
Wahlstedt – Am Dienstagabend kommt es in der Kreisliga Südwest zu zwei Nachholspielen des 15. Spieltags. Beide sollten eigentlich am vergangenen Wochenende stattfinden, doch mit etwas Verspätung rollt nun auch in Bad Segeberg und Tralau der Ball. Dabei kommt es zu einem Derby sowie einer besonderen Partie, in der viele Spieler Tralaus auf den Ex-Club treffen. Damit nicht genug, geht es bereits am Donnerstagabend weiter. Dann steht ein echtes Topspiel an, denn der Tabellenführer empfängt den Tabellendritten. Es ist bereits der Auftakt in den 16. Spieltag und somit der Auftakt in die Rückrunde.
SV Eintracht Segeberg – TuS Hartenholm II (Di., 20 Uhr)
Am vergangenen Wochenende rollte der Ball zwischen dem SV Eintracht Segeberg und TuS Hartenholm II nicht. Die Partie wurde verlegt, denn beim TuS stand das traditionelle „Hahoween“, die Halloween-Party des Vereins, an. So wurde dieses Spiel um wenige Tage verlegt, denn schon am Dienstagabend kommt es zum Duell. Zum allgemeinen Thema Spielverlegungen äußerte sich Eintracht-Coach Mark Galander. Er appellierte an die Liga und schilderte seine Gedanken bei diesem zuletzt immer wieder für Ärger sorgenden Thema: „Zunächst muss ich noch einmal meine „Zweimarkfünfzig“ zum Thema Spielverlegung beitragen. Ich bin ziemlich irritiert, wenn Mannschaften, die ein Spiel nicht verlegen wollen oder können, dafür als unfair bezeichnet werden. Der Spielplan steht seit Anfang Juli. Spieler und Trainer planen entsprechend, verschieben private und berufliche Termine, nehmen sich frei und stellen die Familie hinten an. Da finde ich es schon fast frech, ihnen anschließend Vorwürfe zu machen. Ich denke, alle Trainer und Verantwortlichen versuchen stets, eine Lösung zu finden, manchmal ist es aber einfach nicht möglich.“
Segeberg tut sich zu Hause schwer
Nun geht es unter Flutlicht für beide Mannschaften darum, nach zuletzt eher schwierigen Wochen wieder zu punkten. Die Eintracht musste zuletzt drei Niederlagen aus vier Spielen hinnehmen. Es gab die erste Auswärtspleite seit fast zwei Jahren, als es beim SV Henstedt-Ulzburg eine 1:2-Pleite setzte. Das große Manko war die Verwertung der Torchancen, denn diese verhinderten einen Punktgewinn am Beckersberg. Diese ist nicht zum ersten Mal ein Thema beim Aufsteiger in dieser Saison, denn bereits zu oft sollten gute Chancen ungenutzt bleiben. Der Knoten bei Torjäger Adrian Rupsch ist noch nicht geplatzt, trotz seiner bereits 13 Treffer. Nun gegen Hartenholm II hofft man, die Heimkrise zu beenden. Fünf der sechs Spiele an der heimischen Burgfeldstraße wurden verloren, einzig den VfL Oldesloe bezwang man. Das Ziel für den Dienstagabend ist also klar bei der Mannschaft aus der Kreisstadt. Doch unterschätzen darf man den Gegner unter keinen Umständen. Trainer Galander sagt zu diesem sowie der eigenen Voraussetzungen vor dem Nachholspiel: „Hartenholm hat eine richtig stabile Kreisligamannschaft mit vielen Grundlagenfußballern und viel Erfahrung. Da die Landesligamannschaft spielfrei hat, müssen wir abwarten, wer davon dabei sein wird. Wir haben die Woche gut trainiert und wollen nun endlich auch zu Hause punkten. Dafür müssen wir ans Limit gehen, einfache Gegentore vermeiden und offensiv unsere Chancen wieder besser nutzen. Leider werden uns einige Spieler angeschlagen fehlen. Zwei oder drei von ihnen schaffen es möglicherweise auf die Bank. Ansonsten sind alle heiß auf das Flutlicht-Derby.“

