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Lübeck – Am Dienstag und Mittwochabend standen zwei Spiele im Kreispokal Lübeck an. Während der TSV 1982 Lübeck am Dienstagabend beim A-Klassisten SV Eintracht Lübeck gastierte, sollte es am Folgetag ein Topspiel zwischen dem FC Dornbreite und SC Rapid Lübeck geben. Beide Spiele boten einiges. Der TSV 1982 feierte einen 4:1-Sieg und ließ keine Zweifel am Einzug ins Halbfinale aufkommen. Dabei war Ugur Dagli mit drei Toren der Mann des Abends. Für den Underdog sollte Dennis Kibbel durch ein sehenswertes Distanzschusstor verkürzen, doch es reichte am Ende nicht, um die Pokalreise fortzusetzen. Der TSV trotzte einer Hiobsbotschaft vom Wochenstart. Für den SC Rapid Lübeck ging es gegen den Vorjahresfinalisten Dornbreite ins Viertelfinale. Trotz einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand ausgerechnet durch Peywand Cabbar, der im Sommer vom Kasernenbrink kam, sollte es am Ende einen deutlichen 4:1-Sieg für den Oberligisten geben. Mit zwei Toren war Tino Arp der Mann des Tages. Nun wartet in der nächsten Runde der ATSV Stockelsdorf.

Noch bevor am Dienstagabend der TSV 1982 Lübeck beim SV Eintracht Lübeck gastierte und um ein Halbfinalticket im Kreispokal kämpfte, sollte es Gewissheit geben im Fall der unschönen Szenen nach dem Ligaspiel gegen den FC Dornbreite am 19. August. Der SHFV sprach gleich drei Sperren aus. Abdullah Abou Rashed muss elf, Selcuk Rinal zehn und Ali Taha drei Spiele aussetzen. Zudem sollte auch Dornbreites Kevin Herrmann für zwei Spiele gesperrt werden. Es sind lange Sperren und mit großem Abstand Urteile, die bei den Verantwortlichen für Unverständnis sorgen. TSV-Coach Serkan Rinal sagte zum Urteil des SHFV: „Das Urteil zu unseren Spielern liegt nun vor. Die verhängten Sperren von zehn beziehungsweise elf Spielen akzeptieren wir und werden diese entsprechend respektieren. Gleichzeitig empfinden wir die Höhe der Strafen als deutlich zu hoch. Zu den konkreten Hintergründen meiner Einschätzung möchte ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter öffentlich äußern. Was für uns jedoch auch schwer nachvollziehbar ist, ist die Dauer des Verfahrens. Rund sechs Wochen auf ein Urteil warten zu müssen, ist aus unserer Sicht eine sehr lange Zeit. Gerade für die betroffenen Spieler, aber auch für den Verein, bringt eine derart lange Ungewissheit erhebliche Belastungen mit sich. Wir werden das Urteil akzeptieren und nach vorne schauen. Unser Fokus liegt nun darauf, die Situation sportlich aufzuarbeiten und als Mannschaft geschlossen weiterzumachen.“

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Die Stimmen zu den Pokalspielen:

SV Eintracht Lübeck – TSV 1982 Lübeck 1:4 (0:2)

Sascha Troegel (SV Eintracht Lübeck): „Wir sind heute definitiv nicht enttäuscht, sondern können sehr stolz auf unsere Leistung sein. Gegen einen Gegner, der drei Ligen über uns spielt, haben wir uns richtig gut präsentiert und über weite Strecken sehr ordentlich dagegengehalten. Wir gehen mit 0:2 in die Halbzeit, bekommen nach der Pause das 0:3 und später das 0:4. Trotzdem hat die Mannschaft weitergemacht, sich nicht hängen lassen und mit dem 1:4 noch einmal gezeigt, dass wir bis zum Schluss an uns glauben. Natürlich ist der Türkische SV aufgrund der individuellen Qualität irgendwann seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Aber genau für solche Spiele tritt man im Pokal an. Wir haben heute viel gelernt, eine tolle Erfahrung gesammelt und vor allem gezeigt, dass wir uns auch gegen einen Landesligisten nicht verstecken müssen. Für uns ist das heute ein richtig guter Schritt gewesen. Wir können sehr stolz auf die Mannschaft sein und nehmen aus diesem Spiel eine Menge Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Liga mit.“

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Serkan Rinal (TSV 1982 Lübeck): „Wir haben unsere Aufgabe gegen Eintracht Lübeck erfüllt und den Einzug in die nächste Runde geschafft. Kompliment an den Gegner für den leidenschaftlichen Auftritt. Für uns zählt am Ende das Weiterkommen und genau das haben wir erreicht. Jetzt heißt es, den Fokus auf das Wochenende zu richten.“

FC Dornbreite Lübeck – SC Rapid Lübeck 1:4 (1:0)

Christian Arp (SC Rapid): „Wir haben heute in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel gesehen, wo beide Teams einige Technische Fehler beim Spiel mit dem Ball hatten. Technisch und von der Spritzigkeit her wirkten wir vielleicht einen Tick besser, waren im letzten Drittel nicht zielstrebig genug. Dornbreite ging durch eine schnelle Umschaltaktion in Verbindung mit einem schönen Tiefenball in Führung. Das Thema letztes Drittel, ruhigere Aktionen im Spiel mit dem Ball und unsere bessere Fitness waren Thema in der Halbzeitpause und diese Attribute haben sich unsere Jungs in der zweiten Hälfte zu Herzen genommen, haben ihre Stärken ausgespielt. Nach dem 1-1 wirkte der Gastgeber etwas gelähmt. Wir haben während des weiteren Spielverlaufs das Heft des Handelns in die Hand genommen und dem Spiel immer mehr unseren Stempel aufgedrückt. Alles in allem hat Dornbreite eine gute Partie gespielt, trotzdem haben wir verdient gewonnen und freuen uns nun auf das Viertelfinale nächste Woche gegen Stockelsdorf. Wir wünschen Dornbreite viel Erfolg im weiteren Saisonverlauf und bedanken uns beim Schiri-Team für die wirklich cremige und souveräne Leistung.“

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