Weltmeister verlässt den HSV

Yalcinkaya wechselt in die 3. Liga

Bilal Yalcinkaya verlässt den Hamburger SV. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Hamburg – Der Hamburger SV und Bilal Yalcinkaya gehen künftig getrennte Wege. Der 20-jährige Offensivspieler schließt sich zur neuen Saison dem Drittligisten SC Verl an.

Yalcinkaya war 2017 in den Nachwuchs des HSV gewechselt und durchlief seitdem sämtliche Juniorenteams der Rothosen. Der gebürtige Hamburger galt über viele Jahre als eines der größten Talente am Campus und machte insbesondere in den Nachwuchs-Nationalmannschaften auf sich aufmerksam.

U17-Weltmeister mit Deutschland

Ende 2023 gewann Yalcinkaya mit der deutschen U17-Nationalmannschaft den Weltmeistertitel. Damit wurde er zum fünften HSV-Spieler, der sich Fußball-Weltmeister nennen darf. Zuvor war dieses Kunststück Jupp Posipal und Fritz Laband (WM 1954), Bernhard Scharold (U20-WM 1981) sowie Kim Kulig (U20-WM 2010) gelungen.

Auch im Profibereich sammelte der flexibel einsetzbare Offensivspieler bereits erste Erfahrungen. In der Saison 2024/2025 kam er überwiegend für die U21 des HSV zum Einsatz und verbuchte in 25 Spielen elf Torbeteiligungen.

Ein Fußbruch warf den Angreifer jedoch in der vergangenen Spielzeit zurück. Nach einer Pause von 217 Tagen feierte Yalcinkaya Ende Februar sein Comeback in der U21.

HSV-Sportdirektor Claus Costa sagte: „Bilal verfügt über ein besonderes Talent und hat sich über viele Jahre in unserem Nachwuchs kontinuierlich entwickelt. Er war bereits nah dran, den nächsten Schritt in Richtung Profifußball zu gehen, wurde aber insbesondere in der vergangenen Spielzeit durch seine Verletzung zurückgeworfen.“

Weiter erklärte Costa: „Der Wechsel nach Verl bietet ihm die Möglichkeit, sich im Profibereich nachhaltig zu etablieren und wertvolle Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm sportlich wie persönlich nur das Beste.“

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„Der HSV wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben“

Auch Yalcinkaya blickt dankbar auf seine Zeit in Hamburg zurück: „Der HSV ist für mich ein ganz besonderer Verein und wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die vielen Jahre am Campus sowie für das Vertrauen und die Unterstützung, die ich hier erfahren habe. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in Verl und möchte dort die nächsten Schritte gehen, mich weiterentwickeln und das Maximum erreichen.“

Welche Note würdet ihr dem 1. FC Phönix Lübeck für die Regionalliga-Saison geben?

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Bildquellen

  • Yalcinkaya: Lobeca/Henning Rohlfs
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