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VfB Lübeck scheitert am Gäste-Keeper

Mangelnde Effektivität sorgt für Punktverlust

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Lübeck – Im ersten Heimspiel des Jahres in der Regionalliga Nord traf der VfB Lübeck am Freitagabend auf der Lohmühle auf die Zweitvertretung des Hamburger SV. Die 3.381 Zuschauer sahen eine 0:2 (0:1)-Heimniederlage.

Verdiente HSV-Pausenführung

Die Partie begann ohne taktisches Geplänkel. Beide Mannschaften versuchten sofort, kontrolliert nach vorne zu spielen. VfB-Keeper Finn Böhmker musste in der 9. Minute bei einem direkten Freistoß der Gäste von Davis Rath erstmals eingreifen, klärte souverän zur Ecke. Maurice Boakye setzte einen Schuss links neben das VfB-Tor (16.), der keine Gefahr darstellte. Die gab es allerdings in der nächsten Szene, als Louis Lemke von links in den Strafraum zog, die Verteidigung wegbleiben musste und er Böhmker aus kurzer Distanz keine Chance ließ (17.). Auf der Lübecker Seite war es Yusuf Wardak, der zunächst steil geschickt, dann aber im Strafraum abgedrängt wurde. Sein anschließender Ball in die Mitte kam nicht an (24.). Wardak war auch an der nächsten Szene beteiligt, zwang Gäste-Keeper Hannes Hermann mit einem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck zu einer Parade, bei den Bodenverhältnissen ein ekliger Ball für den Torwart (30.). Danach setzte Manuel Farrona Pulido den Ball links neben das Tor (34.). Die Gäste waren technisch überlegen und spielten auch mit höherem Tempo als der VfB, der es dem HSV mit häufigen kleinen Fehlern bei Ballannahmen oder Pässen immer wieder einfach machte, die Bälle abzufangen. So ging es mit einer verdienten Führung für die Gäste in die Pause.

Ali Abu-Alfa und Yusuf Wardak sind enttäuscht. Foto: Lobeca/Vivian Pfaff

VfB deutlich verbessert

Der VfB kam mit viel Schwung aus der Kabine und hatte durch Ali Abu-Alfa einen guten Abschluss (48.), der Hermann aber vor keine Probleme stellte. Danach parierte Hermann gegen Wardak (48.). Im Gegenzug fiel das 0:2 (51.), weil sich Kelvin Ojo clever durchdribbelte und Böhmker mit einem Schuss ins lange Eck überwand. Auf der Gegenseite bewahrte Hermann sein Team danach mehrfach vor dem Anschlusstreffer. Die Partie ging immer hin und her, insgesamt präsentierten sich die Grün-Weißen deutlich verbessert im Vergleich zum ersten Durchgang, aber Hermann war einfach nicht zu überwinden.

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Bildquellen

  • vfb_hsvII_enttäuschung: Lobeca/Vivian Pfaff
  • vfb_hsvII_strafraum: Lobeca/Vivian Pfaff
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