erzielte die Führung für die Oldesloer. Er legte nach einer Viertelstunde mit dem 2:0 nach. Die Hamberger antworten schnell und kamen durch Marcel Dankert (21.) zum Anschlusstreffer. Zehn Minuten später stellte Fatin Karanfil den alten Abstand mit dem 3:1 wieder her. Der Verbandsligist gab sich da noch nicht geschlagen, verkürzte erneut. Marek Jasek (36.) erzielte das 2:3. Kurz vor der Pause sah Noor Al-Tamemy erst die Gelbe Karte und flog wegen Meckerns darauf mit dem Ampelkarton vom Platz.

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In Unterzahl drei Tore gemacht

Die Unterzahl hemmte die Gastgeber im zweiten Durchgang nicht, denn sie legten nach und suchten ihr Heil in der Offensive. Hamberge hatte nicht viel dagegenzusetzen, agierte vorne eher zufällig. Der SVT traf wieder in der 58. Minute durch Veysel Kara zum 4:2. Bingöl (73.) legte mit dem 5:2 nach und entschied die Partie vorzeitig. Den Schlusspunkt setzte Kevin Passow vier Minuten vor dem Abpfiff mit dem 6:2-Endstand.

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Verbandsligist enttäuscht

Hamberges Co-Trainer Gunnar Pache war maßlos enttäuscht und sagte danach: „Desolate Leistung von uns! Oldesloe wollte es mit jeder Haarspitze mehr! Und selbst in Überzahl kriegen wir es nicht hin Gegner und Ball laufen zu lassen.“

Matysik: „Geiles Spiel abgeliefert, geile Mentalität gezeigt“

Bei den Oldesloern war Party angesagt. Mittendrin meinte Chefcoach Patrick Matysik zu HL-SPORTS: „Wir haben das Spiel zu jeder Zeit dominiert, so dass das Ergebnis auch hätte höher ausfallen können. Was richtig geil ist, dass wir aus dem Spiel heraus keine Chance für den Gegner zugelassen haben. Ein abgefälschter Freistoß und eine Ecke führten zu unseren Gegentoren. Das war unglücklich. Wir können über unsere vergebenen Möglichkeiten nicht meckern, denn wir gehen als verdienter Sieger vom Platz. Man hat gemerkt, dass wir einfach heißer auf das Finale waren und dem Gegner ehrlicherweise keine Chance gelassen haben. Besonders hervorzuheben ist Vedat mit einem Hattrick, bei dem er dreimal den Torwart im eins-gegen-eins schwindelig spielte. Es waren auch sehr viele Zuschauer da und jeder, der es mit dem SV Türkspor hielt, wurde gut unterhalten. Geiles Spiel abgeliefert, geile Mentalität gezeigt und viel Spielwitz, da war für jeden etwas dabei.“

Wer wird Endspielgegner?

Auf wen der SVT im Finale trifft, entscheidet sich am 23. November. Im anderen Halbfinale treffen Landesligist SSC Hagen Ahrensburg und Titelverteidiger SV Eichede aufeinander. Das Endspiel wird am 1. Mai des kommenden Jahres ausgetragen. Der Spielort steht noch nicht fest.

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