
Stockelsdorf – Am Dienstagabend buchte der SC Rapid Lübeck im Kreispokal das Ticket für das Halbfinale. Beim Kreisligisten ATSV Stockelsdorf sollte der Oberligist seiner Favoritenrolle gerecht werden und einen souveränen Auswärtserfolg einfahren.
Früher Doppelschlag
Als klarer Favorit ging der SC Rapid Lübeck am Dienstagabend ins Duell mit dem ATSV Stockelsdorf. Dennoch wollte man den Gegner keineswegs unterschätzen und keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen lassen. Nichtsdestotrotz rotierte der Oberligist fleißig durch. Mit Emmanuel Rivera, Lasse Meier, Phil Morr und Hakob Avetisyan sollten nur vier Spieler, die am Sonnabend gegen TSB Flensburg begannen und sich geschlagen geben mussten, starten. Beim Gegner sah es personell, wie bereits oftmals in den vergangenen Wochen, ziemlich bescheiden aus, denn einige Spieler fehlten. Dennoch wollte die erste Elf es dem SCR lange Zeit schwer machen, was allerdings nicht gelang. Bereits nach elf Minuten sorgte Thierry Spiecker (11.) für die Führung der Gäste. Der zweite Treffer folgte nur wenige Momente später, als Deyr Sefer (16.) traf. So ging es mit einem 2:0 für Rapid in die Pause.
Rapid lässt nichts anbrennen
Nach dem Seitenwechsel gab es einige Wechsel, sodass nun beispielsweise Raphael Theiss oder auch Ivan Taritas kamen. Der dritte Treffer fiel sechs Minuten nach Wiederbeginn, erneut durch Spiecker (51.). Die Partie war längst entschieden, denn Stockelsdorf versuchte zwar irgendwie dagegenzuhalten, doch der Gegner war eine Nummer zu groß. So sollte Maksym Kozodoiev (70.) das vierte Tor erzielen, bevor Aidan Cann (84.) den Schlusspunkt zum 5:0 setzte. Der Fünftligist ließ nichts anbrennen und zog souverän ins Halbfinale ein. Trainer Christian Arp sagte: „Wir haben heute ordentlich durchrotiert auf neun Positionen und allen Spielern, die in den letzten Wochen wenig gespielt haben, die Chance gegeben, sich zu empfehlen. Es hatte natürlich auch etwas mit Belastungssteuerung zu tun. Wenn man das Spiel an sich sieht, dann war es aus diesen Gründen auch klar, dass wir jetzt nicht den Spielfluss haben, wie sonst, aber es war trotzdem ein souveräner Sieg. Letztlich haben wir nicht eine Torchance zugelassen und hatten viel Ballbesitz. Wir hätten sicherlich das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Es war ein Pflichtsieg und den haben wir auch souverän nach Hause gebracht.“








