
Eutin – Nachdem am Dienstag und Mittwochabend in der Kreisliga Südost der dritte Spieltag anstand, folgt nun bereits am kommenden Wochenende der nächste. Schon am Freitagabend wird dieser eröffnet. Es kommt zu gleich mehreren Ostholstein-Duellen sowie Aufeinandertreffen von formstarken Mannschaften oder aber Favoriten. An diesem Wochenende geht es also wieder richtig ab auf den sieben Plätzen. Ein Spiel findet nicht statt, denn das Duell zwischen dem TuS Tensfeld und dem SV Rickling ist verlegt worden. Auch Fehmarn gegen Großenbrode soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, doch dies heißt nicht, dass die SG kein Spiel bestreiten wird. Das eigentlich für Dienstag geplante Spiel beim SV Rickling wurde nun auf Sonntag gelegt.
TSV Dannau – FSG Saxonia (Fr., 19.30 Uhr)
Der TSV Dannau ist nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen den SV Rickling zuletzt hart in der neuen Liga gelandet. Es folgten zwei Niederlagen sowohl gegen Großenbrode (2:3) als auch zuletzt bei der SG Bösdorf/Malente. Vor allem am Dienstag gegen die SG sollte das Team von Stefan Gärtner spüren, dass die neue Liga ein anderes Kaliber ist als die A-Klasse. Mit 1:7 gab sich Dannau in Malente geschlagen, in einem Spiel, wo man trotz zwischenzeitlich aufgekommener Hoffnung chancenlos war. Schon nach einer halben Stunde durfte sich der Aufsteiger glücklich schätzen, dass die Heimelf nur mit 2:0 führte. Deutliche Ballbesitzvorteile und ein klares Chancenplus waren auf Seiten des Gastgebers, während der TSV offensiv erst nach einer Ecke in der Offensive zur Geltung kam, dann allerdings auch direkt traf. Im zweiten Durchgang sollte die taktische Anpassung, dass man höher stand und früher draufging, kurzzeitig für etwas mehr Zugriff führen, doch gleichzeitig auch dafür sorgen, dass Bösdorf/Malente den Gegner regelrecht überrannte. In diesem Spiel konnte der Vizemeister der A-Klasse viele Erkenntnisse und Lehren ziehen, die nun am Freitagabend erneut auf den Platz gebracht werden sollen.
Dann ist allerdings eine Mannschaft zu Gast, die aus den ersten drei Spielen lediglich zwei Zähler holte. Die FSG Saxonia hat sich den Start anders vorgestellt, weshalb es nun schnell eine Wende braucht. Im ersten Spiel verspielte die Mannschaft von Tobias Becker noch eine 2:0-Führung in den letzten Minuten gegen Dersau/Kalübbe. In Eutin unterlag man mit 2:4 und nun folgte auch im zweiten Heimspiel ein Remis, welches allerdings sehr glücklich war, denn Gegner Gremersdorf hatte ein klares Chancenplus. Am Ende gab es dennoch zumindest einen Zähler, doch in dieser engen Liga soll die bisherige Ausbeute gerade einmal für Platz 14 reichen. Der Anspruch des letztjährigen Neuntplatzierten der Kreisliga Mitte ist dies nicht, sodass es schnell einen Dreier braucht. Die Bilanz gegen den TSV Dannau ist klar, denn beide Duelle wurden bei einem Torverhältnis von 5:0 gewonnen. Beide Male waren im Kreispokal.