Hartenholm II steckt in Ergebniskrise
Hartenholm II hat zuletzt Schwierigkeiten gehabt zu punkten. Es sollte einfach nicht klappen mit dem Sieg, auch wenn man mehrfach dicht dran war. Sechsmal gab es keinen Sieg mehr, sodass es in der Tabelle nach unten ging. Auf zwei Remis gegen Trittau II (1:1) und Alveslohe (2:2) folgten jüngst vier Niederlagen. 19 Gegentore gab es in diesen, sodass einer der Hauptgründe für die Pleiten die zuletzt fehlende Stabilität in der Defensive ist. Doch auch vorne hakte es. Nur zwei Treffer wurden erzielt, beide jüngst gegen Hoisdorf. Zuvor sollte dreimal nicht getroffen werden. Die Personalsituation der vergangenen Wochen war alles andere als gut bei der Zweitvertretung, denn die vielen Ausfälle konnten nicht kompensiert werden. Mittlerweile hat sich dies wieder verbessert, was gegen Hoisdorf, wo man kein schlechtes Spiel machte, bereits sichtbar war. Nun gilt es gegen den SV Eintracht Segeberg, sich auch mal wieder zu belohnen, denn es braucht Punkte. Drei Zähler beträgt der Vorsprung derzeit noch auf den Abstiegsrelegationsplatz.
Gäste brauchen ein Erfolgserlebnis
Der Mannschaft fehlt derzeit das Selbstvertrauen, was bei dieser Sieglosserie wenig überraschend ist. Dennoch stimmt die Einstellung, denn selbst ein stark ausgedünnter Kader gegen Tralau oder auch Wahlstedt hielt gut dagegen. Gegen die Stormarner sollte es knapp 40 Minuten beim 0:0 bleiben, erst dann knackte der Favorit die umgebaute Defensive. In Wahlstedt dauerte es sogar bis nach der Pause. Jeweils gab es zwar noch deutliche Pleiten, doch aus diesen Niederlagen nahm Trainer Timo Novak auch einige positive Erkenntnisse mit. Nun besteht die Chance, sich wieder Luft zu verschaffen und auf den kommenden Gegner bis auf drei Punkte ranzurücken. Dies ist das Ziel. Der Coach sagt vor dem Flutlicht-Derby: „Für uns zählt es in der momentanen Situation nur darum, Punkte zu holen. Ein Erfolgserlebnis wird das Selbstvertrauen zurückbringen. Wir werden gegen eine gute Offensive bestehen müssen und defensiv unsere Hausaufgaben erledigen. Nach vorne haben wir immer die Qualität, uns Torchancen zu erspielen. Diese müssen wir nutzen, um auch mal in Führung zu gehen. Unser Kader ist für einen Dienstag gut besetzt. Ich bin guter Dinge, dass wir die Hinrunde mit mindestens einem Punkt beenden können, da wir auch eine gute Trainingswoche hinter uns haben.“ Duelliert haben sich die beiden Kreisligisten in der Vergangenheit viermal. Die Bilanz ist dabei sehr ausgeglichen, denn je zwei Siege stehen sich gegenüber. In der Saison 2024/25 sollte es das letzte Aufeinandertreffen geben. Damals stieg die Zweitvertretung später als Vizemeister auf. Gewinnen konnte diese allerdings keines der beiden Duelle. 4:1 (A) und 1:0 (H) setzte sich die Eintracht durch. In der Vorsaison gab es einen 1:0 (H) und 2:1 (A) für den TuS.
