Der SV Todesfelde nimmt den nächsten Anlauf, Dirk Hellmann (Co-Trainer). Foto: Lobeca/Pfaff
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Lübeck – Am Freitag ertönt in der Regionalliga Nord der Startschuss zum 12. Spieltag. Das in Lübeck, wo der VfB Aufsteiger Eimsbüttel empfängt. Am Sonnabend geht es weiter, muss dann bei den Kickers aus Emden zum Beispiel der SV Todesfelde ran, hat das Team von Cheftrainer Björn Sörensen mit dem Auswärtsauftritt dort die nächste „Herkulesaufgabe“ vor sich. Mit Blick auf die Tabelle sollte nun auch irgendwie was geholt, der Negativtrend gestoppt werden. Kein Selbstgänger wird es wohl auch für den 1. FC Phönix Lübeck, den es zur Zweitvertretung von Hannover 96 führt. Abgesagt und verlegt (neuer Termin fehlt) wurde der Auftritt von Eintracht Norderstedt gegen den Bremer SV. Die Gäste baten um eine Verlegung. Abgesagt/verlegt wurden auch bereits zuvor zwei weitere Spiele des 12. Spieltages.

Hannover 96 II – Phönix Lübeck (Sa., 15 Uhr)

Die Adlerträger waren am letzten Wochenende spielfrei, da die Partie gegen den VfB Oldenburg verlegt wurde. Die Niedersachsen baten darum schon vor längerer Zeit, weil zu diesem Zeitpunkt ein Kick im Landespokal angesetzt war. So musste Phönix tatenlos zuschauen, verlor die Tabellenführung in Abwesenheit. Kevin Wölk, seines Zeichens Trainer des 1. FC, nutzte die freie Zeit letztlich etwas anders, schaute sich am vergangenen Freitag zum Beispiel die Begegnung des VfB Lübeck gegen den SV Todesfelde (3:2) live auf der Lohmühle an. Nun aber gilt die volle Aufmerksamkeit natürlich dem Auswärtsauftritt der Adlerträger im Eilenriedestadion am Sonnabend.

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Kickers Emden – SV Todesfelde (Sa., 18 Uhr)

Der Blick auf die nackten Zahlen ist ernüchternd! Die letzten fünf Partien verlor der SV Todesfelde. Das mit einem Torverhältnis von 5:22. Nun geht es nach Emden, einer vom Kader her recht gut bestückten Mannschaft, die sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat. Die Rollen sind dementsprechend verteilt. Ist das vielleicht jetzt auch eine Chance? Dirk Hellmann ordnet die aktuelle Situation, auch die Platzierung im Klassement des SVT eher nüchtern ein, hofft aber natürlich auf eine zeitnahe Kehrtwende. „Die haben eine brutale individuelle Qualität, waren zuletzt wieder wesentlich stabiler in der Defensive. Wir werden sicherlich in viele Eins-gegen-Eins-Duelle kommen und müssen da über uns hinauswachsen. Mit dem Ball müssen wir wieder mit Selbstbewusstsein und Mut agieren, ansonsten wird der Druck irgendwann zu groß. Ozuzu (Muskelverletzung) fällt aus, Boland ist muskulär angeschlagen. Da schauen wir, wie es sich entwickelt. Jetz ist krankheitsbedingt derzeit raus, da wird es eng bis Samstag“, sagt der Co-Trainer des SV Todesfelde.

Der 12. Spieltag (2.10. – 4.10.):

VfB Lübeck – Eimsbüttel (Fr., 19.30 Uhr)
Drochtersen – Jeddeloh (Sa., 14 Uhr)
Flensburg – Oldenburg
Hannover 96 II – Phönix (Sa., 15 Uhr)
Emden – SV Todesfelde (Sa., 18 Uhr)
HSC Hannover – Schöningen (So., 14 Uhr)
Delmenhorst – St. Pauli II (abgesagt)
Norderstedt – Bremer SV (abgesagt)
Hamburger SV II – Werder Bremen II (28.10.)

Die Tabelle:

1.Flensburg1133 : 1225
2.FSV Schöningen1119 : 1524
3.Phönix1028 : 623
4.Drochtersen1133 : 1622
5.Oldenburg1031 : 1422
6.Hannover 96 II1021 : 1418
7.Emden1131 : 3018
8.Delmenhorst1117 : 2015
9.Norderstedt1116 : 1813
10.Eimsbüttel1120 : 1913
11.Werder Bremen II1016 : 1811
12.VfB Lübeck1114 : 2111
13.FC St. Pauli II1120 : 2110
14.SSV Jeddeloh1116 : 2510
15.Hamburger SV II1115 : 2510
16.HSC Hannover1115 : 2610
17.Bremer SV119 : 218
18.SV Todesfelde1119 : 378

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