Robert Wasner (TuS Hartenholm) und Thilo Bennett Wolff (FC Dornbreite) im Zweikampf. Foto/ Lobeca/Raasch
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Hartenholm – Beim TuS Hartenholm kommt man einfach nicht in die Gänge. Nach einem 13. Tabellenplatz in der Vorsaison findet man sich zur Winterpause der aktuellen Spielzeit auf dem gleichen Rang wieder. Das ist in den Augen der Segeberger einfach zu wenig.

Co-Trainer: „total enttäuschend“

„Die Hinrunde verlief für uns total enttäuschend. Nachdem Klassenerhalt in der vergangenen Saison hatten wir uns fest vorgenommen, nichts mit den unteren Regionen zu tun zu haben. Leider führten einige Faktoren, wie schlechte Saisonvorbereitung, Urlaube, verletzte Leistungsträger und mangelnde Trainingseinstellung dazu, dass wir nun wieder mit dem Rücken zur Wand stehen“, fasst Co-Trainer Oliver Hallerberg die bisherigen 19 Spiele zusammen, in denen das Essmet-Team gerade einmal 17 Zähler holte.

Guter Start, dann Pleiten-Serie

Dabei begann alles recht positiv. Hartenholm startete mit einem 4:0-Sieg bei Comet Kiel und verlor danach das Derby gegen Kisdorf mit dem gleichen Ergebnis. Das war ein Einbruch mit sechs Niederlagen in Folge. Ein kurzes Strohfeuer flackerte beim Auswärtssieg in Neumünster auf, doch danach klatschte es 0:7 zuhause gegen SV Eichede II. Hin und her und zwei direktaufeinanderfolgende Heimsiege gegen Breitenfelder SV und TSV Klausdorf ließen hoffen. Das bekam der Mannschaft anscheinend nicht, denn außer einem 1:1 im Rückspiel gegen Phoenix Kisdorf ging man zweimal baden. 2:7 gegen Grün-Weiß Siebenbäumen und sogar ein 0:9 gegen FC Dornbreite vor heimischer Kulisse machten ratlos. Wenigstens behielt man bei TuS die Ruhe und geht bedacht in die Winterpause.

Zweimal Vorletzter in der Statistik

Zeit, um die Defensive zu stabilisieren. Die war mit 65 Gegentreffern die zweitschlechteste der Landesliga Holstein. Mit zwölf Niederlagen weisen die Hartenholmer ebenfalls den zweitschlechtesten Wert der Klasse auf.

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