VfB Oldenburg eine Nummer zu groß für Eintracht Norderstedt

1:4-Auswärtsniederlage am Sonnabend

Lars Huxsohl (Eintracht Norderstedt) am Boden. Archivfoto: Lobeca/Ralf Homburg
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Oldenburg – Der FC Eintracht Norderstedt musste sich am Sonnabend in der Regionalliga beim VfB Oldenburg klar geschlagen geben. Nach einer knappen Viertelstunde gingen die Hausherren durch Leon Demaj (14.) in Führung. Luca Palzer (41.) traf zwar kurz vor der Pause zum Ausgleich, am Ende setzte sich jedoch die Qualität des VfB durch. Die Treffer von Mats Facklam (50./78.) und Marc Schröder (58.) sorgten für den 4:1-Endstand.

Fehlende Energie

Für Eintracht-Trainer Özden Kocadal war die Niederlage letztlich verdient. Vor allem bei der Energie sah er sein Team gegenüber den Gastgebern im Nachteil: „Die Niederlage geht in Ordnung. Wir müssen auf jeden Fall die Frage der Qualität, aber vor allem auch die Frage der Energie stellen. Heute waren wir von der Energie einfach nicht so, dass wir das Energieniveau von Oldenburg matchen konnten.“

Dabei gab es durchaus eine Phase, in der Eintracht Norderstedt besser ins Spiel fand. Zwischen der 30. und 45. Minute habe seine Mannschaft den VfB Oldenburg vor Probleme gestellt. „Da haben wir es auch wirklich geschafft, Oldenburg zu ärgern und auch sie zum Nachdenken und auch zum Schlagen zu bringen“, erklärte Kocadal.

Einsatz und Wille stimmen

Nach der Pause wollte Norderstedt mutiger auftreten und noch einmal Druck entwickeln. Doch die Hoffnungen auf etwas Zählbares wurden schnell zunichtegemacht. „Wenn man in Oldenburg was mitnehmen will, dann darf man nicht so schnell zwei Gegentreffer fressen. Das 2:1 und 3:1 kam einfach viel zu schnell, als dass man dann hier hätte irgendwie was Zählbares holen können.“

Trotz der deutlichen Niederlage wollte Kocadal seiner Mannschaft keinen mangelnden Einsatz vorwerfen. „Sie wollten und haben auch alles gegeben, haben alles in die Waagschale geworfen. Aber heute war der Gegner einfach stärker.“

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