VfB Lübeck mit Pfundhellers Traumtor, aber kalter Dusche nach der Pause bei Eintracht Norderstedt

1:1-Unentschieden – Rodewald-Team bleibt Schlusslicht

Ein Tor von Bjarne Pfundheller reicht für den VfB Lübeck nur zum Remis. Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Lübeck – Am Sonntag war der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord bei Eintracht Norderstedt gefordert. Nach zuvor sechs sieglosen Partien wollten die Grün-Weißen nun an der Ochsenzoller Straße den Bock endlich umstoßen, einen Dreier verbuchen. Das gelang nicht, denn beide Vereine trennten sich am Sonntag 1:1-Unentschieden.

Führung kurz vor der Pause

Im Vergleich zum letzten Auftritt gegen Drochtersen/Assel (2:3) nahm VfB-Chefcoach Kevin Rodewald nur eine Veränderung vor. Für den an den Bändern verletzten Felix Mandl rutschte Colin Ulrich in die Startelf. In der Anfangsviertelstunde neutralisierten sich zunächst beide Mannschaften, blieben Aktionen in der Box Mangelware. Danach übernahmen die Grün-Weißen das Zepter, kamen auch zu einigen Chancen. Es dauerte allerdings bis zur 45. Minute, ehe sich aus dem Übergewicht auch Zählbares auf der Anzeigetafel zeigte. Bjarne Pfundheller zog aus 18 Metern, relativ zentral stehend ab – das Spielgerät landete im Giebel zum überfälligen 1:0 für den Gast aus der Hansestadt. Ein Treffer der Marke „Traumtor“.

Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel

Die begann spektakulär: Nach gerade einmal 50 Sekunden kam erneut Pfundheller zum Abschluss. Doch der Schlenzer des Mittelfeldspielers von der Strafraumgrenze strich hauchzart am rechten Pfosten vorbei – es blieb bei der knappen Führung. Die Strafe folgte nur kurze Zeit später: Nach einer Flanke von der rechten Seite traf Milad Nejad (51.) aus Nahdistanz zum 1:1 für Norderstedt. In der Folge versuchten die Hausherren, gegen nun sehr tiefstehende Lübecker, das Momentum zu nutzen, übten Druck aus. Rodewald reagierte, schickte nun Ware Pakia (für Emmanuel Appiah) und Elario Ghassan (für Fabian Istefo) ins Rennen. Die nächste Aktion gehörte aber erneut Norderstedt. Doch VfB-Keeper Finn Böhmker war doppelt (66./68.) zur Stelle, verhinderte einen Rückstand. Und der VfB? Jonas Dittrich (73.) zog immerhin mal ab, das Spielgerät fand aber nicht den Weg ins Gehäuse. Es war der erste Abschluss der Grün-Weißen in Abschnitt zwei. Malte Brüning (83.) parierte noch einmal gegen Pfundheller und auf der anderen Seite retteten die Lübecker mit vereinten Kräften im Strafraum gegen Luca Palzer (88.), dessen Abschluss geblockt wurde. Auch Lukas Krüger wurde noch entscheidend gestört. Es blieb vor 625 Zuschauern beim Unentschieden und der VfB so weiterhin ohne Sieg – jetzt im siebten Spiel in dieser Saison. Das bedeutet weiterhin die Rote Laterne.

Phönix gewinnt in Bremen – Tofe bekommt fünf Gegentore

Doch nicht nur das Duell aus der Region von HL-SPORTS gab es am Sonntag, denn die beiden Clubs waren im Einsatz. Während der SV Todesfelde mit 2:5 böse bei Atlas Delmenhorst unter Räder kam, wobei Christian Rave im zweiten Durchgang einen Platzverweis sah, hat der 1. FC Phönix Lübeck bei Werder Bremen II mit 2:0 gewonnen. Die beiden Treffer für die Adlerträger erzielte Benjamin Luis in der 61. und 70. Minute.

Mehr zu allen vier Vereinen und der Regionalliga Nord gibt es am Abend bei HL-SPORTS.

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