Tralauer SV – VfL Oldesloe (Di., 20 Uhr)
Es ist ein ganz besonderes Spiel, das am Dienstagabend an der Schulstraße steigt. Der Tralauer SV empfängt den VfL Oldesloe. Sportlich ist die Ausgangslage glasklar, denn die Hausherren sind als Tabellenzweiter der klare Favorit. 30 Punkte trennen den Vorjahresdritten und das aktuelle Schlusslicht. Die Ausgangslage spricht klar für einen deutlichen Erfolg der Tralauer, doch unterschätzen darf man die einzige noch sieglose Mannschaft der Liga auf keinen Fall. An Motivation wird es bei der Heimmannschaft wohl kaum mangeln, denn für viele ist es ein besonderes Aufeinandertreffen. Ein großer Teil des Tralauer Kaders schnürte einst die Schuhe in der Kreisstadt und sollte die Jugend beim VfL durchlaufen. So geht es vielen Spielern und auch dem Trainer. Roman Ismagilov sagt: „Knapp die Hälfte unseres Kaders hat eine Vergangenheit beim VfL Oldesloe. Auch für mich persönlich ist es ein besonderes Spiel, da ich beim VfL sämtliche Jugendmannschaften bis in den Herrenbereich durchlaufen habe. Entsprechend groß ist die Eigenmotivation bei unseren Jungs. Da muss ich als Trainer sicherlich niemanden zusätzlich motivieren.“

Tralau muss geduldig sein
Für den TSV war es zuletzt sicherlich nicht schlecht, dass man am Wochenende die Füße hochlegen und die Wunden lecken konnte. Die vergangenen Wochen waren hart für den Tabellenzweiten. Drei Spiele in sieben Tagen, trotz personell alles andere als optimaler Vorzeichen, sollte einiges an Körnern kosten. Dies war in Alveslohe klar zu merken, denn die gewohnte Spritzigkeit und das Tempo im Spiel nach vorne fehlten. So konnte in der Schlussphase auch nicht mehr der nötige Druck ausgeübt werden, sodass es die zweite Saisonniederlage setzte. Es war bitter, doch es war durch die vielen Ausfälle und fehlenden Kräfte am Ende einfach nicht mehr möglich. Nun gab es elf Tage zur Regeneration. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass die Mannen aus Travenbrück ein anderes Gesicht zeigen werden. Gegen Oldesloe stellt man sich auf eine Geduldsprobe ein. Der TSV-Coach sagt: „Der VfL ist aktuell eine echte Wundertüte. Gerade gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte haben sie teilweise bis weit in die zweite Halbzeit die Null gehalten und sehr ordentlich verteidigt. Wir sollten also nicht davon ausgehen, dass wir irgendetwas geschenkt bekommen. Wir werden uns unsere Torchancen und Tore hart erarbeiten müssen.“
VfL Oldesloe erlebt einen neuen Tiefpunkt
Beim VfL Oldesloe sah es personell zuletzt ganz düster aus. Der Kader ist von Verletzungen und Krankheit geplagt, sodass kaum noch elf Spieler zur Verfügung standen. Gegen den TSV Trittau II wurde die Partie verlegt und auch das Spiel gegen Tralau, das am jüngsten Sonnabend eigentlich stattfinden sollte, wurde verlegt. Zuletzt erlebte das Tabellenschlusslicht einen neuen Tiefpunkt in einer Saison, die bisher von großen Schwierigkeiten begleitet wurde. Gegen den Leezener SC hoffte Oldesloe ebenfalls auf eine Spielverlegung, doch der Gegner lehnte ab. Mit einer Elf, bestehend aus einigen angeschlagenen Spielern, gab es am