Lübeck – Man könnte denken, der Fußball-Gott, so es einen gibt außer Daniel Bärwolf, lässt den VfB Lübeck so richtig im Regen stehen. Ohne jetzt zum Verschwörungstheoretiker zu werden, aber es ist schon auffällig, das zuletzt unserer Meinung nach kritisch zu beäugende (Fehl-) Entscheidungen dem Drittligaaufsteiger aus Schleswig-Holstein in die Suppe spuckten. Eine Rote Karte gegen Dresden, die keine war! Dazu ein gegebener (Witz-) Handelfmeter gegen Florian Riedel, der Türkgücü München einen 4:3-Sieg bescherte. Doch was soll es, es muss und wird weitergehen. Das schon am Sonnabend auf der Lohmühle gegen Halle (Anpfiff 14 Uhr). Wäre doch schön, wenn ausgerechnet am dann 45. Geburtstag von Cheftrainer Rolf Martin Landerl der Bock umgestoßen, drei überfällige Zähler verbucht werden würden.

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Doch was steht dem VfB Lübeck mit den Hallensern bevor? Hier folgt eine kurze Vorstellung des HFC, der sicherlich nicht zur Laufkundschaft werden wird.

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Thorben Deters, VfB Lübeck. Foto: Lobeca/Kaben

Schon lange dabei…

Die Ostdeutschen können auf 8 Jahre Erfahrung in Liga drei zurückgreifen, wissen wie der Hase dort läuft. In der letzten Saison ging der HFC durch ein echtes Wellental der Gefühle, konnte man wieder einmal sehen, was in dieser verrückten Spielklasse alles möglich ist. Im Fall von Halle hieß das: Hinrunde top, Rückrunde Flop, Klassenverbleib aber gesichert.

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Die Vergangenheit spricht gegen Grün-Weiß…

Der Blick auf die Pflichtspiele zwischen Lübeck und Halle, die Bilanz dort, spricht nicht für den VfB. In der Regionalliga Nord zwischen 2008 und 2012 gab acht Aufeinandertreffen. Mit dieser Ausbeute: Nur ein Sieg, das mit 3:2 an der Lohmühle am 19. Februar 2011 (VfB-Tore: Domagoj Duspara, Marcel Gebers, Danny Cornelius) steht zu Buche. Dazu trennte man sich vier Mal Remis, kassierten die Schleswig-Holsteiner auch drei Niederlagen.

Erfahrene Kicker…

Mit u.a Mittelstürmer Terrence Boyd (29.), dem zentralen Mittelfeldspieler Marcel Titsch-Rivero (30), Kapitän Jonas Nietfeld (26) oder auch Schlussmann Kai Eisele (25), kommt da einige Erfahrung auf die VfB-Burschen zu.