Vom Zebra zum Adler? – Neuer Phönix-Coach will sich die „Kirschen herauspicken“

Oliver Zapel spricht über ersten Probespieler

Batuhan Bayrak war zuletzt beim MSV Duisburg und ist derzeit vereinslos. Bei Phönix hofft er auf einen Vertrag. Foto: Lobeca

Lübeck – Der zweite Arbeitstag von Oliver Zapel begann am Dienstagvormittag mit einer kleinen Runde. Lediglich zehn Spieler hatte der neue Cheftrainer des 1. FC Phönix Lübeck auf dem Kunstrasen an der Travemünder Allee zur Verfügung. Darunter auch ein Probespieler. Batuhan Bayrak machte mit und hofft auf einen Vertrag bei den Adlerträgern.

36 Einsätze in der Junioren-Bundesliga

Erst im November feierte der Mittelfeldspieler seinen 19. Geburtstag, war zuvor in der U19-Auswahl des MSV Duisburg in der Bundesliga. Dort schaffte er es in der A- und B-Jugend auf 36 Einsätze. Über den Sommer hinweg ging es für ihn an der Wedau allerdings nicht weiter. Fußballerisch dürfte er nicht nur bei den „Zebras“ eine Menge gelernt haben, denn davor war der Deutsch-Türke bei Fortuna Köln.

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Phönix-Training: Probespieler Batuhan Bayrak und Cheftrainer Oliver Zapel. Foto: Lobeca

Vom Ruhrpott an die Küste: klimatisch gewöhnungsbedürftig

Zapel sagte über den Youngster bei HL-SPORTS: „Er hat bisher offensives Mittelfeld gespielt und immer die Zehn auf dem Rücken gehabt. Da hat man eine gewisse Erwartungshaltung von sich, wir aber auch an ihn. Die ersten Einheiten hat er das richtig gut gemacht, mit einer guten Dynamik Richtung Tor. Zu unseren Ansprüchen gehören noch ein paar defensive Parameter, die konnten wir zwar oberflächlich erkennen, aber noch nicht vertieft. Der Eindruck, den er vermittelt ist gut, aber es auch noch ein typischer Jugendspieler. Dazu kommt er noch aus dem Ruhrpott und musste sich erstmal an die klimatischen Bedingungen gewöhnen. Er ist ein guter Junge, der viel mitbringt.“ Es wäre ein Schnäppchen für den Viertligisten, denn Bayrak ist derzeit ohne Verein.

„Der Spielermarkt ist voll“

Dabei wird er nicht der letzte Probespieler auf dem „Flugplatz“ sein. „Für uns ist es gerade eine gute Situation, denn der Spielermarkt ist voll. Wir suchen aktuell nicht nach Spielern, die irgendwo langfristige Verträge haben. Da picken wir uns jetzt die Kirschen heraus und springen nicht auf jeden Zug auf“, so Zapel.

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