Ende eine 0:10-Klatsche auf dem heimischen Platz. Ein ganz bitterer Auftritt, doch das Ergebnis sollte nicht das Schlimmste sein. Gleich vier Verletzungen wurden aus diesem Spiel mitgenommen, sodass es personell nicht gerade besser aussehen sollte. Nun, vor der Aufgabe beim Aufstiegsaspiranten sollte es allerdings besser aussehen. Trainer Jan Vogelsang hat wieder mehr Optionen zur Verfügung. Er sagt vor dem Spiel: „Wir reisen zum Aufstiegsaspiranten Nummer Eins. Auf dem Papier eine klare Sache. Wir möchten erstmal Danke sagen fürs verschieben, das ist ja heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich. Wir reisen mit einem großen Kader an und wollen versuchen das Spiel von Tralau durch unangenehme Zweikämpfe, gutes Umschaltspiel und durch den richtigen Einsatz zu stören und werden dann schauen wofür es reicht.“
SV Wahlstedt – TuS Teutonia Alveslohe (Do., 20 Uhr)
Am Donnerstagabend wird bereits der 16. Spieltag eröffnet. Ein vorgezogenes Spiel findet an der Scharnhorststraße statt und dieses hat es absolut in sich. Man darf sich auf ein echtes Topspiel freuen, denn der Tabellenführer empfängt den Drittplatzierten. Drei Punkte trennen die beiden Teams. Der SV Wahlstedt schien zuletzt immer mehr in Fahrt zu kommen, denn seit nun schon sieben Spielen sind sie ungeschlagen. 17 von 21 Punkten holte die Mannschaft von Nimet Jusufi. Dabei sollte vor allem die Offensive richtig gut in Form sein. In den besagten Partien trafen sie 28-mal und somit im Schnitt viermal pro Spiel. Einer der zuletzt immer traf, ist Stürmer Enrik Nrecaj, der die Torjägerliste bereits mit fünf Treffern Unterschied anführt. 20 Tore erzielte der Sommerneuzugang von der Kaltenkirchener TS bereits. Zuletzt schaffte es keines der vergangenen zehn gegnerischen Teams, den ehemaligen Landesliga- und Oberligatorschützenkönig zu stoppen. In den vergangenen zehn Spielen traf er nämlich immer mindestens einmal. 19 seiner gesamten 20 Tore erzielte er in dieser Phase. Wer der Unterschiedsspieler beim Tabellenführer ist, sollte also somit geklärt sein. Nur zwei Spiele verlor der SVW in der bisherigen Spielzeit, dies gegen Bargteheide/Hammoor und Alsterland. Ansonsten gelang es keinem Team, den aktuellen Spitzenreiter zu schlagen.

Tabellenführer will den Platz an der Sonne verteidigen
Nun begrüßt man Alveslohe an der Scharnhorststraße und vor dem Verfolger ist der aktuelle Primus gewarnt. Man kennt sich bereits vom ersten Spieltag, wo es einen 2:0-Auswärtssieg der Wahlstedter gab. Ein Doppelschlag nach der Pause durch Yannick Klahn machte letztlich den Unterschied. Ein Selbstgänger war es also keineswegs. Trainer Jusufi sagt daher über die kommende Aufgabe: „Mit Alveslohe wartet ein echter Gradmesser auf uns. Als Tabellendritter sind sie eine junge, spielstarke und extrem laufstarke Mannschaft, die vor allem mit ihrem aggressiven Pressing Druck erzeugt. Das hat uns bereits im Hinspiel vor Probleme gestellt. Darauf müssen wir vorbereitet sein und von Beginn an Lösungen finden. Gleichzeitig kennen wir ihre Schwächen und wollen diese gezielt ausnutzen.