SV Kirchbarkau – TSV Lütjenburg (Sa., 14 Uhr)
Der TSV Lütjenburg hatte einen schwierigen Start in die Saison. Nach den vielen Abgängen im Sommer und einigen personellen Veränderungen war bereits vor dem Saisonstart klar, dass der TSV kein einfaches Jahr haben wird. Es wird Zeit brauchen, den Neuanfang zu starten, denn schließlich befindet sich der Kreisligist in einem Umbruch. Die ersten beiden Ligaspiele waren hart, denn es gab gleich einmal zwei Klatschen gegen Fehmarn (1:9) und Lensahn (1:7). In beiden Spielen leistete Lütjenburg im ersten Durchgang noch gute Gegenwehr, doch nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich. Am Mittwochabend war dies allerdings anders. Gegen den TuS Tensfeld ging die Elf von Michael Müller mit einem 0:2-Rückstand durch zwei späte Gegentore in die Halbzeit. Nach dieser sollte allerdings kein weiteres folgen, sodass man, auch wenn es am Ende erneut keine Punkte gab, zumindest die zweite Hälfte gewann. Dort verkürzten sie. Dennoch steht der TSV mit drei Niederlagen am Tabellenende, doch bekam zuletzt aufmunternde Worte der Gegner. Lensahn lobte den TSV für seine Fairness trotz der deutlichen Niederlage und war sich in Person von Vadim König sicher, dass sie noch ihre Punkte holen. Auch Tensfeld-Chef Christoph Hinz, der sich von der leidenschaftlichen Arbeit gegen den Ball beeindruckt zeigte.
Nun steht für Lütjenburg das Auswärtsspiel bei einem Team an, das drei Punkte auf dem Konto stehen hat. Der SV Kirchbarkau verlor zwar beide Auswärtsspiele auf Kunstrasen, doch bezwang zu Hause auf einem kleinen Rasenplatz den SC Cismar. Dies zeigte, welche Qualität im Team steckt. Vor allem gegen den Ball war es sehr überzeugend, denn kaum etwas wurde zugelassen und vorne immer wieder Nadelstiche gesetzt. Hinzu kommt die eindrucksvolle Standardstärke. Auf diese soll auch am Sonnabend gegen Lütjenburg gesetzt werden, wenn es darum geht, eine Reaktion auf den Auftritt vom Mittwochabend zu zeigen. Die 1:5-Pleite in Lensahn tat weh und war nach dem Achtungserfolg zuvor ein Dämpfer. Mit dem kommenden Gegner duellieren sich die Hausherren erstmals, sodass es zu einer Premiere kommt. Es ist das vierte Spiel in Serie gegen eine Mannschaft, der man zuvor nie begegnet ist.
SG Dersau/Kalübbe – TSV Lensahn (Sa., 15 Uhr)
Nach dem dritten Spieltag in der Kreisliga Südost musste die SG Dersau/Kalübbe bereits einige Punktverluste hinnehmen. Mit vier Punkten wurde zwar nur ein Spiel verloren, dennoch bereits fünf Zähler abgegeben. Dies sind zu viele für den Vorjahresdritten, der für viele ein heißer Kandidat auf den Titel war und selbst Ambitionen verfolgte. Schließlich blieb der Kader zusammen und wurde mit vor allem Fatlum Zymberi von Eutin 08 noch einmal massiv verstärkt. Der Saisonstart verlief allerdings schleppend, denn nach einem 2:2 gegen Saxonia, wo erst tief in der Nachspielzeit der Ausgleich gelang, folgte ein glücklicher Sieg gegen Göhl/Oldenburg sowie jüngst eine 1:3-Pleite beim SC Cismar. Platz acht ist die Konsequenz, doch auch bereits früh einen Rückstand nach oben. Nun soll endlich in die Spur gefunden werden, doch die nächste Aufgabe hat es in sich. Mit dem TSV Lensahn gastiert nämlich ein weiterer Titelfavorit.
