VfB Lübeck legt sich bei Cheftrainer-Posten für die kommende Saison fest

Vertrag verlängert: Lukas Pfeiffer bleibt

Lukas Pfeiffer (Cheftrainer VfB Lübeck). Foto: Lobeca/Marcus Kaben

Lübeck – Es ist der erste wichtige Schritt einer Saisonplanung, die den VfB Lübeck kontinuierlich weiter nach oben führen soll: Dabei heißt der Cheftrainer in der kommenden Spielzeit weiter Lukas Pfeiffer. Der Verein und der 31-jährige Coach einigten sich in dieser Woche auf eine Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2023. Am Sonnabend wurde die neue Vereinbarung von Pfeiffer und Sportvorstand Sebastian Harms unterschrieben.

Harms: „Ich erlebe Lukas als einen klar strukturierten jungen Trainer“

Für Harms war diese erste wichtige Personalentscheidung seiner Amtszeit eine logische. „Ich habe mir bewusst einige Wochen Zeit genommen, um Lukas nicht nur nach Ergebnissen zu beurteilen, sondern vor allem seine Arbeitsweise kennenzulernen“, erklärt der VfB-Sportvorstand. „Dabei haben sich die positiven Eindrücke, die ich schon nach wenigen Tagen gewonnen hatte, immer weiter verfestigt. Ich erlebe Lukas als einen klar strukturierten jungen Trainer, der mit enormem Fleiß arbeitet und in der Mannschaft aufgrund seiner Arbeitsweise total anerkannt ist. Ich bin überzeugt davon, dass Lukas der richtige Trainer für den VfB ist und er mit der Mannschaft, die wir zur neuen Saison erkennbar verstärken werden, auch den nächsten Schritt in Richtung unseres gemeinsamen Ziels 3. Liga erfolgreich bewältigen kann.“

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Sportvorstand Sebastian Harms, VfB Lübeck.

Coach hochmotiviert

Pfeiffer sagt: „Ich bin hochmotiviert, den in dieser Saison begonnenen Neuaufbau beim VfB weiter fortzusetzen. Lübeck ist eine großartige Stadt und der VfB ist für mich längst ein besonderer Verein geworden. Die traditionellen Werte des Vereins stimmen mit meinen Vorstellungen überein, und ich möchte weiter daran arbeiten, dass unsere Spieler mit echtem Lohmühlenfußball die Fans begeistern. Ich registriere mit Freude, wie der Verein seine Strukturen kontinuierlich verbessert. Ich bin überzeugt, dass sich dies auch in der Qualität der Mannschaft der kommenden Saison widerspiegeln wird und wir gemeinsam neue Ziele anpeilen können.“

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Vom DFB zur Lohmühle

Pfeiffer war 2020 als Co-Trainer an die Lohmühle gekommen und hatte beim VfB im vergangenen Sommer seine erste Cheftrainerposition im Herrenbereich übernommen. Trotz seiner noch jungen Jahre hatte der gebürtige Lüneburger zuvor bereits einige Erfahrungen gesammelt. Während seines Sportstudiums an der Sporthochschule Köln trainierte er vier Jahre lang Mannschaften in der zweithöchsten Junioren-Spielklasse. Parallel dazu erwarb er auch ein DFB-Zertifikat als Videoanalyst und bildete in diesem Lehrgang anschließend auch Absolventen aus. Zudem bereitete er für den DFB Gegneranalysen für die A- und Junioren-Nationalmannschaften mit vor und zählte zum Staff bei der U17-Europameisterschaft 2018.

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