
Lübeck – Die Kreispokale in der Region haben ihre nächste Überraschung: Im Achtelfinale in Ostholstein ist der Sereetzer SV beim TSV Gremersdorf ausgeschieden. Auch in Segeberg und im Herzogtum Lauenburg sind bereits Entscheidungen gefallen, während in Lübeck und Stormarn weitere Mannschaften ihre Tickets für die nächste Runde gelöst haben. HL-SPORTS hat die Stimmen nach den Partien gesammelt.
Die Stimmen nach den Spielen
Achtelfinale Lübeck (18.8. – 30.9.)
VfL Bad Schwartau – Eintracht Groß Grönau 1:3 (1:2)
Marco Cloppatt (Groß Grönau): „Es war ein typisches Pokalspiel am Abend unter Flutlicht. Die Bad Schwartauer haben unheimlich gekämpft, haben alles reingehauen. Wir mussten schon viel dafür tun, um die Tore zu erzielen. Durch ein Traumtor haben wir sogar noch den Anschlusstreffer bekommen. Letztendlich war der Sieg in der Höhe verdient. Vielleicht hätten wir noch das ein oder andere Tor erzielen können. Wichtig ist: eine Runde weiter. „
SV Eintracht Lübeck – TSV Kücknitz 3:2
SV Viktoria – SV Azadi 0:3
TuS Lübeck – VfL Vorwerk 0:3
TSV Schlutup – Fortuna St. Jürgen 4:1 n.E.
TSV Dänischburg – ATSV Stockelsdorf 3:4
VfL Bad Schwartau – Eintracht Groß Grönau 1:3
TSV Travemünde – TSV 1982 Lübeck (16.9., 19.30 Uhr)
FC Dornbreite – SC Rapid (30.9., 19.30 Uhr)
Viertelfinale Segeberg (1. – 8.9.)
SG Blau-Rot-Holstein – FC Fetih-Kisdorf 4:6 (2:2)
Nico Brehm (Fetih-Kisdorf): „Das Pokal-Viertelfinale war ein rasantes Offensivspektakel. Beide Teams haben gezeigt, dass sie offensiv Power haben und – zumindest an diesem Abend – mehr Freude am angreifen haben. Unsererseits freuen wir uns über das Erreichen des Halbfinales und wünschen den Gastgebern der SG Blau-Rot Holstein eine erfolgreiche Saison.“
SV Schackendorf – TuS Hartenholm 0:3 (0:2)
Jörg Zenker (Hartenholm): „Wir haben in der ersten Halbzeit geduldig Ball und Gegner laufen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir das nur teilweise getan und damit Schackendorf ins Spiel kommen lassen. Mit dem 3:0 war das Spiel dann entschieden und wir sind verdient eine Runde weiter gekommen.“
SC Rönnau – Kaltenkirchener TS 6:7 n.E.
SG Blau-Rot-Holstein – FC Fetih-Kisdorf 4:6
SV Schackendorf – TuS Hartenholm 0:3
Leezener SC – SV Eintracht Segeberg (8.9., 20 Uhr)
Viertelfinale Herzogtum Lauenburg (2. – 10.9.)
SG Breitenfelde/Mölln – Büchen-Siebeneichener SV 1:2 (0:0)
Arne Riewe (Breitenfelde/Mölln): „Absolut enttäuscht sind wir natürlich. Aus meiner Sicht können wir in der 1. Halbzeit viele Fehler von Büchen gut abstauben, allerdings machen wir dann nichts daraus, was uns am Ende dann viel Kraft und Körner gekostet hat. 2. Halbzeit sind wir dann nicht clever genug und mauern nach unserem Führungstreffer, womit wir nicht umgehen konnten bei der Büchener Druckwelle. Am Ende ein verdienter Sieg für Büchen durch mehr Willen und Fitness. Trotzdem bin ich stolz auf die Leistung meiner Mannschaft und die brauchen wir nicht zu verstecken.“
Matthias Räck (Büchen-Siebeneichen): „Wir haben keine gute Leistung abgerufen. Im Pokal zählt einfach eine Runde weiter kommen.“
TSV Gudow – Ratzeburger SV 1:4
SV Steinhorst/Labenz – Grün-Weiß Siebenbäumen 1:4
SG Breitenfelde/Mölln – Büchen-Siebeneichener SV 1:2
Krummesser SV – SIG Elmenhorst (Do., 10.9., 19.30 Uhr)
Achtelfinale Stormarn (1. – 22.9.)