“ Da beide Mannschaften fußballerisch über hohe Qualitäten verfügen, viel Tempo verfügen und das Spiel gerne schnell machen, ist ein Spiel mit hoher Intensität zu erwarten. Dies prognostiziert auch der SVW-Chef: „Ich erwarte ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften alles investieren und auch spielerisch Akzente setzen wollen. Wir stehen aktuell auf Platz Eins und wollen natürlich alles dafür tun, dass das auch so bleibt.“ Spannend wird es dabei sein, wer personell zur Verfügung steht. Am vergangenen Wochenende rollte der Ball nicht, denn die Partie gegen Trittau II wurde auf den 11. November verlegt. Jusufi gab ein Update zur Personalsituation: „Personell haben wir noch einige Fragezeichen. Hier müssen wir bis Donnerstag abwarten und hoffen, dass sich die Situation noch etwas entspannt.“
Vorfreude auf das nächste „Highlight-Spiel“
Der TuS Teutonia Alveslohe steckt voller Vorfreude auf das kommende Topspiel unter Flutlicht. Man befindet sich in einer ganz besonderen Saisonphase, denn ein Kracher folgt auf den nächsten. Trainer Dennis Rerop sagt über die Freude seinerseits wie auch seines Teams auf diese besonderen Partien: „Es ist das nächste HIghlight-Spiel. Ich hatte vor drei Wochen schon einmal gesagt, dass wir jetzt die nächsten fünf, sechs Spiele haben, die Topspiel-Charakter haben. Es fing an mit Tralau, ging weiter mit Bargteheide/Hammoor, jetzt Wahlstedt, nächste Woche dann Hoisdorf. Es sind alles Mannschaften, die oben stehen und uns macht es einfach Spaß, sich mit diesen Teams zu messen und zu zeigen, wo wir stehen und wie weit wir sind. Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel, es gibt nichts Geileres, denn auch das ist wieder ein Flutlichtspiel. Das sind diese Spiele, die diesen besonderen Charakter von vornherein haben. Wir wissen nichtsdestotrotz auch, dass Wahlstedt wahrscheinlich die abgezockteste Mannschaft der Liga ist. Sie haben viel Erfahrung, einen guten Kader und natürlich vorne mit Enrik jemanden, der bei denen der entscheidende Faktor ist.“

Auswärts noch unbesiegt
Zuletzt lief es beim TuS richtig gut. Von den vergangenen elf Spielen wurde gerade einmal eines verloren. Einzig gegen den SV Henstedt-Ulzburg unterlagen die Mannen von der Bahnhofstraße. Zuletzt gab es sogar sechs ungeschlagene Spiele mit fünf Siegen in Serie. Das Team der Stunde ist somit ganz klar Teutonia. Es gab Achtungserfolge wie gegen Tralau (3:2). Man zeigt eine starke Moral und Mentalität, so wurden bereits einige Punkte nach Rückstand geholt. In Möhnsen und Trittau gewannen die Segeberger noch. Gleichzeitig wurden allerdings gegen Alsterland und Hartenholm II (beide 2:2) in der Schlussminute noch jeweils zwei Punkte verloren. Trotz Überlegenheit und einem starken Auftritt wurde nur ein Punkt mitgenommen. Schaut man auf die Auswärtsbilanz, dann ist festzustellen, dass es auf fremder Sportanlage in dieser Saison noch keine Niederlage gab. Fünf Siege und zwei Remis sind die Ausbeute in der Fremde, sodass Alveslohe das letzte unbesiegte Auswärtsteam ist. Somit belegt man den zweiten Platz in der Auswärtstabelle. Nun trifft man auf die beste Heimmannschaft der Liga.
