
Lübeck – Am Sonntagnachmittag hatte der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord den 1. FC Phönix Lübeck zum 150. Stadt-Derby zu Gast auf der Lohmühle. Die 5.214 Zuschauer, davon geschätzt 150 Gästefans, sahen einen 3:1 (1:1)-Heimerfolg. Sponsor of the day war die Firma Hansegrün.
Später Ausgleich
Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen ehemaligen Spieler Manni Bomke und Felix van der Steen begann die Partie mit leichter Verspätung. Zunächst versuchten beide Mannschaften, Sicherheit in ihr Spiel zu bekommen. Die Zweikämpfe hatten bereits Derby-Charakter, vor allem von Seiten der Gäste. Torannäherungen waren in dieser Anfangsphase nicht zu verzeichnen. Das änderte sich in der 19. Minute. Die VfB-Abwehr konnte eine Hereingabe von der rechten Seite nicht verhindern und Julian Markvoort platzierte den Ball per Hacke in die lange Ecke: 0:1. Danach hatte Phönix mehr vom Spiel. Bei einem Schuss musste Phillip Diestel im VfB-Tor alles aufbieten, um den Ball zur Ecke zu lenken (29.).Kurz danach kam es nach einem Tritt gegen Diestel zur Rudelbildung, die mit Gelben Karten für Anton Ihde und Marvin Thiel endete (33.). Anschließend plätscherte die Begegnung so vor sich hin, spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Bevor Schiedsrichter Alexander Roppelt nach kurzer Nachspielzeit zur Pause pfiff, gelang dem VfB Lübeck doch noch der Ausgleich. Den schönsten Spielzug der ersten Hälfte schloss Dardan Karimani mit einem überlegten Schuss ins untere rechte Eck ab (47.).

Lehnfeld erzwingt Elfmeter
Die zweite Halbzeit begann mit viel Tempo auf beiden Seiten, die Partie wogte hin und her. Jubeln konnten aber nur die Gastgeber. Im Anschluss an eine Ecke von Ali Abu-Alfa platzierte Yusuf Wardak den Ball im langen Eck zur umjubelten Führung für die Grün-Weißen (56.). Danach versuchten die Gäste, Druck aufzubauen, ohne aber nennenswerte Gefahr zu kreieren. Die Begegnung wurde intensiver, lebte von der Spannung. Der gerade eingewechselte Mika Lehnfeld zog entschlossen ab und Schiri Roppelt zögerte keine Sekunde, entschied sofort auf Handspiel und Strafstoß, den Mikail Polat souverän verwandelte (75.). Phönix drängte auf den Anschluss, scheiterte durch Philippe Markvoort an der Latte (82.), konnte sich aber keine weitere Torchance erarbeiten. Der VfB gewann das Jubiläumsderby verdient aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im 2. Durchgang.
Bildquellen
- vfb_phö_zweikampf: Lobeca/Vivian Pfaff
- vfb_phö_karimani: Lobeca/Vivian Pfaff
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.





