Lübeck – Während an der Lohmühle weiterhin Vorstand Florian Möller, Sportdirektor Rocco Leeser & Co an der Zukunft bei z. B infrastrukturellen oder sportlichen Dingen (Kadergestaltung etc.) basteln, sind die Kicker des Neu-Drittligisten VfB Lübeck im Urlaub. Patrick Hobsch hat es zum Beispiel nach Nürnberg verschlagen. Dort verbringt der VfB-Angreifer im familiären Umfeld, bei seinem Bruder, ein bisschen Zeit. Trotzdem stand der 25-Jährige HL-SPORTS zu einem kleinen Interview zur Verfügung.

HL-SPORTS: Hallo Patrick. Urlaub ist doch was Schönes…

Patrick Hobsch: Stimmt. Ich genieße das, freue mich Zeit mit meinem Bruder und Freunden verbringen zu können.“

HL-SPORTS: Wie viele Glückwünsche zum Aufstieg hast du in letzter Zeit so erhalten?

Patrick Hobsch: Unheimlich viele. Die gab es von Fans, auch von Leuten aus meiner Heimat, die irgendwie aufgeschnappt hatten, dass da jemand aus der Region nun in die 3. Liga aufgestiegen ist.“

So kennt man Patrick Hobsch beim VfB Lübeck und auf der Lohmühle. Foto: sr

HL-SPORTS: Hand auf das Herz: Hast du selbst schon realisiert, dass du nächste Saison in der 3. Liga kickst?

Patrick Hobsch: Ehrlich gesagt hat das schon gedauert. Inzwischen habe ich das aber realisiert, schaue mir auch gerne schon ein bisschen die 3. Liga an. Die Vorfreude wächst bei mir von Tag zu Tag.“

HL-SPORTS: Stimmt es, dass du zuvor Angebote aus Chemnitz oder auch Leipzig hattest. Oder waren das nicht mehr wie Gerüchte?

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Patrick Hobsch: Es gab Interesse, auch von anderen Vereinen. Es war aber für mich naheliegend beim VfB zu bleiben. Ich fühle mich wohl in Lübeck. Warum sollte ich dann den Club verlassen?“

HL-SPORTS: Am 8. Juli steht das erste Training an beim VfB. Wann kehrst du in die Hansestadt zurück?

Patrick Hobsch: Ein paar Tage vorher. Ich ziehe ja um, werde dann in einer WG mit Tim Weißmann und Florian Riedel leben. Darauf freue ich mich, dass passt mit den Beiden. Zuvor gibt es aber eben auch noch eine Menge zu tun.“

Das darf die Ausnahme bleiben. Patrick Hobsch vom VfB Lübeck ärgert sich. Foto: sr

HL-SPORTS: Schauen wir kurz auf die neue Spielzeit. Wird es nun ungewohnt sein, ihr seid ja Aufsteiger, nun statt ganz oben mitzuspielen „nur“ um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen?

Patrick Hobsch: Früher habe ich Abstiegskampf schon erlebt, mit dem VfB Lübeck allerdings nicht. Wir wissen, dass es nicht leicht, ein langer Weg wird um die 3. Liga zu halten. Für uns geht es um das nackte Überleben. Wir werden aber auch da von Spiel zu Spiel schauen, alles dafür tun, um unser Ziel zu erreichen. Wenn uns das dann gelingt, haben wir alles richtig gemacht.“

Vielen Dank Patrick und bis bald auf der schönen Lohmühle

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