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VfB Lübeck: Jetzt gemeinsam mit dem Vorbild aktiv – Torwart setzt „Familien-Ära“ gerne fort

Ein bisschen Heimat

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Lübeck – Der VfB Lübeck befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2024/2025. Dort sind die Grün-Weißen nach dem sofortigen Abstieg aus der 3. Liga nun wieder in der Regionalliga Nord gefordert, starten praktisch neu. Das dementsprechend auch mit einem relativ neuem Kader. Aus der Vorsaison ist ein Sextett geblieben, einige externe, aber auch Kicker aus dem eigenen Nachwuchs, komplettieren aktuell den noch relativ kleinen Kader. Einer von den externen ist eigentlich ein interner – gemeint ist Noah Oberbeck (21). Der Torwart hat zuletzt bei der Zweitvertretung von Holstein Kiel gespielt, verfügt über die Erfahrung von 56 Partien in der Regionalliga und führt letztlich eine Familientradition fort. Vater Ole hütete früher schon in der Jugend, später in der Zweitvertretung, dazu gelangte er zu einem Einsatz in der 2. Liga, die Kiste des Traditionsclubs aus dem hohen Norden. Opa Rolf (leider 2021 verstorben) schnürte ebenfalls einst die Buffer für den VfB, war auch in anderen Positionen (u.a. Trainer, Management, Aufsichtsrat) an der Lohmühle tätig. HL-SPORTS führte mit Noah Oberbeck ein Interview.

HL-SPORTS: Moin Noah. Wie sind die ersten Wochen beim VfB Lübeck verlaufen?

Noah Oberbeck: „Es ist schön wieder hier zu sein, wir haben gute Trainingsbedingungen, die Mannschaft ist gut drauf. Es macht Lust auf mehr.“

HL-SPORTS: Kanntest du jetzt überhaupt noch jemanden an der Lohmühle?

Noah Oberbeck: „Tatsächlich nur Marvin Thiel. Marvin ist ja schon lange beim VfB, als kleiner „Butscher“ habe ich zu ihm aufgeschaut, war das ein Vorbild. Jetzt spiele ich mit ihm zusammen.“

HL-SPORTS: Wie viel Einfluss hatte dein Vater Ole, dass du letztlich an die Lohmühle gekommen bist?

Noah Oberbeck: „Schon einigen. Es liegt aber sehr nahe, wenn der VfB anfragt, das ich großes Interesse habe nun einfach die Familien-Ära weiterzuführen. Ich freue mich auf die Zeit hier.“

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HL-SPORTS: In der letzten Saison warst du in Kiel. Warum ging dein Weg dort nicht weiter?

Noah Oberbeck: „Beide Seiten haben entschieden, dass ich nun den nächsten Entwicklungsschritt gehen muss, Spielpraxis brauche. Das war dort nicht gewährleistet, deswegen denke ich, dass ich hier beim VfB an der richtigen Stelle bin, mal richtig im Herrenfußball angreifen kann.“

Noah Oberbeck (VfB Lübeck). Foto: Vivian Pfaff

HL-SPORTS: Du hast schon einige Erfahrung in der Regionalliga sammeln können. Wie schätzt du die Spielklasse ein? Was kommt da auf dein neues Team nun zu?

Noah Oberbeck: „Ich habe 56 Spiele in der Regionalliga gemacht, ich kann glaube ich sagen, dass ich die meisten Mannschaften schon kenne. Ich denke das wir eine gute Truppe haben, dass wir im oberen Drittel einschlagen werden. Am Ende weiß man es aber natürlich nie vorher. Es gibt immer Überraschungsmannschaften, aber auch welche die um den Aufstieg spielen wollen. Viele Vereine kommen über körperliche Wucht, das gleiche hast du auch in der 3. Liga, wo die Qualität aber auch einen Tick höher ist. Im Großen und Ganzen ist es aber diese Spielzeit eine attraktive Liga, mit echt namhaften Clubs.“

HL-SPORTS: Am Sonnabend habt ihr euer Testspiel-Highlight gegen den Hamburger SV. Wie groß ist die Vorfreude darauf?

Noah Oberbeck: „Die ist groß, gerade auch weil die Lohmühle voll ist. Das hat einen gewissen Charme. Allgemein ist es eine coole Sache gegen so einen großen Verein zu spielen. Für mich als Torwart wäre es schon gut keinen rein zubekommen. Was am Ende dann rumkommt wird man aber sehen.“

HL-SPORTS: Vielen Dank für das Interview Noah und viel Erfolg in der bald startenden Saison.

Torwart Noah Oberbeck, Training VfB Lübeck, Regionalliga Nord. Foto: sr
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