VfB Lübeck: „Wir wurden hintenraus bestraft“

Sportvorstand hadert mit nicht genutzten Chancen

Nemo Philipp (VfB Lübeck) im Luftduell mit den beiden Paulianern Julius Grunwald und Muhammad Dahaba. Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Lübeck – Chancen genug waren da, nur hat es wieder einmal nicht geklappt. Ärgerlich war das 1:1-Unentschieden des VfB Lübeck am vergangenen Sonnabend beim FC St. Pauli II (HL-SPORTS berichtete). Gegen das Schlusslicht der Regionalliga Nord holten die Grün-Weißen in Hin- und Rückspiel insgesamt nur zwei Punkte. In beiden Begegnungen war mehr drinnen.

„Wir hätten das zweite Tor machen müssen“

Das wusste auch direkt danach Sebastian Harms. Der Sportvorstand sagte zu HL-SPORTS: „In der ersten Halbzeit haben wir extrem gut verteidigt, gepresst und keinen einzigen Torschuss zugelassen haben. Wir gingen dann selbst verdient in Führung und müssen natürlich bei der Aktion vor dem Elfmeter, dem Elfmeter selbst sowie beim Nachschuss und bei der einen oder anderen Überzahlsituation das Tor nachlegen. Das ist uns nicht gelungen und hat uns nach der Pause etwas eingeholt. Da wurde das Spiel mit zunehmender Zeit ausgeglichener und St. Pauli fand mehr Räume für sich und häufiger vor unsere Abwehr kamen. Und dann nutzen sie eine ihrer wenigen Chance effektiv aus. Bei uns war es dann noch Pech beim Schuss von Polat und dem Kopfball von Philipp, dass wir nicht noch den lucky Punch zum 2:1 machen. Wir sind unzufrieden mit dem Ausgang, weil wir gesehen haben, dass mehr drinnen war. Dafür hätten wir aber in unserer guten Phase in der ersten Hälfte das zweite Tor machen müssen. Für diese Nicht-Effektivität wurden wir hintenraus bestraft und müssen mit dem Punkt leider leben.“

Adventssingen zur Abwechslung

Schon am heutigen Sonntag kann sich ganz Grün-Weiß mit ganzer Kehle in eine andere Stimmung versetzen und vor dem letzten Spiel des Jahres in der kommenden Woche einstimmen – auf Weihnachten. Um 16 Uhr startet das Adventssingen auf der Lohmühle. In Zusammenarbeit mit dem Theater Lübeck hofft man auf „o, du fröhlichere“ Zeiten.

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  • Philipp: Lobeca/Felix Schlikis
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