Lensahn kam zuletzt nach dem Patzer gegen Cismar zum Start immer besser in die Spur. Es wurde zweimal gewonnen und dies sogar jeweils deutlich. 13:9 Tore stehen nach drei Partien auf dem Konto sowie sechs Zähler, mit denen die Mannschaft von Daniel Safadi den fünften Platz belegt. Vor allem Haruna Jammeh zeigt derzeit wieder, warum er der individuell wohl beste Spieler der Liga ist. Der Stürmer erzielte in zwei Spielen bereits fünf Tore und verhalf somit seiner Mannschaft fast schon im Alleingang zu den Punkten. Nun soll er in Dersau erneut den Unterschied machen, doch dort wartet ein Gegner, der viel Qualität mitbringt. Es ist ein absolutes Topspiel zu erwarten, in dem es keinen Favoriten gibt. Die Vergangenheit bestätigt dies, denn in den neun Duellen gewannen beide jeweils vier.
Eutin 08 II – SC Cismar (Sa., 16 Uhr)
Unterschiedlicher hätten die Gefühlslagen am Mittwochabend nicht sein können als bei Eutin 08 II und dem SC Cismar. Während letztere mit einem 3:1 gegen Dersau/Kalübbe erneut zu Hause als Sieger vom Feld gingen und nach Lensahn einen weiteren Aufstiegsaspiranten hochverdient schlugen, sollte es beim Team aus der Kreisstadt ganz anders aussehen. Dieses verlor das Derby bei der SG Göhl/Oldenburg mit 2:7, sodass es bereits die zweite Niederlage im dritten Spiel gab. Trotz des zwischenzeitlichen Sieges gegen Saxonia (4:2) kann bereits von einem Fehlstart gesprochen werden, denn das Saisonziel Top-Zwei, das vor der Saison ausgerufen wurde, sollte früh gefährdet sein. Daher entschied sich Trainer Florian Schumacher am Mittwoch, dieses zu revidieren. Die vielen jungen Spieler sollen mehr Zeit bekommen und nicht direkt unter dem Druck stehen. Hinzu kamen Verletzungen, die zuletzt die ohnehin nicht einfache Situation erschwert haben. So musste Rick Jacobsen am Sonnabend vorzeitig raus und nun in Oldenburg auch Christian Witt und Monty Gutzeit. Für beide war das Spiel nach nicht einmal einer halben Stunde vorzeitig beendet, sodass nun ein Ausfall droht. Schumacher sagt: „Mit Cismar erwartet uns eine Mannschaft, die gut gestartet ist und ihre Ambitionen in den ersten Spielen unterstrichen hat. Sie werden mit viel Energie und Selbstvertrauen kommen. Bei uns sind aufgrund der Verletzungen noch ein paar Fragezeichen. Dennoch haben wir uns gut vorbereitet.“
Wenn am Sonnabend um 16 Uhr dann der SC Cismar zu Gast auf dem Kunstrasenplatz am Waldeck ist, dann wartet eine weitere sehr schwere Aufgabe. Die Grömitzer haben bereits zwei Anwärter auf die Spitzenplätze bezwungen und ohnehin liegen solche Gegner ihnen besser. So spricht die Bilanz der vergangenen Jahre auch nicht unbedingt für Eutin. Nur eines der vergangenen sieben Spiele konnte die Zweitvertretung für sich entscheiden. Dies war allerdings das letzte Aufeinandertreffen. Dort setzte sich die U23 mit 4:0 durch und festigte den zweiten Platz am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auf beiden Seiten der beste Torschütze fehlen, denn während Gutzeit fraglich ist, wird Bennet Kern aufgrund seiner Gelb-Roten Karte gegen Dersau nicht zur Verfügung stehen. Ohne den jungen Mittelfeldspieler soll nun der