Die Spieler des SC Rönnau bejubeln den Treffer. Foto: Niklas Runne

Plön – Am Freitagabend um 19 Uhr gastierte der SC Rönnau beim Tabellenführer TSV Plön im Schiffsthal-Stadion. Die Verbandsliga Ost ist derzeit sehr spannend, sodass der Abstand des Tabellensiebten SC Rönnau vor dem Spiel auf den TSV Plön, acht Punkte betrug. Die Segeberger haben zudem noch drei Spiele weniger, als der kommende Gegner, sodass ein Sprung an die Tabellenspitze in der eigenen Hand lag. Doch zunächst einmal stand das „Spitzenspiel“ des Tabellenführers gegen den siebten an, wie der Stadionsprecher diese Partie bezeichnete. Die Zuschauer konnten sich auf ein munteres und torreiches Spiel freuen, wenn es nach dem Hinspiel ginge. Dort drehte der SC Rönnau noch vor dem Seitenwechsel einen 1:3-Rückstand in eine 5:3-Pausenführung und gewann am Ende mit 5:4. Und wie sollte es an diesem Abend aussehen? Die Gäste aus Klein Rönnau begannen in einem 4-4-2-System mit der Doppelspitze bestehend aus Top-Torjäger Adrian Rupsch (13 Tore) und Jannick Loose (4 Tore). Die Partie begann sehr intensiv, mit viel Tempo. Oft ging es bei den Segebergern über den schnellen Rechtsaußen Melvin Jöns, welcher an diesem Abend kaum zu halten war. So auch nach acht Minuten, als es über seine Seite nach vorne ging und Janick Loose (8.) die 1:0-Führung erzielte. Damit war die eigentlich so stabile Plöner-Defensive erstmals geknackt. Diese stand ziemlich hoch und Janick Loose (10.) profitierte davon zum 2:0. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 2:0 gegen bis dahin harmlose Hausherren. Plön war überhaupt nicht da und hatte Glück, dass der SCR die Chance aufs dritte liegen ließ. In der 21. Minute war es allerdings ein Pass in die Tiefe zu Loose, welcher rüber legte auf Torschütze Adrian Rupsch. Der Torjäger erzielte das 3:0 und konnte sein Torkonto auf 14 erhöhen. Plön versuchte nach vorne zu kommen, doch die Gäste standen sehr stabil und ließen kaum etwas zu. Nach einer halben Stunde wurde das Team von Sören Warnick trotz 3:0-Führung viel zu hektisch und machte einige Fehler. Plön kam dadurch besser in die Partie und verkürzte durch Jens Henningsen (36.) mit dem ersten richtigen Torabschluss. Die Hausherren erhöhten den Druck, doch es ging mit einer 3:1-Pausenführung der Gäste vom Ton Hus in die Halbzeit. In den ersten 30 Minuten machte der SC Rönnau ein überragendes Spiel, hätte durchaus noch ein viertes Tor erzielen können, doch anschließend zeigte man ein anderes Gesicht und ließ Plön unnötig ins Spiel kommen. Zur zweiten Hälfte stellte der Tabellenführer um auf eine Dreier bzw. Fünferkette und versuchte Umschaltsituationen zu kreieren. Richtig gefährlich wurden sie damit nicht. Auch die Einwechslung eines mit Philipp Gandt (10 Saisontore) weiteren Stürmer half nicht wirklich. Die Gäste dagegen bekamen dafür die dicke Chance den Sack zuzumachen. Adrian Rupsch eroberte den Ball und lief alleine aufs Tor zu, doch er schießt am Tor vorbei. Sechs Minuten später kombinierte sich Rönnau traumhaft hinten raus und spielte einen Ball in die Tiefe. Dieser kam allerdings zu steil, sodass der Plöner Schlussmann Nils Fischer den Ball abfing. Doch er verlor den Ball und so konnte Janick Loose alleine aufs leere Tor zulaufen und das 4:1 erzielen. Aus einem schweren Torwartfehler erzielt Loose sein drittes Tor an diesem Abend und die Entscheidung. Neun Minuten später eroberte der SC wieder den Ball und machte noch den fünften Treffer. Natürlich war es Janick Loose, welcher ein überragendes Spiel machte und sich mit einem Viererpack belohnte. Vier Minuten vor dem Ende kassierten die Hausherren für eine Notbremse noch eine Rote-Karte. Der SC Rönnau schlug den Tabellenführer nach einer starken Leistung mit 5:1. Trainer Sören Warnick zeigte sich nach dem Schlusspfiff stolz bei HL-SPORTS: „Heute haben wir eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung erlebt. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wenn man jemanden herausheben möchte, ist es mit Sicherheit Janick Loose. Mehr ist dazu absolut nicht zu sagen. Jetzt wird gefeiert und dann geht es am Montag weiter.“ Den 17.Spieltag in der Verbandsliga Ost beendete man auf dem fünften Platz. Am Sonnabend geht es schon weiter im letzten Heimspiel des Jahres gegen den TSV Flintbek.

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