Bis zum Pansdorf-Spiel war beim LSC alles super
Foto: Lobeca/Russau
Anzeige
Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Die ersten drei Spieltage sah es beim Lübecker SC alles super aus. Zwei Siege und ein Unentschieden, darunter klare Erfolge gegen große Namen wie FC Dornbreite und VfR Neumünster schmückten die Gelben vom Thomas-Mann-Platz in der Landesliga Holstein. Danach kam die Überflieger-Truppe TSV Pansdorf und die erste Niederlage war dabei. Zur Mitte der Hinrunde hakte es im Team und die Ergebnisse wechselten. Mal eine Niederlage und dann wiederum ein Sieg. Trotzdem fiel man in der Tabelle und spätestens mit Bekanntwerden von möglichen Schwierigkeiten im Finanzbereich der Fußballabteilung war Unruhe, die die Mannschaft nicht spurlos an sich vorbeiziehen ließ. Elf Spiele in Folge gab es vor der Winterpause keinen Sieg. Lediglich schaffte der LSC dabei in dieser Phase auf drei Unentschieden. Die Quittung ist dabei der vorletzte Tabellenplatz. Der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt allerdings nur einen Punkt.

„Es wird schwer“

„Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, mit überraschenden Siegen gegen Dornbreite und VfR Neumünster. Der gute Start ging mit dem verlorenen Spiel in der 96. Minute gegen Klausdorf in die andere Richtung. In diesem Spiel verletzten sich leider auch noch Aliev und Bierle schwer. Wir sind froh, dass jetzt erst einmal Pause ist und hoffen, dass wir im neuen Jahr wieder zu alter Stärke finden. Es wird schwer, wenn aber alle Langzeitverletzten fit werden, haben wir eine realistische Chance, die sehr ausgeglichene Landesliga zu halten“, fasste Trainer Uwe Buchholz die Zeit nach dem Sommer zusammen.