VfB-Vorstand Thomas Schikorra. Foto: sr
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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Ein paar Tage ist es her, da verkündete Regionalligist VfB Lübeck die Trennung von Stefan Schnoor. Der Sportdirektor selbst bat nach Gesprächen und getätigter Analyse um Auflösung seines Vertrages. Inzwischen sollen an der Lohmühle aber auch schon Bewerbungen eingeflattert sein. HL-SPORTS fragte einfach einmal bei Thomas Schikorra nach, fühlte dem Vorstandsprecher des VfB auf den Zahn und erhielt folgende Antworten zum Ist-Zustand, der Suche nach einem Nachfolger von Schnoor.

HL-SPORTS: Hallo Thomas: Quillt euer Postfach schon über?

Thomas Schikorra: Es gab Anfragen, Bewerbungen und Zuschriften. Nach den unruhigen Tagen zuvor, wir haben das ja nicht voraussehen können mit Stefan, ist es aber noch viel zu früh, um dazu etwas Konkretes zu sagen.

HL-SPORTS: Und wann beschäftigt Ihr euch damit konkreter?

Thomas Schikorra: Das geht in den nächsten Tagen los. Zunächst müssen wir für uns aber auch erste einmal selbst definieren, was wir möchten. Ursprünglich sind wir ja mit einen Sportvorstand (Michael Hopp) und Sportdirektor (Stefan Schnoor) ins Jahr gegangen. Realistisch erscheint es aber jetzt, dass das eher eine Person übernimmt. Deshalb müssen wir schauen, wer da passen könnte und wer überhaupt zu haben ist.

HL-SPORTS: Gibt es ein Zeitfenster bis ihr diese „Sache“ erfolgreich vom Tisch haben wollt?

Thomas Schikorra: Um das klar zu sagen, wir haben nicht den Druck jetzt sofort einen Nachfolger zu präsentieren. Der VfB benötigt jemanden auf dieser Position. Sofort eine Person aus dem Hut zaubern können und wollen wir aber nicht. Es wäre aktuell durchaus vorstellbar, dass wir bis zur Winterpause das überbrücken, Aufgaben intern verteilen und dann in aller Ruhe beratschlagen und letztlich auch eine Person präsentieren.