Titelverteidiger zittert sich ins Halbfinale – „Elfmeterschießen ist immer eine gewisse Lotterie“

Rönnau stolz auf die gezeigte Leistung

Lennart Pietsch (Kaltenkirchener TS) traf vom Punkt. Archivfoto: Lobeca/Ralf Homburg
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Rönnau – Die Kaltenkirchener TS steht im Halbfinale des Segeberger Kreispokals. Der Titelverteidiger setzte sich am Dienstagabend beim SC Rönnau durch, die Entscheidung fiel dabei erst vom Punkt.

Überraschung bahnt sich an

Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Partie und gingen bereits nach acht Minuten durch David Schreyer (8.) in Führung. Nach einer halben Stunde erhöhte Janick Loose (30.) sogar auf 2:0. Eine Überraschung bahnte sich an, doch Kaltenkirchen fand noch vor dem Pausenpfiff die passende Antwort durch Tom Steffen (44.). Nach dem Seitenwechsel blieb es lange beim 2:1, ehe Jonas Hinz (77.) eine knappe Viertelstunde vor Schluss doch noch den Ausgleich brachte. Es ging ins Elfmeterschießen.

Dort behielt der Gast die besseren Nerven. Auf Seiten Rönnaus trafen Tim Hamann, Konstantin Reimpell, Marvin Heckler und Tim Bedei. Die Torschützen auf Gästeseite hießen Lennart Pietsch, Jonas Hinz, Malte Pietsch, Lenny Glissmann und Linus Goldmann. Durch den Sieg im Elfmeterschießen bleibt die KT weiter auf Mission Titelverteidigung.

„Riesen Respekt an die Truppe“

Pascal Lorenz (SCR): „Es ist natürlich bitter, im Elfmeterschießen rauszufliegen. Aber schlussendlich sind wir extrem stolz auf die gezeigte Leistung der Jungs. Die haben einen Riesen-Fight abgeliefert, hatten KT am Rande einer Niederlage. Und Elfmeterschießen ist am Ende einfach immer eine Glückssache, eine gewisse Lotterie. Da kannst du gewisse Dinge beeinflussen, aber auch nicht alles. Von daher sind wir stolz auf das, was wir gesehen haben, was die Jungs geliefert haben. Wir haben ein extrem spannendes Spiel für alle Beteiligten abgeliefert. Da können wir extrem drauf stolz sein, dass wir Teil davon waren. Und jetzt wollen wir das Positive draus ziehen, gar nicht auf die verpasste Chance schauen, sondern auf die Sachen, die sehr gut liefen, die wir gut gemacht haben. Die wollen wir mitnehmen und in den nächsten Spielen umsetzen. Deswegen Glückwunsch nach Kaltenkirchen und riesen Respekt an die Truppe für die gezeigte Leistung.“

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