Dieter Hecking (Trainer Hamburger SV)
Foto: Lobeca/Raasch

Hamburg – Trainingsauftakt 2020 beim Hamburger SV: Am Montag startete der HSV in das neue Jahr. Trainer Dieter Hecking begrüßte seine Mannschaft bei typisch Hamburger Schmuddelwetter. Bis auf Aaron Hunt, der noch nicht wieder fit ist – und die Langzeitverletzten – waren alle Spieler dabei. Die Leitlinie für die Rückrunde ist unverändert. „Unsere Ziele sind klar formuliert, die brauchen nicht ständig wiederholen und von daher brauchen wir keine neue Leitlinie ausgeben“, sagte Hecking nach der ersten Einheit am Volkspark.

Der 55-järhrige Chefcoach bekräftigte nochmals, dass er „sich in Hamburg wohlfühlt“ und selbst bei einem Nichtaufstieg in die 1. Liga beim HSV bleiben möchte. „Wir müssen zusehen, dass wir unsere Ziele erreichen und es ist auch nur für den Fall, dass wir es nicht schaffen würden“, so Hecking. Damit gibt er dem Club Sicherheit, die dieser braucht und vor allem ein Signal, dass die Struktur nun endlich einmal erhalten bleiben würde.

Zu möglichen Neuzugängen sagte er: „Es gibt nicht nichts zu vermelden. Wir haben eine gute Mannschaft, die das in der Vorrunde gezeigt hat. Wir haben immer gesagt, dass wir mit Sorgfalt an die Transferperiode herangehen wollen und das machen wir gerade. Wir prüfen verschiedene Optionen. Es kann sein, dass wir etwas machen, es kann aber auch sein, dass wir nichts machen. Wir suchen auf der Position des Außenverteidigers, da suchen wir momentan verstärkt, aber auch da sind wir noch nicht soweit, dass wir etwas gefunden haben.“

Gepostet von HSV am Montag, 6. Januar 2020

Mit Platz zwei ist der Vorsprung nicht so groß. Das sieht Hecking wie folgt: „Wir hätten eine bessere Ausgangsposition haben können, haben wir aber nicht und wir sind trotzdem zweiter. Das darf man nicht immer kritisch betrachten. Die anderen Mannschaften sind anscheinend keinen Deut besser als wir. Darum brauchen wir uns nicht nervös machen lassen. Wir müssen unser Ding machen und haben es selbst in der Hand.“

Als kleinen Rückblick gab er zu verstehen, dass er mit dem Spiel in Osnabrück und einer Halbzeit gegen St. Pauli nicht zufrieden war: „Die anderen Auftritte okay. Die Ergebnisse hätten wir uns schon das eine oder andere Mal anders erhofft. Vielleicht hätten es drei oder vier Punkte mehr sein können.“

Das erste Training bewertete er als „Reinkommen“…