VfB Lübeck jubelt: Trainer Rolf Martin Landerl und Tommy Grupe. Foto: amafuma.de/Heiko van der Velden

Lübeck – Gestern Nachmittag stand Cheftrainer Rolf Martin Landerl nach überstandener Coronaerkrankung und der Quarantäne endlich wieder auf dem Platz, leitete seine erste Trainingseinheit beim Drittligisten. Heute ging es an der Lohmühle weiter, stand nun ein Pressegespräch (virtuell) auf dem Programm. Rede und Antwort stand den Medienvertretern neben Cheftrainer Landerl dieses Mal auch Martin Röser. Dabei ging es natürlich um die nächste Begegnung in Liga drei, um das Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den 1. FC Magdeburg.

Mit Magdeburg 141 Mal an der Seitenlinie…

Einen kleinen Ausblick gab es gleich im Vorwege mit Blick auf Rolf Landerl. Der Österreicher wird nämlich am Sonnabend Rekordtrainer werden an der Lohmühle, überholt mit dem Wert von 141 Kurt Krause auf der Bank. Krause war von 1968 bis 1972 bei den Grün-Weißen aktiv, brachte es auf 140 Einsätze als Hauptverantwortlicher.

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Kurzer Blick zurück auf Corona…

Froh ist Landerl nach überstandener Coronaerkrankung nun vor allem aber erst einmal, dass er überhaupt wieder auf dem Platz stehen kann. Zur Krankheit an sich ergänzt der 45-Jährige: „Ich bin glimpflich davongekommen, schlussendlich mit klassischen Grippesymptomen, starken Kopfschmerzen und Müdigkeit. Alles ist im Rahmen geblieben. Das Unangenehme an dieser Geschichte ist, das man nicht weiß wie das Virus zuschlägt. Ich will aber auch keine Panik schieben, es geht darum, dass man sich diszipliniert verhält.“

Kaum Veränderungen zum Vortag…

Weiterhin noch keine Option bilden Tim Kircher, Dren Feka, Sebastian Hertner und Elsamed Ramaj. Die gestern beim Training fehlenden Marvin Thiel und Florian Riedel sind wieder beim Team dabei, zurückgekehrt.

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Die nächste Aufgabe…

Zum 1. FC Magdeburg, der seit drei Begegnungen ungeschlagen ist in der 3. Liga (1 Sieg, 2 Remis), sagt Landerl: „Wir treffen auf einen Gegner, der natürlich weiß worum es geht. Das ist eine erfahrene Drittligamannschaft. Wie man so hört aus den Gazetten stellen die sich auf ein Kampfspiel ein. Ich glaube tatsächlich, dass das eine Mannschaft ist mit einer guten Mentalität, die versucht kompakt und was das läuferische betrifft gut aufzutreten. Wie viele Mannschaften in dieser Liga haben die auch den einen oder anderen guten, individuellen Spieler drin, der mit guter Qualität bestechen kann. Unter dem Strich will ich mich aber viel lieber mit unserem Spiel beschäftigen, wie wir auftreten werden. Es ist unser vorletztes Heimspiel nach einem langen Jahr, auf das wir uns freuen, wo wir versuchen unser Spiel auf die Matte zu bringen, die Bedingungen anzunehmen und versuchen erfolgreich zu sein.“

Sören Reddemann (25, Hallescher FC), Martin Röser (9, VfB Lübeck). Foto: Lobeca/Raasch

Angreifer ergänzt…

Martin Röser erwartet folgendes Szenario gegen Magdeburg. „Rolf hat es vorher schon ganz gut formuliert. Magdeburg ist eine jahrelange Drittligatruppe, hat auch vor ein paar Jahren in der 2. Liga gespielt. Die haben gute Individualisten drin mit dem Beck oder Gjasula, die auch schon höher gespielt haben. Trotzdem kommen die über das Kollektiv, spielen manchmal auch einfachen Fußball. Wir tun gut daran einfach auf uns zu schauen. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, müssen wir uns weder vor Ingolstadt, wie man gesehen hat, noch vor Magdeburg verstecken. Wenn wir alles in die Waagschale werfen, können wir das Spiel durchaus positiv bestreiten.“

Der 15. Spieltag in der 3. Liga:
SpVgg Unterhaching – 1.FC Kaiserslautern (Fr., 19 Uhr)
KFC Uerdingen – Türkgücü München (Sa., 14 Uhr)
MSV Duisburg – SV Wehen Wiesbaden
TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim
Hallescher FC – Dynamo Dresden
SC Verl – Viktoria Köln
VfB Lübeck – 1. FC Magdeburg
1.FC Saarbrücken – FC Bayern München II (So., 13 Uhr)
FC Hansa Rostock – SV Meppen (So., 14 Uhr)
FSV Zwickau – FC Ingolstadt (abgesetzt)

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