Christian Arp will auch ohne Sohn Tino nächste Spielzeit eine ordentliche Rolle spielen. Foto: Lobeca/Raasch
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Lübeck – Der SC Rapid verliert im Sommer einen Ausnahmestürmer. Tino Arp wechselt bekanntlich (HL-SPORTS berichtete) in die Oberliga und zum SV Eichede. „Natürlich ist es ein großer Verlust für unsere Mannschaft, das ist doch klar“, ist Christian Arp, seines Zeichens Chefcoach am Kasernenbrink, der Qualitätsverlust beim Verbandsligisten bewusst, zeigt aber naturgemäß Verständnis. „Tino gehört meines Erachtens in die Oberliga. Ich bin dann da auch eher stolzer Vater, anstatt Trainer und freue mich für ihn.“

Daumen werden gedrückt….

Der SVE sei laut „Papa-Arp“ eine Topadresse in Schleswig-Holstein. „Ich drücke ihm kräftig die Daumen, dass er sich dort durchsetzt, werde sicherlich auch das eine oder andere Spiel verfolgen.“

Auswirkungen nicht befürchtet

Christian Arp dazu: „Für Rapid bedeutet es das, was es bei jedem anderen Abgang auch bedeutet: Es geht immer weiter! In meiner Trainervergangenheit gab es immer wieder solche Situationen und im Endeffekt gab es meistens einen positiven Synergie-Effekt. Andere Spieler wachsen daran, übernehmen mehr Verantwortung, die Last wird auf mehrere Schultern verteilt und man wird weniger ausrechenbar. Und da versuchen wir anzusetzen, um unseren Fans auch nächste Saison einen attraktiven Fußball zu bieten. Wir haben auch ohne Tino einen guten Stamm für die Verbandsliga und sind in Gesprächen für die neue Saison.“

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