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VfB Lübeck: Die Wucht der Erfahrung macht Unterschied – einfach gibt es nicht

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Lübeck – Der VfB Lübeck ist weiterhin ungeschlagen in der Spielzeit 2022/2023. Am Freitag empfingen die Schleswig-Holsteiner in der Regionalliga Nord den SV Werder Bremen II und gelangten zu einem 2:1 (wir berichteten) an der Lohmühle.Es war der 6. Sieg im siebten Auftritt. Die Trainer beider Klubs ordneten das Vorangegangene auf der nach dem Abpfiff sich anschließenden Pressekonferenz wie folgt ein.  

Die Stimmen:

Lukas Pfeiffer (VfB-Coach): „Wir haben wieder gesehen, trotz unserer Ambitionen, dass es keine einfachen Spiele gibt. Das war eine sehr gute Mannschaft, die gegen uns gespielt hat. Gerade in der ersten Halbzeit ging es viel hin und her, haben wir viel zugelassen, vor allem Schüsse aus der Distanz. Da kann auch mal einer reinfallen. Wir hatten selber aber auch unsere Chancen, zum Beispiel Felix Drinkuth, der frei vorm Torwart steht. Nach der Halbzeit kommen wir gut raus, stehen sehr stabil, belohnen uns dann auch mit zwei Toren. Es ist schade, dass wir das Spiel noch einmal scharf machen. Aber es gehört auch dazu, dass man füreinander da ist, gemeinsam das weg verteidigt, auch nicht mehr viel zulässt.“  

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Konrad Fünfstück (Trainer SV Werder II): „Wenn du zwei Tore schießt, hast du drei Punkte dann auch verdient. Die Spiele gegen den VfB Lübeck ähneln sich leider. Letztes Jahr haben wir hier durch einen Standard verloren. In Bremen haben wir kurz vor Schluss einen Elfmeter gegen uns gekriegt. Nun verlierst du wieder nach zwei Standardsituationen. Für uns ist es enttäuschend. Wir ärgern uns, dass wir eigentlich in der ersten Halbzeit die Möglichkeiten hatten in Führung zu gehen. In der Pause war mir dann schon klar, dass das in der zweiten Halbzeit nicht so einfach wird. Dann ist es halt so wie du es bei einer jungen Mannschaft erlebst. Die Wucht der Erfahrung erdrückt dich bei Standardsituationen, dann merkst du einfach bei so einer jungen Truppe, dass sie unruhig wird. Am Ende hat ein bisschen gefehlt um hier oben eine Überraschung zu schaffen.“

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