Trainerwechsel am Palinger Weg

Veränderung auf der Trainerposition

Tim Kreutzfeldt ist nicht mehr Trainer des TSV Schlutup. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Lübeck – Der Rückrundenstart rückt immer näher und die Kreisliga Südost verspricht eine Menge Spannung im Endspurt. Zahlreiche Teams träumen noch vom Aufstieg, so auch der TSV Schlutup. Dieser äußerte sich vor der Saison bereits offensiv, dass man den Gang in die Verbandsliga im Sommer 2026 gehen möchte. Die Hinrunde lief positiv, auch wenn es durchaus Schwächen gab. Der zweite Platz, der zu den Aufstiegsspielen qualifiziert, liegt in der eigenen Hand, dazu müssen allerdings auch erst einmal die Nachholspiele gewonnen werden. Dabei wird allerdings einer nicht mehr dabei sein.

Sofortige Trennung

Tim Kreutzfeldt beerbte vor zwei Jahren Mark Seemann beim TSV Schlutup. Der frühere Coach des Eichholzer SV sollte den Kreisligisten in Richtung Verbandsliga bringen, doch noch vor dem Rückrundenstart erfolgte nun die Trennung. Kreutzfeldt wird nicht mehr auf der Bank des TSV sitzen. In der Winterpause trat er an den Vorstand heran und informierte diesen, dass er ab Sommer nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen würde. Eine Entscheidung, die nach Angaben des Vereins keine sportlichen Gründe hatte. Der Verein entschied sich bereits jetzt für Klarheit auf der Trainerposition zu sorgen, sodass der TSV Schlutup und Tim Kreutzfeldt mit sofortiger Wirkung getrennte Wege gehen. Der Verein schreibt: „Die sportliche Leitung der 1. Herren, Thorsten Ender, Suat Demir und Christian Clasen, bedanken sich ausdrücklich für die letzten zwei erfolgreichen Jahre und wünschen Tim und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Natürlich ist Tim immer ein gern gesehener Zuschauer und Gast beim TSV Schlutup am Palinger Weg. Zudem wird auch Justus Frenz sich aus dem Trainerteam der 1. Herren zurückziehen und sich wieder voll auf die Arbeit mit der C-Jugend konzentrieren. Auch bei Justus bedanken wir uns ausdrücklich für sein Engagement.“

Abschiedsworte

Kreutzfeldt sagt zu seinem Abschied: „Ab sofort bin ich nicht mehr Trainer der 1. Herren. In der Winterpause habe ich dem Verein mitgeteilt, dass ich nach Ende der Saison aus familiären und beruflichen Gründen nicht weiter zur Verfügung stehen kann. Der TSV hat sich entschieden, die Nachfolge bereits jetzt zu regeln. Das ist für mich in Ordnung. Ich blicke mit Dankbarkeit auf zwei intensive und erfolgreiche Jahre zurück. Gemeinsam haben wir die Mannschaft sportlich und als Einheit weiterentwickelt. Heute sind wir ein Spitzenteam der Liga und haben den Aufstieg in dieser Saison aus eigener Kraft in der Hand. Darauf bin ich wirklich stolz. Mein besonderer Dank geht an mein Trainerteam, den Betreuer und die Physios. Ihr wart immer da, habt mitgezogen, organisiert, aufgebaut und repariert. Ihr habt einen riesigen Anteil an dem, was entstanden ist. Danke auch an die Mannschaft, den Vorstand und alle Helferinnen und Helfer für Vertrauen und Unterstützung.“

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Nachfolger steht fest

Der Nachfolger steht bereits fest. Am Palinger Weg wird künftig Frank Wölffel das Amt des Cheftrainers der ersten Herren bekleiden. Ligamanager Suat Demir sagt über den neuen Chef: „Frank Wölffel ist A-Lizenz-Inhaber und wir sind uns sicher, dass er mit seiner jahrelangen Erfahrung und fachlichen Kompetenz genau der Richtige für diese Aufgabe ist.“ Der Vorgänger richtete ebenfalls noch ein paar Worte an Wölffel: „Frank Wölffel wünsche ich einen guten Start und viel Erfolg. Der Mannschaft wünsche ich eine starke Rückrunde. Macht es jetzt zu Ende.“ Dabei gibt es laut Demir auch Neuzugänge: „Desweiteren präsentieren wir zwei Neuzugänge in der Winterpause.
Mit Marian Draguhn haben wir einen erfahrenen Torhüter dazugewinnen können und Eyad Ali Alshekhi ist zurück.
Wir freuen uns über die beiden Zugänge und gehen mit Vorfreude, Elan und vollem Fokus in die Rückrunde.“

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