VfB Lübeck: Neuer Coach gleich mit Doppelschicht im Stadion

Erstes Testspiel unter der neuen Leitung

Kevin Rodewald coacht ab jetzt den VfB Lübeck. Foto: sr

Lübeck – Der VfB Lübeck ist endlich fündig geworden. Kevin Rodewald übernimmt die Leitung beim Regionalligisten und wird künftig an der Seitenlinie der Grün-Weißen stehen. Am gestrigen Dienstagnachmittag hatte der 35-Jährige seinen ersten Arbeitstag. Am heutigen Abend geht es im Stadion bereits weiter, um 19 Uhr gastiert Victoria Hamburg im Stadion an der Lohmühle. Tickets gibt es für fünf Euro. Ein weiterer Test steht am 8. Juli in Lübeck an, dann trifft Grün-Weiß auf Mecklenburg Schwerin.

Vier plus der Coach

Vor den Sponsoren wurde das Team vorgestellt. Eine kleine Überraschung gab es ebenfalls noch, denn zu den bereits feststehenden Akteuren, gesellten sich vier weitere Neuzugänge dazu. Somit kommt der VfB bereits jetzt auf 17 Ligaspieler (wir berichteten). Im Stadion wurde anschließend vor den Sponsoren trainiert, Stadionführung und einen Plausch mit Spielern und Offiziellen gab es nach der Einheit ebenfalls.

sponsoren plausch auf der lohmuhle @ VfB Lübeck: Neuer Coach gleich mit Doppelschicht im Stadion
Sponsoren-Plausch auf der Lohmühle. Foto: sr

„Schon eine Wucht“

Kevin Rodewald sprach mit HL-SPORTS über seine erste Eindrücke: „In den letzten Wochen gab es viel Austausch, viel Telefonieren und viel Chatten. Es ging darum, Dinge zu organisieren und abzusprechen. Auch mit Romain, auch wenn er heute nicht da ist, stehen wir im super Austausch. Ich denke, wir haben ein goldenes Trio gefunden, das Spaß an der Arbeit hat. Und ich denke, wir werden ambitioniert sein und versuchen, maximal erfolgreich zu sein zu dritt. Die letzten Monate waren beim VfB ja auch nicht ganz ruhig. Aber trotzdem steckt natürlich viel Potenzial hier drin. Es ist schon noch mal ein anderes Kaliber hier. Es war schon so wie bei Hansa Rostock, auch wenn ich da die U23 gemacht habe beziehungsweise im Nachwuchs tätig war. Aber ein bisschen kommst du natürlich im Ostseestadion mal rüber und hast das eine oder andere mitbekommen, gerade auch in der Verbindung als Trainer der zweiten Mannschaft. Ich war auch ein paar Mal hier an der Lohmühle. Das ist nicht weit weg, nur eine Stunde Fahrt. Ein paar Spiele habe ich gesehen, wir haben Testspiele hier gemacht. Das ist schon eine Wucht. Ich freue mich jetzt schon mega auf das erste Spiel hier, auf das erste Heimspiel. Ich bin heiß darauf, auch hier im Stadion zu trainieren und das Ganze mitzuleben, wie heute mit den Sponsoren. Man merkt, dass hier eine positive Stimmung herrscht und dass die Leute Bock auf Fußball haben. Deswegen freuen wir uns, wenn es bald losgeht. Jung ist immer so eine Ansichtssache. Ich bin jetzt zwölf Jahre Trainer. Das haben manche sicherlich noch nicht, auch wenn sie vielleicht ein bisschen älter sind. Aber vom Lebensalter her bin ich mit 35 noch jung und sehr dynamisch. Was mir das bringt? Ich glaube, eine gute Beziehung zu meinen Spielern und zu den Jungs. Auch in ihre Köpfe reinzukommen und zu verstehen, wie gewisse Situationen ablaufen. Eine gute Wellenlänge zu haben, aber trotzdem Autorität auszustrahlen, weil die Klarheit brauchen wir. Ich gebe schon vor, was wir machen und was wir nicht machen. Aber ich glaube, dieses Junge, dieses Belebende hilft in der Kabine und gibt den Jungs einen gewissen Anker. So können sie auch mit mir in der Kommunikation auf einer guten Ebene sein.“

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Ist Kevin Wölk der richtige Coach für den 1. FC Phönix Lübeck?

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