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StartBundesligaVfB LübeckVfB Lübeck: Tolle Atmosphäre und viele Emotionen

VfB Lübeck: Tolle Atmosphäre und viele Emotionen

Starke Vorstellung der Grün-Weißen im letzten Saison-Spiel

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Lübeck – Am Sonnabend trat der VfB Lübeck zum vorerst letzten Heimspiel in der 3. Liga auf der heimischen Lohmühle gegen Rot-Weiss Essen an. Die 8.091 Zuschauer sahen ein 3:3 (2:2)-Unentschieden mit leichten Vorteilen für die Grün-Weißen.

Lübeck engagierter, Essen abgezockter

Nach der emotionalen Verabschiedung der langjährigen VfBer Morten Rüdiger, Mirko Boland und Tommy Grupe, rollte der Ball auf der Lohmühle. Für die Gäste bestand noch die Möglichkeit, eventuell den 4. Tabellenplatz zu erreichen, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigen würde. Den besseren Start erwischten aber die Gastgeber. Mit dem ersten Torschuss in der 6. Minute gingen sie durch Marius Hauptmann in Führung, dessen Schuss direkt neben dem Pfosten einschlug. Die Freude hatte aber nicht lange Bestand, denn die Gäste glichen kurz danach schon wieder aus. Einen kurz und flach ausgeführten Freistoß von der Strafraumkante schob Leonardo Vonic aus zentraler Position ein (8.). Nach einer guten Viertelstunde ließ die Intensität der Begegnung etwas nach. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Hauptmann mittig vor dem gegnerischen Tor noch an den Ball, konnte ihn aber nicht unterbringen (20.). Zwei Minuten später bebte die Lohmühle trotzdem erneut, denn VfB-Youngster Emanuel Adou traf bei seinem Startelf-Debüt mit einem Distanzschuss zur erneuten Führung der Grün-Weißen (22.). Marvin Thiel ließ dann eine Doppelchance liegen (27.). Schön freigespielt, scheiterte erst an RWE-Keeper Jakob Golz und setzte den Abpraller rechts neben das Tor. Das war richtig toller Fußball vom VfB. Kurz vor der Halbzeitpause fuhren die Essener einen Konter über die rechte Seite. Die abschließende Flanke von Sandro Plechaty schob erneut Vonic neben dem rechten Pfosten zum Ausgleich ins Tor (43.). Nach vier-minütiger Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Florian Lechner die 1. Halbzeit ab.

Die Pappelkurve verabschiedet die geehrten Legenden. Foto: Lobeca/Vivian Pfaff

Vorteile für den VfB

Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie der 1. Durchgang. Erneut fiel ein schnelles Tor, erneut war es der VfB Lübeck, der es erzielte! Der Ball kam in halblinker Position im Strafraum zu Janek Sternberg, der Golz mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit ließ (48.). Tarik Gözüsirin verpasste es, mit einem Schuss, der links am Tor vorbei ging, die Führung auszubauen (53.). Auf der Gegenseite wäre Isiah Young fast mit einem Kopfball an die Latte zum erneuten Ausgleich erfolgreich gewesen (57.). Es blieb ein munteres und unterhaltsames Spiel von beiden Seiten. Das 3:3 fiel dann aber doch. Ein abgefälschter Schuss senkte sich unhaltbar hinter Philipp Klewin ins Tor (74.). Beide Teams hatten jetzt Gelegenheiten auf den Siegtreffer, die Keeper hatten genügend Möglichkeiten, um sich auszuzeichnen. Felix Drinkuth setzte einen Kopfball auf das Tornetz (86.) und Manuel Farrona Pulido traf nur die Unterkante der Latte (87.). Eine VfB-Führung wäre durchaus verdient gewesen. Nach sechs Minuten Nachspielzeit war das Kapitel 3. Liga für die Grün-Weißen dann vorerst beendet.

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Beide Mannschaften wurden nach dem Schlusspfiff von ihren Fans minutenlang gefeiert.

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