VfB Lübeck: Ramaj wird operiert – Zehir von FC St. Pauli ausgeliehen

Ersin Zehir (FC St. Pauli) und Haris Duljevic (SG Dynamo Dresden). Foto: Lobeca/Raasch
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Lübeck – Die bittere Nachricht zur Verletzung von Elsamed Ramaj folgte nicht lange nach Schlusspfiff des Spiels gegen den MSV Duisburg. Der VfB Lübeck wird auf den Außenspieler rund drei Monate verzichten müssen. In der Drittligabegegnung am Sonnabend verletzte sich der Neuzugang von Hansa Rostock, brach sich das Schlüsselbein. Die Grün-Weißen teilten mit, dass Mannschaftsarzt Dr. Stefan Bark und Dr. Felix Renken am UKSH noch heute Abend operieren werden.

Zehir ist gebürtiger Lübecker

So traurig die Nachricht zu dem quirligen Angreifer ist, gab es kurz nach der Klarheit über die Schwere der Verletzung gleich eine Gute. Ersin Zehir kehrt zurück an die Lohmühle und wird bis zum Saisonende vom FC St. Pauli ausgeliehen. Ein Glücksgriff für den VfB, denn der U23-Spieler erfüllt nicht nur die „Youngster“-Regelung der 3. Liga, sondern kennt sich in Lübeck aus. „Ich bin in Lübeck geboren und aufgewachsen und habe auch beim VfB lange Zeit gespielt. Ich freue mich auf eine Saison in meiner Heimatstadt, bin wieder nah an meiner Familie und auch nah an Hamburg. Mit dem Aufstieg in den Profifußball war der VfB jetzt die beste Option für eine Leihe. Den Austausch gab es schon seit längerer Zeit, und jetzt in der 3. Liga sehe ich hier sehr gute Perspektiven. Mein Ziel ist es natürlich, mit einem anderen Standing im Sommer zum FC St. Pauli zurückzukehren. Wenn ich in der 3. Liga viel Spielpraxis sammeln kann und mit der Mannschaft eine gute Saison spiele, wird das für mich leichter. Ich freue mich jetzt darauf, die Mannschaft kennenzulernen“, sagt der 22-Jährige. Beim Zweitligisten absolvierte er bereits 21 Bundesligaeinsätze.

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