TSV Zarpen – FC Ahrensburg 2:4 (0:3)
Avni Ajvazi (Ahrensburg): „Wir fingen sehr stark an und nahmen von Anfang an das Zepter in die Hand. Unser Ziel war es, früh ein Tor zu erzielen, was uns sogar doppelt gelang, indem wir schnell zwei Tore erzielen konnten. Wir wussten, dass dadurch der Matchplan von Zarpen kaputtgehen würde, da sie vermutlich lange die Null halten wollten, um tief zu stehen und uns mit Kontern das Leben schwer zu machen. Die erste Halbzeit war dann auch sehr gut von uns. Der Ball lief gut, wir hatten viele gute Möglichkeiten und die Führung war mehr als verdient.
In der zweiten Halbzeit war dann, warum auch immer, nicht mehr viel von dem zu sehen, was wir in der ersten Halbzeit noch so gut gemacht hatten. Dadurch kam Zarpen zum Anschlusstreffer und das Spiel wurde noch einmal etwas spannend. Später erzielten wir dann aber den vierten Treffer und damit war das Spiel eigentlich gelaufen. Leider rutschte unser Torwart beim Abstoß aus und traf den Ball nicht richtig. Dadurch landete der Ball direkt vor einem Zarpener Spieler, der nur noch einschieben musste. Das Tor passt leider zu uns, weil wir uns in letzter Zeit solche Dinger immer wieder selbst einschenken.
Am Ende kommen wir aber völlig verdient eine Runde weiter. Wir waren über weite Strecken das bessere Team und haben unser Ziel erreicht.“
SG Elmenhorst/Tremsbüttel – SV Preußen 09 Reinfeld 0:3 (0:1)
Michal Ratajczak (Elmenhorst/Tremsbüttel): „Wir sind mit dem Auftritt unserer Mannschaft durchaus zufrieden. Wir befinden uns sportlich aktuell in einer schwierigen Phase, in der die Ergebnisse nicht stimmen und uns zudem viele verletzte Spieler fehlen. Trotzdem hat die Mannschaft unsere taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt. Wir haben leidenschaftlich und diszipliniert verteidigt und immer wieder auf unsere Umschaltmomente gewartet. Diese Situationen hätten wir teilweise noch etwas ruhiger und zielstrebiger ausspielen müssen – dann wäre heute vielleicht sogar etwas für uns drin gewesen. Auf dieser Leistung können wir definitiv aufbauen. Glückwunsch an Reinfeld zum Weiterkommen.“
Axel Junker (Reinfeld): „Ein glanzloser 3:0-Sieg gegen einen tapfer kämpfenden Gegner. Wir wünschen Elmenhorst/Tremsbüttel alles Gute für die weitere Saison.“
VfL Rethwisch – SV Eichede 1:3 (1:2)
Sascha Steinfeldt (Eichede): „Partien im Kreispokal bieten häufig einen ganz besonderen Charme. Wir sind das Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen und wollten keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen lassen. Das ist uns gelungen. Das Ergebnis hätte aufgrund der Torchancen sicher auch höher ausfallen können.“
SSV Pölitz – Tralauer SV 0:5
TSV Zarpen – FC Ahrensburg 2:4
SG Elmenhorst/Tremsbüttel – SV Preußen 09 Reinfeld 0:3
VfL Rethwisch – SV Eichede 1:3
SG Rehhorst/Zarpen – SSV Großensee (8.9., 19.30 Uhr)
SSV Jersbek – SV Hamberge (19.45 Uhr)
SV Meddewade – SSC Hagen Ahrensburg (20 Uhr)
TSV Trittau – TSV Bargteheide (22.9., 19.30 Uhr)
Achtelfinale Ostholstein (1. – 8.9.)