Auswärtsfluch besiegelt werden. Daniel Temme sagt vor diesem Spiel: „Am Samstag sind wir wieder auswärts gefragt. Bislang nicht so unsere Paradedisziplin. Der Zeitpunkt wird kommen, wo wir auswärts den Bock umstoßen werden und das sollte uns möglichst gegen Eutin passieren. Nur zu Hause gut spielen reicht einfach nicht aus, um am Ende der Saison eine gute Platzierung zu haben. Daher gehen wir optimistisch und motiviert in die Partie und wollen auch auswärts der SC Cismar werden, den wir zu Hause immer zeigen.“ Trainer Pretzel setzte fort: „Durch Sperre und Verletzungen fehlt der ein oder andere, aber das soll keine Ausrede sein. Wir fahren ans Waldeck für drei Punkte.“
SG Bösdorf/Malente – FT Preetz (Sa., 16.30 Uhr)
Der Tabellenführer der Kreisliga Südost blickt am Sonnabend auf ein echtes Fußballfest. Nicht nur, weil der Verein ein großes Sommerfest auf der Sportanlage auf die Beine gestellt hat, sondern auch, weil mit der FT Preetz ein starker Gegner nach Bösdorf reist. Die SG Bösdorf/Malente steckt also voller Vorfreude auf ein Spiel, in dem eine Menge steckt. Schließlich haben beide Mannschaften noch nicht verloren in dieser Saison. Zudem sind beide nicht unbedingt Teil des engeren Favoritenkreises, doch mit den bisherigen Auftritten definitiv ernstzunehmende Kandidaten. Bösdorf/Malente hat sich am Dienstag bereits für das erste Spiel in Bösdorf warmgeschossen. Dannau wurde über 90 Minuten dominiert und mit 7:1 bezwungen. Dabei hätten im ersten Durchgang noch einige weitere Tore fallen müssen. Es wurde sich die Leichtigkeit, die Trainer Benjamin Berger von seiner Mannschaft verlangt, und vor allem die Gier geholt. Die SG wollte unbedingt einen deutlichen Sieg am Dienstag haben und diesen bekamen sie. Vor dem kommenden Duell sagt der Trainer des aktuellen Tabellenführers: „Ich erwarte einen spielstärkeren Gegner als Dannau. In der Vergangenheit ist dieser immer wieder durch diagonale Bälle hinter die Kette gefährlich geworden. Ich glaube, dass eine bessere Mannschaft auf uns zukommt, die individuell klasse und zweikampfstark ist und die Räume verengt. Da müssen wir definitiv bessere Passqualität als am Dienstag haben und gezielter in die Tiefe kommen.“
Die Leichtigkeit und Gier, die Tore erzwingen zu wollen, fehlt bei der FT Preetz derzeit noch. Trotz drei ungeschlagenen Spielen herrscht keine volle Zufriedenheit. Schließlich wurde zweimal nur 1:1 gespielt, wobei deutlich mehr drin gewesen wäre. Die Chancenverwertung war in allen drei Partien, auch beim 10:2 gegen Rickling, enttäuschend, denn zu viele Hochkaräter blieben ungenutzt. So wartet Neuzugang Michel Danberg noch immer auf seinen ersten Treffer, trotz einiger Chancen. Für die Mannschaft von Florian Manstein sollten es vor allem am Dienstagabend in Großenbrode zwei ganz klar verlorene Punkte sein. Zur Pause musste dort eigentlich bereits eine deutliche Führung für die FT stehen, doch stattdessen kassierten die Mannen aus dem Fichtestadion nach der Halbzeit den bitteren Ausgleich. Auswärts hakt es also noch, wie bereits im vergangenen Jahr. Nun soll allerdings der Knoten platzen und der zweite Dreier her.
