
Oldenburg – In der abgelaufenen Spielzeit stieg die SG Oldenburg/Göhl aus der Verbandsliga Ost ab. Man fand sich von Beginn an im Abstiegskampf wieder, wo man sich über die gesamte Spielzeit nicht befreien konnte. Die Folge war der Abstieg mit nur 18 Punkten. Nun gab es einen Umbruch, sodass man unter neuer Leitung und verändertem Namen in der Kreisliga an den Start geht.
Abstieg im zweiten Verbandsligajahr
Nur 18 Punkte standen nach 28 absolvierten Spielen auf dem Konto der SG Oldenburg/Göhl. Die Zweitvertretung des OSV konnte somit einen Abstieg nach zwei Jahren aus der Verbandsliga nicht mehr vermeiden. Unter der Leitung von Rainer Kofski und Jens Theuerkauf gab es nur fünf Siege in der gesamten Saison. Zudem gelang es in der gesamten Saison nicht, sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Ein großes Problem war dabei, dass kaum ein Spieler regelmäßig zur Verfügung stand. Mit 20 absolvierten Spielen war Dennis Kowski der Dauerbrenner der Oldenburger. Kein Spieler stand mehr Minuten auf dem Feld. 57 verschiedene Spieler wurden eingesetzt, was eine eingespielte erste Elf unmöglich machte. Dennoch gab es Stützen in der Stammmannschaft wie den besagten Kowski oder aber Niclas Vierhig und Pascale Janner. Offensiv mühte man sich, erzielte mit 43 Toren die drittwenigsten der Liga. Die Defensive war zudem mit 87 Gegentoren alles andere als stabil, sodass man insgesamt sagen musste, dass es für die Verbandsliga nicht reichen würde.
A-Jugendliche werden herangeführt
Der Abstieg war daher das Resultat einer Saison, die alles andere als einfach für die SG war. Vor allem zum Saisonende bekamen vermehrt junge Spieler die Chance, sich dem Herrenbereich zu nähern. Die Zusammenarbeit mit der A-Jugend war positiv, sodass einige Spieler aus dieser vor allem in der Rückrunde für die SG zum Einsatz kamen. So liefen Youngster wie Mika Wölk, Tim Doormann, Leon Wellendorf, Mattis Markmann oder auch Lukas Röhrle auf.
Markmann wird neuer Cheftrainer
Nun steht ein Neuanfang in der Kreisliga Südost für die SG an. Aus der SG Oldenburg/Göhl wurde die SG Göhl/Oldenburg. Damit hat man nicht nur einen neuen Namen, sondern auch den Startplatz im Kreispokal der Herren. Man geht daher nicht mehr im Pokal der unteren Mannschaften ins Rennen. Zudem gibt es zwei neue Hauptverantwortliche, die den Umbruch in der SGGO durchführen sollen. Mit Mario Markmann übernimmt der bisherige A-Jugend-Trainer. Dieser führte die U19 2024/25 in die Oberliga und belegte dort den sechsten Platz der Hauptrunde. Auch in Lübeck ist Markmann kein Unbekannter. Er trainierte einst die Frauen des TSV Siems. Assistiert wird er nun bei der SGGO von Tim Röben-Müller. Der ehemalige Stürmer von Eutin 08, der zuletzt zum Oberligakader gehörte, wird somit seine ersten Erfahrungen in seiner Trainerlaufbahn machen.

Zahlreiche Youngster rücken in die Erste – Auch Externe stoßen dazu
Mit dem Cheftrainer werden auch einige Spieler aus der A-Jugend den Schritt in den Herrenbereich machen. Gleich acht Spieler rücken fest in die Kreisligamannschaft. Namentlich sind dies Marco Doormann, Tim Doormann, Malik Jeske, Bennet Lauenroth, Linus Plöger, Lukas Röhrle und Adrian Zedlewski. Zudem wird Tim Röben-Müller fest aus der Ersten herunterrücken und als spielender Co-Trainer fungieren. Jean Kaupusch kommt aus der SG Oldenburg/Göhl II, die in der vergangenen Saison in der A-Klasse spielte. Felix Urich kommt aus Großenbrode, zudem Julius Vogelmann vom SV Hansühn. Komplettiert werden die Neuzugänge von Leif Nagel.
Führungsspieler treten kürzer
Nicht mehr für den Kreisligisten auflaufen werden Mats Burmeister, Dennis Kowski, Sebastian Hopp (alle SpVgg Putlos) sowie Wilhelm Gradert (TSV Lensahn). Des Weiteren werden Lars Brunner, Pascale Janner und Christian Matzen kürzertreten und in der SG Göhl/Oldenburg II die Schuhe schnüren. Somit wird der Kader massiv verjüngt. Es ist ein Umbruch der größeren Art, sodass man der SG Zeit geben muss. Die erfahrenen Stützen haben den Verein verlassen oder werden kürzertreten, sodass sich neue Führungsspieler im jungen Kader finden müssen.
Pokalkracher zum Pflichtspielstart
In der bisherigen Sommervorbereitung bestritt die SG noch kein einziges Testspiel. Das erste ist für den 18. Juli geplant, wenn man um 17 Uhr bei der U23 des TSV Klausdorf gastiert. Diese war in der abgelaufenen Spielzeit selbst noch Teil der Kreisliga in Ostholstein, geht nun allerdings in einer neuen Staffel an den Start. In der Folgewoche ist ein Test gegen den SV Wendisch Evern aus Niedersachsen geplant, welcher auf Fehmarn stattfinden soll. Knapp 24 Stunden später steht dann allerdings bereits der Pflichtspielauftakt an, bei dem Oberligaabsteiger Eutin 08 in Oldenburg gastiert. Es ist ein Kracher zum Saisonstart, bevor man in der Folgewoche den SV Kirchbarkau empfängt. Anschließend folgen drei schwierige Aufgaben gegen die SG Dersau/Kalübbe (H), Eutin 08 II (H) und den TSV Gremersdorf (A). Zum Start gibt es somit drei Heimspiele in Serie.
Bildquellen
- Markmann: Lobeca/Wolf Gebhardt
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