SV Dissau – SVG Pönitz 0:4 (0:2)
TSV Neustadt – SG Sarau/Bosau 1:3 (1:0)
Tony Böhme (Sarau/Bosau): „Erste Halbzeit haben wir überhaupt keinen Zugriff, bewegen uns viel zu wenig und das Spiel war viel zu statisch. Anstatt Lösungen zu suchen, sind wir mit Ball gelaufen bis der Gegner den Zweikampf gewonnen hat. Folgerichtig geht Neustadt mit 1:0 in Führung und kann kurz darauf das 2:0 machen, aber unser Torwart hält super. Nach der Halbzeit machen wir – wie es so sein sollte – per Kopf den Ausgleich und von da an kamen wir besser ins Spiel. Wir bekommen einen berechtigten Elfmeter zur 2:1-Führung und hatten ab da auch wirklich viel Kontrolle im Spiel. Nichtsdestotrotz ist Neustadt immer gefährlich geblieben und hat Nadelstiche gesetzt. Unser Schlussmann Schacht war heute auf dem Posten und konnte sich auszeichnen. In der Nachspielzeit machen wir das 3:1 und ziehen eine Runde weiter im Pokal, worauf es am Ende an kommt. Trotzdem muss man sagen: Hut ab, Neustadt hat ein wirklich sehr gutes Spiel gemacht und hätte heute durchaus auch als Sieger vom Feld gehen können. Wir sind froh, die nächste Runde erreicht zu haben und jetzt liegt der volle Fokus bei uns auf Samstag beim Tabellenführer. Viel Erfolg weiterhin an Neustadt.“
FC Riepsdorf – Eutin 08 0:12 ()
Ulf Schnoor (Eutin): „Mit einem klaren 12:0-Erfolg gegen den FC Ripsdorf hat die Mannschaft einen rundum gelungenen Fußballabend erlebt. Besonders erfreulich war, dass sich die zwölf Treffer auf insgesamt neun verschiedene Torschützen verteilten. Gleichzeitig blieb die Mannschaft auch defensiv ohne Gegentor und zeigte damit eine konzentrierte sowie geschlossene Mannschaftsleistung. Bei aller Freude über das deutliche Ergebnis ist die Partie jedoch entsprechend einzuordnen, da der FC Riepsdorf in der Kreisklasse A spielt. Dennoch überzeugte das Team über die gesamte Spielzeit mit Spielfreude, Konsequenz und hoher Einsatzbereitschaft. Auch abseits des Ergebnisses verlief die Begegnung überaus fair. Beide Mannschaften gingen respektvoll miteinander um und sorgten für einen angenehmen sportlichen Rahmen. Das Schiedsrichtergespann leitete die Partie souverän, sicher und unaufgeregt. Unterm Strich steht ein überzeugender Auftritt mit einem deutlichen Ergebnis und vielen positiven Eindrücken für die kommenden Aufgaben.“
TSV Gremersdorf – Sereetzer SV 4:3 (1:1)
Christian Ippig (Gremersdorf): „Ich bin einfach nur begeistert von meinen Jungs, spielerisch und kämpferisch top. Zur Halbzeit müssen wir mindestens drei Tore machen und Sereetz erzielt aus dem Nichts mit dem ersten Torschuss das 1:1. Kurz nach der Halbzeit läuft Rene Klein allein auf den Torwart aus halbrechter Position zu, entscheidet sich für die kurze Ecke und der Schuss geht vorbei. Sereetz hat gedrückt, aber wir waren mit schnellem Umschaltspiel gefährlicher und lassen einiges liegen. Zwangsläufig kassieren wir durch einen Weitschuss das 1:2. Ich wollte dann mit Rune Jaekel nochmal offensiv wechseln, da fällt durch Lennart Petersen mit Weitschuss das 2:2. Da wir kein Elfmeterschießen wollten, habe ich trotzdem offensiv gewechselt und Rune hat das Spiel dann tatsächlich entschieden. Zweimal am richtigen Ort und den Ball über die Linie gedrückt. Die Jungs haben morgen trainingsfrei, sollen den Sieg genießen, sich erholen und ab Freitag dann volle Konzentration wieder auf die Liga.“
Corvin Fromm (Sereetz): „Der klassische Pokalfight! Gremersdorf wirft alles ins Spiel und gerade in der Schlussphase entwickelte sich eine wilde Partie, in der es ständig hin und her ging. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten so ein Pokalspiel. Glückwunsch an Gremersdorf zum Weiterkommen.“
SV Dissau – SVG Pönitz 0:4
TSV Neustadt – SG Sarau/Bosau 1:3
SpVgg Putlos – TSV Pansdorf Nichtantritt Heim
FC Riepsdorf – Eutin 08 0:12
TSV Schönwalde – SV Hansühn 2:5
TSV Gremersdorf – Sereetzer SV 4:3
Harmsdorfer SV – SG Insel Fehmarn (8.9., 19.30 Uhr)
SV Großenbrode – Oldenburger SV