TSV Gremersdorf – SG Göhl/Oldenburg (Sa., 16.30 Uhr)
Es war ein fettes Ausrufezeichen, das die SG Göhl/Oldenburg am Mittwochabend gegen Eutin 08 II setzte. Mit 7:2 fertigte man den Vizemeister ab und sicherte sich den zweiten Sieg im dritten Spiel. Zudem war es die perfekte Reaktion auf die bittere Niederlage in Dersau nur wenige Tage zuvor, als ein fragwürdiger Elfmeter zum 4:3 dem Gegner zugesprochen wurde. Nach dem Derby gegen Eutin steht nun ein weiteres an und dieses hat einen noch höheren Stellenwert. Es geht zum TSV Gremersdorf, wo die dichteste Auswärtsreise der Saison ansteht. Dort möchte die SGGO nachlegen und sich oben früh festsetzen. Damit dies gelingt und der Derbysieg eingefahren wird, benötigt es für die Oldenburger andere Tugenden als nur spielerische Klasse. Mario Markmann verriet, was er von seinem Team auf dem Platz sehen möchte: „Am Samstag steht uns in Gremersdorf ein richtiges Derby bevor. Auch wenn die Derbys bei den jungen Spielern nicht mehr die Kampfspiele sind, haben sie immer noch einen besonderen Charakter. Da geht es nicht darum, wer welche Mannschaft zusammen hat oder wer welche Taktik spielt. In dem Spiel geht es in erster Linie um Mentalität. Das gilt es, den Jungs am Samstag zu vermitteln.“ Personell wird der Trainer auf einige Spieler verzichten müssen, da schließlich die Oberligamannschaft am gleichen Tag beim TSV Nordmark Satrup gastiert. So werden Spieler wie Mattis Markmann, Mika Wölk und Co. nicht mit an den Bankendorfer Weg reisen. Torgefahr hat man dennoch in den Reihen, denn neben den vielen jungen Kickern spielt sich derzeit auch ein erfahrener Stürmer in den Mittelpunkt. Der spielende Co-Trainer Tim Röben traf am Mittwoch dreifach und steht daher bereits früh bei fünf Saisontoren. Nun soll es so weitergehen. Mit Blick auf die beiden Vorjahresduelle noch in der Verbandsliga sagt Markmann: „In der letzten Saison gab es zweimal ein Unentschieden. Diesmal wollen wir drei Punkte mit nach Oldenburg nehmen.“
Beim TSV Gremersdorf geht es darum, den lang ersehnten zweiten Saisonsieg einzufahren. Nach einem 3:0 in Großenbrode folgte gleich zweimal ein Remis. Dabei waren beide Punkteteilungen gleich einzuordnen, denn man war der gefühlte Verlierer. Die Chancenverwertung war einfach mangelhaft, denn aus zahlreichen, teils hochkarätigen Gelegenheiten, machte der TSV zu wenig. Aus dem Spiel heraus geht noch zu wenig, auch wenn die Torchancen da waren. Die vielen personellen Veränderungen machen es dem Absteiger aus der Verbandsliga alles andere als leicht, denn immer wieder ist Christian Ippig zu Umstellungen gezwungen, sowohl vorne als auch hinten. So soll es nun auch gegen den Nachbarn sein: „It is Derby-Time. Leider müssen wir wieder einmal umstellen. Es fehlen Luca Zielinski (private Veranstaltung), Ron Kruse (dicker Knöchel) und Patrick Eichholz (Wade).“ In der Trainingseinheit nach dem Spiel gegen Saxonia lag der Schwerpunkt klar auf einer Sache: dem Torschuss. Vor dem kommenden Derby sagte Ippig: „Im Training haben wir Verwertung von Torchancen geübt. Wir müssen mal abwarten, mit welchem Kader die SGGO kommt, aber wir sind vorbereitet. Die Jungs sind heiß und wollen Vollgas geben. Wenn wir endlich effektiv vor dem Tor sind, ist mir nicht bange. Hinten stehen wir gut und schalten auch gut um, alles Weitere vorne werden wir sehen. Auf geht’s.“
