Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Nachdem das Wetter am vergangenen Wochenende nur zwei von acht Spielen zuließ, darf man gespannt sein, ob dieses Wochenende ein kompletter Spieltag durchgeführt werden kann.
Tabellenführer Eichholzer SV reist nach Rönnau und will sich keinen Ausrutscher erlauben. Verfolger Sereetz hat den SV Hamberge zu Gast, vom Tabellenstand her eine einfache Aufgabe, aber es ist Geduld gefragt. Die 2. Mannschaft des 1. FC Phönix hat mit der Partie gegen die SVG aus Pönitz ein schwieriges Spiel zu absolvieren, das wird definitiv kein Selbstgänger.

Die Stimmen zu den Spielen:

Leezener SC – SSV Pölitz (Sa., 16.15 Uhr)

Sereetzer SV – SV Hamberge (Sa., 16.30 Uhr)

Florian Germann (SSV): „Am Sonnabend empfangen wir den SV Hamberge zum letzten Heimspiel des Jahres. Vor heimischen Publikum wollen wir alles in die Waagschale werfen und alles geben,um die Punkte im Dorf zu behalten. Gegen vermeintlich tiefstehende Gäste müssen wir geduldig agieren und hoch konzentriert sein, damit dies gelingt. Burkhardt wird aufgrund der Rot-Sperre fehlen und Hinkelmann fällt wegen einer Zahn-OP aus.“

Matthias Beeck (SVH): „Sonnabend geht es für uns nach Sereetz. Wer da der haushohe Favorit ist, brauche ich sicher nicht zu erklären. Wir werden dennoch versuchen, es dem Meisterschaftsanwärter so schwer wie möglich zu machen. Wir haben in dem Spiel rein gar nichts zu verlieren und fahren dort hin, um Spaß zu haben.“

1. FC Phönix Lübeck II – SVG Pönitz (Sa., 17 Uhr)

Martin Wagner (SVG): „Das wird für uns am Sonnabend ein hartes Auswärtsspiel werden. Wir sind gespannt, wie viel aus der Oberliga runter gereicht werden. Wir werden uns aber nicht verstecken und den Kampf natürlich annehmen. Außerdem haben wir ja noch etwas gut zu machen vom vergangenen Sonnabend.“

SSC Hagen Ahrensburg – Borussia Möhnsen (So., 13 Uhr)

Carsten Holst (SSC): „Wir haben das letzte Heimspiel in diesem Jahr und sind entsprechend motiviert. Wir wollen drei Punkte im Hagen halten, das ist selbstverständlich. Ein, zwei, drei Spieler werden möglicherweise zurück kehren. Das stellt sich aber erst morgen oder übermorgen heraus. Wir haben zwar noch nicht die Qual der Wahl, aber ein paar mehr Alternativen. Es ist nach dem Spielausfall von vergangener Woche wichtig, wieder in den Rhythmus zu kommen. Für zwei unserer Spieler ist es vorerst der letzte Auftritt, da sie zu längeren Auslandsaufenthalten aufbrechen.“

Felix Stamer (Möhnsen): „SSC Hagen auswärts – das ist ein richtiges Brett. Nachdem die beiden letzten Spiele für uns ausgefallen sind, wird es wichtig sein, den eigenen Rhythmus zu finden und gleichzeitig zu versuchen, Hagen nicht in den selbigen kommen zu lassen – denn dann sind sie nur schwer zu stoppen. Das Hinspiel ging denkbar knapp und unglücklich mit dem Schlusspfiff verloren – obwohl wir damals das gesamte Spiel über mindestens ebenbürtig waren. Das sollte Mut geben, auch jetzt an unsere Chance zu glauben, etwas Zählbares mitnehmen zu können.“

SSV Güster – SC Rapid Lübeck (So., 14 Uhr)

Christian Arp (SCR): „Güster hat den schlechten Saisonstart im Laufe der Hinserie wettgemacht und sich von den Abstiegsrängen entfernt. Allerdings noch nicht weit genug, daher werden sie sicherlich alles für einen Sieg investieren, was sie haben. Aber das wird nicht einfach für sie, weil wir momentan Bock haben und uns außerdem mit zwei Siegen in die Winterpause verabschieden wollen. Das Hinspiel konnten wir zwar deutlich gewinnen, aber in Güster ist das natürlich nochmal ein anderer Schnack. Aber ich bin optimistisch, Sternie und ich glauben an unsere Jungs.“

SC Rönnau 74 – Eichholzer SV (So., 14 Uhr)

Thorsten Krämer (SCR): „Uns erwartet ein tolles Spiel, ein Zugabespiel wenn man so will, gegen den souveränen Spitzenreiter Eichholzer SV. Der ESV hat mit Jannik Gerlach, der bisher 31 Tore erzielte, auch den herausragenden Torjäger in seinen Reihen. Im Hinspiel gab es ein 3:5 aus unserer Sicht, bei dem wir phasenweise gut mithalten konnten. Wenn unser Platz ein Spiel zulässt, steht einem hoffentlich schönen Fußballnachmittag nichts im Weg. Wir jedenfalls sind hoch motiviert und haben gegen die besten Mannschaften der Liga immer gut ausgesehen, vielleicht ist eine Überraschung drin.“

Sebastian Wenchel (ESV): „Nach dem letzten Derbysieg gegen Groß Grönau fahren wir nun, hoffentlich, am Sonntag nach Rönnau. Dort gilt es natürlich, besonderes Augenmerk auf Kapitän und Torjäger Niklas Bibo zu legen. Wir möchten unsere Serie natürlich fortsetzen und werden versuchen, dem Gegner unseren Stempel aufzudrücken. Paddy Warnemünde wird uns Gelb-gesperrt fehlen, Torben Fuhrmann und Dominic Mau haben Knieprobleme. Potrykus ist auf dem Wege der Besserung und hatte vor kurzem eine erste Metallentfernung aus dem Wadenbein. Torwart Torben Schuckar fehlt uns wegen Studium.“

Eintracht Groß Grönau – SG Sarau/Bosau (So., 15 Uhr)

Robertino Borja (EGG); „Wir wollen unser letztes Heimspiel im Jahr 2019 gewinnen. Mit Sarau/Bosau kommt ein starkes Team ans Torfmoor. Im Hinspiel waren wir chancenlos, das wollen wir am Sonntag besser machen. Die Jungs müssen an die erste Halbzeit von Eichholz anknüpfen, dann bin ich überzeugt das die Punkte in Grönau bleiben.“

Jörn Schläfke (SGSB): „Nach zwei Spielausfällen hintereinander, freuen wir uns darauf endlich wieder mal zu spielen. Ich hoffe, dass wir wieder schnell unseren Rhythmus finden und etwas Zählbares mitnehmen können.“

Weiteres Spiel:
SV Schackendorf – VfL Tremsbüttel (So., 14 Uhr)