Lübeck – Bevor heute am Vormittag schon das Abschlusstraining beim VfB Lübeck steigt, mit Blick auf das anstehende Lübecker Stadtderby am Sonnabend (19 Uhr) in der Regionalliga Nord, wurde zuvor noch am Donnerstag etwas intensiver gearbeitet. Kevin Rodewald hatte in der Einheit 26 Spieler zur Verfügung, darunter drei Keeper. Auch wenn nicht alle schon für das nächste Match weit genug sind, gibt es doch wieder weitere Kaderalternativen, wie der Cheftrainer verrät. „Ramiz Demir und Ware Pakia brauchen noch Zeit. Die sind noch keine Option. Emmanuel Ntsiakoh ist aber jetzt wieder zurück, also eine Option. Den kannst du sicherlich schon 20 Minuten bringen. In der Innenverteidigung ist ja auch Hasan Yilmaz nach seiner Rotsperre wieder verfügbar. Ansonsten sind alle Mann an Bord.“
Feinabstimmung
Das vorletzte Training ordnete Kevin Rodewald unmittelbar nach der Beendigung am Donnerstag so ein: „Das war kurz, knackig, hochintensiv, sehr leidenschaftlich und mit einem klaren Fokus. Ich musste die Jungs natürlich auch ein bisschen anpeitschen. Bei uns geht es aktuell ja darum, nicht mehr um das große Ganze, die Abläufe sind soweit okay, sondern um einzelne Positionen. Was sind deren Aufgaben im Spiel? Und da sind zwei Meter vor, zurück, links, rechts oder so halt entscheidend“, so der Trainer, der sich durchaus lautstark, aber vor allem bestimmt auf dem Platz gab. „Jeder richtig gute Trainer ist konsequent. Das heißt, wenn ich einen Fehler sehe, kann ich weggucken und so sagen, okay, ja, ich schaue jetzt weg, passiert so. Oder ich bin halt voll drin und bin direkt da und versuche das zu verbessern, damit es besser wird. Ich bleibe immer hartnäckig, bin auch einmal ein bisschen emotionaler sicherlich. Aber das gehört dazu, um die Jungs auch zu emotionalisieren für Samstag, dass wir hochfahren, dass wir jetzt nicht runterfahren. Es zählt jedes Training, jeder Moment, weil wir unbedingt gewinnen wollen. So wie gegen jeden Gegner. Aber ein Derbysieg schmeckt natürlich immer viel besser.“
