Lukas Raeder war bester Lübecker, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Archivbild: Lobeca/Michael Raasch
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Lübeck – Im ersten Drittliga-Auswärtsspiel trat der VfB Lübeck am Freitagabend bei der SpVgg Unterhaching an und verlor mit 0:1 (0:1).

Ungeschickter Zweikampf führt zum Rückstand

Zunächst entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen ohne große Chancen. Ausnahme war ein Kopfball in der 5. Minute von Nico Rieble, der an der Latte landete, nach einem Einwurf von Ryan Malone. Nach 19 Minuten durfte sich dann auch Lukas Raeder auszeichnen, als er per Fuß einen Schuss von Patrick Hasenhüttl abwehrte. Fünf Minuten später war er machtlos, Christoph Greger verwandelte einen Foulelfmeter für die Hausherren souverän. Rieble hatte sich ungeschickt gegen Luca Marseiler eingesetzt und ihn im Strafraum zu Fall gebracht. Sieben Minuten vor der Pause setzte dann Moritz Heinrich zu einem Schuss aus etwa 30 Metern an, der noch abgefälscht wurde, aber Raeder war zur Stelle und parierte. Das war es auch für die 1. Halbzeit.

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Zu spät aufgewacht

In der 2. Halbzeit plätscherte das Spiel so vor sich hin. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel und dem VfB fiel nicht viel ein. Der erste richtige Torschuss kam von Thorben Deters, da waren aber auch schon 83 Minuten gespielt. VfB-Trainer Landerl setzte auf volle Offensive und der VfB erspielte sich in der Schlussphase doch noch einige Möglichkeiten.
Fazit: Eine gute erste Viertelstunde und zehn Minuten zum Schluss sind zu wenig. Die Niederlage war vermeidbar.

Statistik:
SpVgg Unterhaching – VfB Lübeck 1:0 (1:0)
Tore: 1:0 Greger (24., FE)
Zuschauer: keine

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Unterhaching: Mantl – Müller, Dombrowka, Hufnagel, Hasenhüttl (78. Stroh-Engel), Greger, Schwabl, Stierlin, Heinrich (87. Grauschopf), Marseiler (72. Müller), Fuchs

VfB: Raeder – Ramaj (77. Röser), Mende (69. Okungbowa), Deichmann, Thiel, Malone, Grupe, Deters, Rieble, Boland, Hobsch (60. Benyamina)

Bildquellen

  • lobeca_38308_michael_raasch_20200919: Archivbild: Lobeca/Michael Raasch