Lübeck –  Es geht wieder los!  Zum Jahresauftakt führt es den VfB Lübeck zum Gastspiel beim FSV Zwickau (So., 10.1., 14 Uhr). Ein wichtiges Spiel für die Grün-Weißen in der GGZ-Arena in Zwickau. Beide Clubs trennt nur ein Zähler. Der VfB (16 Punkte/16 Spiele) hat knapp gegenüber dem FSV (15 Punkte/14 Spiele) die Nase vorn, ist allerdings auch schon zweimal mehr im Einsatz gewesen. Am heutigen Freitag baten die Schleswig-Holstein die Medienvertreter zum üblichen, virtuellen Pressegespräch. Von Seiten der Hansestädter standen unter der Leitung von VfB-Pressesprecher Christian Jessen auch Cheftrainer Rolf Martin Landerl und Florian Riedel, der einst in der Jugend auch schon beim FSV Zwickau kickte, Rede und Antwort.

„Bole“ wieder da, Hobsch separiert…

In Sachsen noch keine Option sind Sebastian Hertner (muskuläre Dinge) und Tim Kircher (Adduktoren), die mit ihren Verletzungen zu kämpfen haben. Dazu Patrick Hobsch (Corona/in Quarantäne/separiert von WG-Mitbewohnern). Dafür könnte Mirko Boland (nach Muskelfaserriss) wieder eine Option werden, der in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Auch Elsamed Ramaj könnten mittendrin sein. „Eli könnte absolut eine Option sein, hat sich in den letzten zwei Wochen in einem absolut guten Zustand präsentiert“, macht VfB-Trainer Rolf Landerl seinem Schützling Hoffnung auf eine zeitnahe Rückkehr.

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Patrick Hobsch (34, VfB Lübeck). Foto: Lobeca/Raasch

Geht Hobsch womöglich?

Nachgehakt zum „Thema“ Hobsch (abwanderungswillig?) sagt Landerl: „Für ihn ist es unglücklich, er wollte sich rein hängen und rein kämpfen in der kurzen Vorbereitungsphase. Ich gehe aber davon aus, dass er bei uns bleibt, den Konkurrenzkampf annimmt.“

Sonnabend wird angereist…

Auf den Weg macht sich der VfB-Tross bereits einen Tag zuvor. Am Sonnabend wird aber vor der Abreise noch einmal am Vormittag trainiert an der Lohmühle.

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Einschätzung des Gegners…

Zum Team des FSV Zwickau, der anstehenden Aufgabe am Sonntag, sagte Landerl: „Jeder der die Zwickauer Mannschaft kennt, weiß natürlich, dass das eine Mannschaft ist, die mit einer riesen Mentalität ans Werk geht, wo nicht immer schöner Fußball zelebriert werden muss, um erfolgreich zu sein…“ 

„Flo“ mit Vorfreude…

Für Riedel ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Bis 2005 schnürte der inzwischen 30-jährige Mittelfeldspieler die Buffer für den FSV, ehe er bei der U 17 von Hertha BSC anheuerte, die eigene Karriere Fahrt aufnahm. „Es ist für mich nach Hause kommen, da ein Großteil meiner Familie da ja noch lebt, ich bin da ja in der Nähe geboren. Aus der aktuellen Mannschaft kenne ich aber niemanden mehr. Ich hätte mich natürlich gefreut, wenn meine Familie am Sonntag im Stadion gewesen wäre. Das wäre was Besonderes gewesen. Ansonsten ist es für mich nur ein wichtiges Spiel, wo ich mit grün-weißen Herzen hinfahre.“     

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