TuS Lübeck startet am frühesten in die Rückrunde

Marlikicker empfangen Ende Februar den MTV Ahrensbök

Kevin Berens (Trainer TuS Lübeck) und Dennis Lau. Foto: Tom‘s Adventure

Lübeck – TuS Lübeck hat es sich zum Hinrunden-Ende der Kreisliga Süd-Ost im Tabellenmittelfeld bequem gemacht. Der Tabellensechste holte in zehn Spielen 16 Punkte und ist damit, trotz drei absolvierter Spiele weniger, bloß einen Punkt hinter dem Kronsforder SV.

„Aufgaben im Kollektiv gemeistert“

Ein großes Problem für alle Vereine im vergangenen Jahr war die hohe Anzahl an Spielerausfällen. So musste sich auch die Truppe von Kevin Berens oft neu aufstellen: „Natürlich sind auch wir nicht, wie viele weitere Teams, von Verletzungen, COVID-19 oder auch privaten Unternehmungen verschont geblieben und waren somit des Öfteren dazu gezwungen umzustellen. Somit konnten wir nicht Woche für Woche die kompletten PS auf die Platte bringen. Dennoch haben es meine Jungs super gemacht und ihr Bestes gegeben und wir konnten die Aufgaben im Kollektiv meistern“, lobte der Cheftrainer. Besonders das Kreispokal-Viertelfinale 2020/2021 gegen den TSV Travemünde blieb Berens im Kopf, da man „gegen so einen Gegner nicht alle Tage spielt“ und es damit für die komplette Mannschaft, trotz einer 0:5-Niederlage, ein „besonderes Spiel“ war. Extra schön waren für Berens die beiden Derbysiege gegen den TSV Schlutup.

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Solide erste Saisonhälfte

Berens ist mit dem bisherigen Saisonverlauf „im Großen und Ganzen zufrieden“. „Ich bin stolz auf die Jungs, wie sie diese erste Hälfte trotz einiger Rückschläge gemeistert haben. Natürlich hat jeder von ihnen gesehen, dass wir leider nicht alles aus uns herausgeholt haben, da wir den einen oder anderen Punkt leider etwas zu fahrlässig liegengelassen haben. In der zweiten Saisonhälfte, die für uns bereits am 27. Februar beginnt, wollen wir diese Fehler wettmachen und uns vor allem in der Defensive verbessern.“ Als Motivation kann man zwei Pleiten im vergangenen Oktober sehen. Diese beiden Spiele bleiben dem TuS-Coach bisher am meisten in Erinnerung: „Negativ bleiben uns die hohen Pleiten gegen den Türkischen SV und SV Azadi in Erinnerung. Das waren absolute Totalausfälle. Glücklicherweise konnten wir in den darauffolgenden Wochen jeweils eine extreme Leistungssteigerung an den Tag legen und eine Reaktion zeigen. Die Jungs wissen, dass es gebrauchte Tage waren und wir konnten diese herben Ohrfeigen gut wegstecken und in den weiteren Spielen unsere Punkte sammeln.“ Damit die Vereine weiter Punkte sammeln können, muss die aktuelle Corona-Welle in den Griff bekommen werden: „Das hat selbstverständlich oberste Priorität und ist wichtiger als jedes Fußballspiel. Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr und vor allem viel Gesundheit in der aktuellen Zeit und hoffen, dass wir uns in naher Zukunft wieder auf den Sportplätzen begegnen werden“, so Berens abschließend.

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