Trennung: SC Rapid zieht weitere Konsequenzen nach Spielabbruch – Polizei ermittelt

Verbandsligist schmeißt Spieler raus

Trikot des SC Rapid. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Der Spielabbruch beim SC Rapid in der Partie gegen SV Hamberge in der Verbandsliga vom vergangenen Wochenende hat für weitere Konsequenzen bei den Lübeckern gesorgt. Der Verein trennte sich von dem Spieler, der mutmaßlich für die Szenen auf dem Feld in der Nachspielzeit verantwortlich scheint.

Vereinsführung handelt

Bernd Armbruster, nach dem Rücktritt von Liga-Obmann und Abteilungsleiter Martin Armbruster nun zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Alexander Lucanus kommissarisch im Amt, sagte zu HL-SPORTS: „Wir wollen und können vereinsschädigendes Verhalten eines Spielers nicht tolerieren und werden uns von solchen trennen. Das haben wir heute getan. Ich habe es ihm persönlich mitgeteilt.“

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Mindestens vier verletzte Hamberger

Inzwischen wurden noch mehr Informationen zur Partie und dem Vorfall bekannt. So berichtet das „Stormarner Tageblatt“, dass mindestens drei verschiedene Hamberger Spieler von dem entsprechenden Rapidler mit der Faust geschlagen worden sein sollen. Ein weiterer verletzter Hamberger stellte nach Informationen von HL-SPORTS Strafanzeige gegen den mutmaßlichen Täter. Er soll durch die „Gegend geschleudert worden sein, wie beim Wrestling“. Die Polizei ermittelt, ebenso wie der Verband.

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