Der VfB lotet Optionen aus, VfB-Coach Landerl hofft trainieren zu dürfen. Foto sr
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Lübeck – Das man gegen den Ball treten kann, das ist schon eine ganze Zeit her beim VfB Lübeck. Der Trainingsbetrieb beim Regionalligisten ruht, den Vorgaben aufgrund der Pandemie entsprechend seit Wochen. Doch inzwischen möchte man an der Lohmühle Optionen ausloten, versucht sich schlau zu machen, ob so wie in Kiel, beim Hamburger SV oder auch St. Pauli praktiziert, die Chance besteht wieder unter gewissen Auflagen selbst ins Training einzusteigen.

Kleingruppen als Option…

„Wir schauen derzeit, ob es die Möglichkeit gibt, auch eine Genehmigung zu erhalten vom Gesundheitsamt. Viele Bundesligisten trainieren inzwischen. Wir selbst sehen uns auch als Profiteam an. Bis auf Daniel Halke bestreiten alle bei uns ihren Lebensunterhalt fast komplett durch den Fußball“, bestätigt Rolf Martin Landerl das Vorhaben. Genauere Dinge müssten aber auch abgeklärt werden. „Ich könnte mir vorstellen, dass zum Beispiel im Training alles in Kleingruppen geschieht. Schließlich gilt es ja auch Hygiene-Bestimmungen zu beachten und einzuhalten, allgemeine Vorgaben der Gesundheit betreffend zu beachten.“

Bewegung gut für die Seele…

Der Cheftrainer des Viertligisten erhofft sich von der Aufnahme des Trainings nicht nur ein stückweit Alltag zurückzuerlangen, sondern neben sportlichen Aspekten auch für die Psyche etwas zu tun. „Klar ist es wichtig aus fußballerischer Sicht, um wieder ein bisschen in den Rhythmus zu kommen. Keiner weiß ja so genau, wann oder ob es wieder losgeht mit dem Fußball. Wir müssen aber eben gewappnet sein für den Fall das gespielt wird. Zudem ist es aber auch für die Spieler schöner die Teamkollegen wieder zu sehen, als nur jeder für sich individuell zu trainieren.“

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