Jeremy Dudziak (HSV). Foto: Lobeca/Gettschat
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Wer sich für Sport interessiert, der ist mit Sportwetten sicher schon in Kontakt gekommen. Denn wie in kaum einem anderen Bereich, wird für diese Werbung betrieben. Hinzukommt, dass eine Vielzahl von Menschen heute den einen oder anderen Euro mit dieser Art von Glücksspiel verdient. Grund ist hierfür, dass mit Wissen, Taktik und etwas Voraussicht, durchaus Bares gewonnen werden kann.

Für Neueinsteiger ist es dabei oftmals nicht einfach, den Überblick zu behalten. Zusätzlich werden Begriffe verwendet, die nicht jedem geläufig sind. Spricht man im Fußball heute von einer Verletzung im Bereich der Adduktoren, wissen viele schon Bescheid. Noch klarer wird es, wenn etwa über die Teilruptur des Innenbandes von Jeremy Dudziak vom Hamburger SV gesprochen wird. Was bei den Sportwetten allerdings Surebets sind, wissen die wenigsten. Zumindest unter den Menschen, die kaum etwas mit dem Thema zu tun haben. Dabei ist das grundsätzlich recht simpel erklärt.

Was sind Surebets?

Als Surebets versteht man Wetten, die über eine Gewinnquote verfügen, die überdurchschnittlich ist. Das geht soweit, dass die Wette nicht verloren gehen kann. Dabei sind nicht nur die Aussichten die Wette zu gewinnen sehr hoch, sondern der Spieler erwirtschaftet ebenfalls einen Gewinn, der logischerweise höher als der Wetteinsatz ist. Aufgrund verschiedener Modelle, wie sie etwa von Kombiwetten oder Systemwetten geboten werden, kann die Quote sich so aufsummieren, dass sie den Einsatz übersteigt. Die Gewinnobergrenze dieser Surebets wird vom jeweiligen Buchhalter festgelegt. Selbstverständlich ist, dass der mögliche Gewinn nicht so hoch ist, wie bei einer herkömmlichen Wette – dafür besteht aber die relative Sicherheit, zumindest den Einsatz herauszubekommen.

Nun fragt man sich, als Interessierter, wo der Haken ist. Schließlich will ein Wettanbieter nicht den Spieler reich machen, sondern prinzipiell geht es ihm selbst um das Geldverdienen. Und tatsächlich verschenkt der Surebet-Anbieter einen Gewinn. Daher sind diese entsprechend selten, müssen explizit gesucht werden und können schnell wieder verschwinden. Zudem gilt es einen seriösen Betreiber zu finden. Bevor Sie einer Website vertrauen, überprüfen Sie ihre Position in der Liste mit den besten Surebet-Anbietern.

Wie findet man eine Surebet?

Selbstverständlich ist diese Art der Sportwette nicht als „Surebet“ deklariert. Viel mehr gibt es bestimmte Dinge, an denen sich eine solche erkennen lässt. Ansonsten würde der Großteil der Spieler natürlich beim Buchmacher genau diese Wetten bevorzugen. Um eine Surebet zu finden, gilt es Folgendes zu prüfen:

Wie ist die Quote für den Heimsieg, ein Unentschieden und dem Auswärtssieg. Der Wert, der sich aus diesen drei Quoten ergibt, darf nicht über der Zahl 1 liegen.

Zu finden sind diese Art von Wetten einmal in der bereits erwähnten Liste der besten Surebet-Anbieter, sowie in Zweiweg- und Dreiweg-Wetten. Allerdings, und hier liegt das Problem mit dieser Art von Wetten, sind diese nicht nur schwer zu finden, es gibt sie auch nicht all zu häufig. Das führt dazu, dass eine Surebet zwar interessant ist, die Gewinne sich für den Aufwand allerdings im Rahmen halten. Einen Lebensunterhalt kann man damit nicht Gewinnen.

Dennoch ist das Wetten auf Surebets eine interessante Sache. Besonders, wenn dies tatsächlich als Hobby oder Herausforderung betrachtet wird. So laufen diese dann neben dem klassischen Platzieren der Sportwetten und sorgen das eine oder andere Mal für einen überraschenden Gewinn.