Vorweggenommenes Traumfinale vor geriner Kulisse

Fans von Eintracht Norderstedt
Foto: Lobeca/Homburg

Norderstedt – 3.302 Tage ist es her, dass zum letzten Mal ein regulär zugelostes Pokal-Heimspiel im Edmund-Plambeck-Stadion stattfand. Präzise: Am 2. August 2011 war in einem Oberliga-Duell der Meiendorfer SV zu Gast bei Eintracht Norderstedt. 120 Minuten musste der damalige Trainer und heutiger U19-Coach der Garstedter Andreas Prohn zittern, bis seine Elf einen 3:1-Sieg nach Verlängerung durch zwei Tore von Linus Meyer und einen Treffer von Carlos Rafael Ferreira Monteiro einfuhr. Mit Marcel Kindler, Philipp Koch und Dane Kummerfeld schnüren drei Kicker der damaligen Siegerelf auch heute noch bzw. wieder ihre Schuhe für Eintracht Norderstedt.

Attraktiver Gegner

Nun ist es also endlich wieder soweit, nach über neun Jahren. Und besser kann es eigentlich nicht kommen: Es ist das Halbfinale und mit Altona 93 kommt wohl einer der attraktivsten – wenn nicht sogar der attraktivste Verein im Hamburger Amateur-Fußball am Sonntag um 14 Uhr nach Norderstedt, das Wetter ist schon fast zu gut… Unter normalen Umständen wären sicherlich deutlich über 1.000 Zuschauer an die Ochsenzoller Straße gepilgert, um dieses Spiel, was von vielen als „Traumfinale“ gesehen wurde, live vor Ort zu erleben.

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Nur wenige Fans dürfen dabei sein

Doch leider hat man, „Corona sei Dank“, nicht das Glück, dass dieses Spiel die würdige Kulisse bekommt, die es verdient hätte. Leider ist es auch noch drei Tage zu früh, um die ab Mittwoch greifenden Lockerungen genießen zu können. So greift aktuell noch die Regelung, dass nach Abzug der Kader der beiden Mannschaften lediglich eine zweistellige Zahl an Zuschauern im Stadion erlaubt ist. Zieht man davon noch das notwendige Personal für den Betrieb eines Spiels, wie zum Beispiel Verkauf, Kasse, Ordner ab und gibt noch eine kleine Handvoll Plätze an die Presse, bleibt kaum etwas übrig. Die wenigen Karten, die es gab, sind natürlich längst vergriffen, so dass man jeden, der keine Karte bekommen hat, bitten muss, nicht den Weg an die Ochsenzoller Straße anzutreten. Es gibt keine Tageskasse und keinen Einlass für Personen, die nicht als Zuschauer angemeldet sind.

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Live im Stream

Elbkick.tv ist aber vor Ort sein und wird das Spiel in kompletter Länge im Livestream ab 13.55 Uhr übertragen. (MS/rk)