SV Rickling – SG Insel Fehmarn (So., 15 Uhr)
Im Kreis Segeberg treffen am Sonntagnachmittag zwei Welten aufeinander. Während der SV Rickling die ersten beiden Spiele gegen Dannau (0:4) und FT Preetz (2:10) verlor und bereits 14 Gegentreffer kassierte, läuft es beim kommenden Gegner ganz anders. Die SG Insel Fehmarn ist nämlich früh in dieser Saison das Team der Stunde. Beide Spiele wurden gewonnen und dabei sogar 17 Treffer erzielt. 9:1 gegen Lütjenburg und 8:2 in Tensfeld sprechen für die Insulaner. Dies ist keine Momentaufnahme, denn das Team ist eingespielt, jung und hungrig sowie im Sommer punktuell verstärkt worden. Es ist längst nicht mehr nur Tjelk Jacob, von dem das gesamte Offensivspiel abhängt, sondern mittlerweile mehrere Spieler. Der ehemalige Eutiner ist zwar weiterhin ein Schlüsselspieler, was seine bereits drei erzielten Tore zeigen, doch so viele haben auch schon zwei weitere Spieler der SG Insel auf dem Konto. Max Lafrentz, der in Tensfeld dreifach traf, und Niklas Specht, der in beiden Spielen als Joker stach, sollen ebenfalls das Angriffsspiel beleben. Hinzu kommt noch der erfahrene Fabian Plöger mit zwei Treffern. Setzt sich dies fort, muss man die Mannschaft von der Sonneninsel weiterhin auf dem Zettel haben. David Beljan sagt: „Uns erwartet ein schweres Auswärtsspiel. Rickling ist aber besser, als der Tabellenplatz aussagt. Aber wir wollen unseren Fußball spielen. Wir gucken nur auf uns.“
Von Spiel zu Spiel will man allerdings schauen, so hieß es vor der Saison, sodass der Blick klar auf das Gastspiel beim Aufsteiger SV Rickling gerichtet ist. Dort treffen die Ostholsteiner auf eine sehr erfahrene Truppe um Dominik Lemke in der Abwehr, die zuletzt allerdings immer wieder mit personellen Aderlässen zu kämpfen hatte. Die Defensive steht für den SVR klar im Fokus am Sonntag, denn es wird mehr Stabilität brauchen. Trainer Oliver Pekrun sagt vor dem ersten Heimspiel seiner Mannschaft in der Kreisliga: „Mit Blick auf die ersten beiden Spieltage erwartet uns am Sonntag eine schwere Aufgabe, die uns gerade in der Defensive fordern wird. Wir werden versuchen, unsere Fehler zu minimieren und weniger Geschenke zu verteilen und unsere defensive Grundordnung einzuhalten. Wir müssen Stabilität aufbauen und weniger Räume lassen. Unsere Personaldecke ist weiter angespannt und wir müssen weiter auf wichtige Spieler verzichten und vom letzten Wochenende sind auch noch weitere dazugekommen, die erst einmal ausfallen.“
Der 4. Spieltag im Überblick
TSV Dannau – FSG Saxonia (FR., 19.30 Uhr)
SV Kirchbarkau – TSV Lütjenburg (Sa., 14 Uhr)
SG Dersau/Kalübbe – TSV Lensahn (15 Uhr)
Eutin 08 II – SC Cismar (16 Uhr)
SG Bösdorf/Malente – FT Preetz (16.30 Uhr)
TSV Gremersdorf – SG Göhl/Oldenburg
SV Rickling – SG Insel Fehmarn (So., 15 Uhr)1. SG Bösdorf / Malente 3 11 : 3 7 2. SG Insel Fehmarn 2 17 : 2 6 3. SC Cismar 3 12 : 5 6 4. SG GO Göhl/Oldenburg 3 13 : 8 6 5. TSV Lensahn 3 13 : 9 6 6. FT Preetz 3 12 : 4 5 7. TSV Gremersdorf 3 6 : 3 5 8. SG Dersau/Kalübbe 3 7 : 8 4 9. SV Großenbrode 3 4 : 6 4 10. TuS Tensfeld 3 5 : 10 4 11. TSV Dannau 3 7 : 10 3 12. SV Kirchbarkau 3 6 : 10 3 13. Eutin 08 II – U23 3 6 : 11 3 14. FSG Saxonia 3 5 : 7 2 15. SV Rickling 2 2 : 14 0 16. TSV Lütjenburg 3 2 : 18 0







