Bobby Wood
Foto: Lobeca/Schlikis
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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Nicht nur am Donnerstagabend war die Freude nach dem 4:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg beim Hamburger SV groß, auch knappe 24 Stunden später war die Laune noch ein Stück besser.

Arminia lässt Federn in Aue

Tabellenführer Arminia Bielefeld kam am Freitag in der 2. Liga nicht über ein torloses Unentschieden bei Erzgebirge Aue hinaus. Damit könnten Verfolger HSV und VfB Stuttgart nach dem 20. Spieltag bis auf einen Punkt an die Ostwestfalen heranrücken. Die Schwaben müssen am Sonnabend beim FC St. Pauli ran. Die Kiezkicker stecken mitten im Abstiegskampf und würden nicht nur sich, sondern auch dem Stadtrivalen vom Volkspark einen Gefallen tun. Die Rothosen sind am Montag beim VfL Bochum gefordert. Greuther Fürth hängt dem Trio nun als Vierter im Nacken. Die Franken gewannen 2:0 bei Jahn Regensburg und hat drei Punkte Rückstand auf Rang drei.

David wird ein Kicker

Definitiv dann nicht mehr dabei ist Jonas David. Der 19-jährige Nachwuchsspieler des Tabellenzweiten wechselt auf Leihbasis zu den Würzburger Kickers in die 3. Liga. „Für Jonas ist es jetzt wichtig, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Dafür braucht er vor allem Spiel- und Wettkampfpraxis auf einem möglichst hohen Niveau. Wir freuen uns, dass er in Würzburg die Chance dafür bekommt und werden während seiner Leihzeit im engen Austausch mit ihm bleiben“, erklärte HSV-Sportdirektor Michael Mutzel.

Gepostet von HSV am Freitag, 31. Januar 2020

Boldt spricht über Wood – „Papa“ findet keinen Verein

Die Zeiten von Bobby Wood an der Elbe scheinen sich langsam dem Ende zu neigen. Erstmals sprach HSV-Sportchef Jonas Boldt über einen möglichen Wechsel des US-Angreifers: „In erster Linie muss man mit Bobby selbst darüber sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er richtig glücklich ist, weil er gerne spielen will. Das hat er so auch signalisiert. Aber es ist nicht so, dass wir Spieler vom Hof jagen. Es gab immer Mal die Rede von einem Angebot aus den USA. Da ist das Transferfenster noch ein bisschen länger offen. Ich glaube nicht, dass bei ihm heute irgendwas passiert.“ Für die Hamburger wäre der Abgang von Wood in seine Heimat ein Glückstreffer. Mit einem Gehalt von über 2 Millionen Euro pro Jahr gehört der 27-Jährige neben Kyriakos Papadopoulos zu den beiden Top-Verdienern bei den Rothosen. Beide spielen seit Monaten keine Rolle mehr unter Cheftrainer Dieter Hecking. „Papa“ findet allerdings keinen neuen Verein und wird in der kommenden Woche wieder bei der Regionalliga-Mannschaft zum Training erwartet. Dorthin wurde er im vergangenen Oktober verbannt. Boldt sieht anscheinend noch Möglichkeiten, dass der Innenverteidiger trotz Ablauf der Wechselfrist doch noch den Verein verlassen könnte. Möglich ist ja ein Doppelflug für Wood und Papadopoulos in die USA. Dort öffnet der Transfermarkt erst in einer Woche, endet im Mai.

Beim Testspiel in Lübeck: Fabio Parduhn überlistet Xavier Amaechi vor dem Tor zum 4:1 für den VfB. Foto: Lobeca

Amaechi muss bleiben

Für Xavier Amaechi heißt es weiter in Hamburg hoffen. Der 19-Jährige sollte im Winter nach England verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Daraus wurde nichts. Er kam im vergangenen Sommer aus der Nachwuchsmannschaft des FC Arsenal. Beim HSV brachte er es auf einen Kurzeinsatz von 18 Minuten in Liga 2 und 20 Minuten im DFB-Pokal. Im U21-Team traf er in zwei Einsätzen drei Mal.

Erster Sommertransfer eingetütet

Dafür ist man im Volkspark schon für die kommende Saison fündig geworden. Der 18-jährige Mittelfeldspieler Amadou Onana von der TSG Hoffenheim kommt zum HSV. In der Meldung der Hamburger wird er kurz vorgestellt: Der 19-fache belgische U-Nationalspieler mit senegalesischen Wurzeln spielt seit 2017 für die Hoffenheimer, bei denen er als Mannschaftskapitän des U19-Bundesligateams fungiert. „Wir freuen uns sehr, dass Amadou sich frühzeitig für den HSV entschieden hat, denn er ist ein internationales Top-Talent, das im Mittelfeld alle Positionen spielen kann und großes Entwicklungspotenzial besitzt“, sagt HSV-Sportdirektor Michael Mutzel über den 1,92 Meter großen Nachwuchsspieler. Bei den Rothosen erhält der in Brüssel aufgewachsene Onana einen Vertrag bis 2024. „Ich freue mich auf die große Herausforderung, bei diesem großartigen Club mit diesen tollen Fans zu spielen und mich weiterzuentwickeln“, erklärt der beidfüßige zentrale Mittelfeldspieler.

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Gepostet von HSV am Freitag, 31. Januar 2020

20.Spieltag (31.1.-3.2.)
Regensburg – Fürth 0:2
Aue – Bielefeld 0:0
Hannover – Wiesbaden (Sa.)
St. Pauli – Stuttgart
Karlsruhe – Kiel
Nürnberg – Sandhausen (So.)
Heidenheim – Dresden
Darmstadt – Osnabrück
Bochum – Hamburg (Mo.)