Alveslohe will bei sich bleiben
Die Aufgabe beim SV Wahlstedt wird eine sehr schwierige, denn trotz der starken vergangenen Form und der Bilanz in der Fremde ist Alveslohe als Verfolger der Außenseiter. Doch klar ist die Rollenverteilung nicht. Das zeigte bereits das Hinspiel und auch im Rückspiel ist ein enges Duell zu erwarten. In dieses gehen die Gäste mit Respekt, doch verstecken wird man sich nicht. Trainer Rerop sagt: „Ich erwarte wie im Hinspiel ein enges Spiel, eines, das hin und her gehen wird. Beide Mannschaften verfügen über viel offensive Qualität, aber wir wollen uns da nicht verstecken. Wir wollen auch dort mutig agieren, mit dem Schwung aus den letzten Wochen zeigen, dass wir mithalten können und einfach unser Spiel wieder spielen. Es kommt auch dort wieder darauf an, dass wir von Anfang an im Kopf bereit sind, die Intensität und Energie auf den Platz zu bringen. Natürlich brauchst du in solchen Spielen auch das nötige Spielglück. Wir haben aber nichtsdestotrotz maximalen Respekt vor Wahlstedt, aber auch absolut keine Angst, weil wir aus dem Hinspiel auch etwas lernen konnten und wissen, was für Stärken und Schwächen Wahlstedt hat. Für uns ist es einfach wichtig, dass wir bei uns bleiben, in unser Spiel kommen und uns gar nicht so wirklich mit dem Gegner beschäftigen. Dann sind wir am stärksten, wenn wir bei uns sind und bleiben. Wir freuen uns einfach, weil es geile Spiele sind und wollen dort natürlich auch die maximale Ausbeute mitnehmen.“

Bilanz spricht für Wahlstedt
Personell musste zuletzt immer wieder auf Spieler verzichtet werden. Sei es Gabriel Stockinger, Aron Kruse oder aber zuletzt Felix Burkhardt. Auch Jonas Ihde sollte jüngst ersetzt werden müssen. Defensiv setzte es sich ebenfalls fort. Doch trotz dessen, dass umgebaut und improvisiert werden musste, sollte es sich in den Ergebnissen kaum widerspiegeln. Vor dem Spiel am Donnerstag ist die Hoffnung groß, dass einige Spieler zurückkehren und es bei einigen „Wackelkandidaten“ reicht. Der Trainer gab ein Update: „Bei uns sieht es personell noch durchwachsen aus. Felix Burkhardt fällt noch aus. Leider ist Jannik Schnitzke, der in den vergangenen Wochen überragend war, im Urlaub. Dafür sollte unser Kapitän wieder zurückkehren. Dann muss man gucken bei ein, zwei angeschlagenen Spielern, ob das bis Donnerstag reicht.“ In der Innenverteidigung wird also umgebaut werden müssen. Vorne gilt es, am vergangenen Freitag anzuknüpfen, doch noch etwas zielstrebiger zu agieren. In der Vergangenheit sind sich die beiden Segeberger bereits achtmal begegnet. Die Bilanz spricht dabei mit fünf Siegen für die Gastgeber. Zweimal sollte Alveslohe sich durchsetzen, einmal endete das Duell Remis. Fast vier Tore fielen im Schnitt zwischen den beiden aktuellen Ligakonkurrenten. Letztmals an der Scharnhorststraße begegnet sind sich die beiden Teams fast genau zehn Jahre. Im Oktober 2016 behauptete sich Wahlstedt mit 4:1. Nach einem 2:1 zur Pause folgte schnell nach Wiederbeginn das dritte Tor. In der Schlussphase folgte das vierte Heimtor. Am Ende der Saison sollte der SVW die Klasse halten. Alveslohe stieg ohne einzigen Sieg ab.
Die Tabelle der Kreisliga Südwest
| 1. | SV Wahlstedt | 14 | 47 : 23 | 32 |
| 2. | Tralauer SV | 13 | 52 : 20 | 31 |
| 3. | Teutonia Alveslohe | 14 | 43 : 25 | 29 |
| 4. | TuS Hoisdorf | 15 | 36 : 32 | 28 |
| 5. | FSG Alsterland | 15 | 41 : 32 | 27 |
| 6. | Bargteheide-Hammoor | 15 | 36 : 36 | 27 |
| 7. | SV Henstedt-Ulzburg | 15 | 41 : 24 | 26 |
| 8. | Eintracht Segeberg | 13 | 37 : 28 | 21 |
| 9. | Leezener SC | 14 | 38 : 30 | 19 |
| 10. | SSV Großensee | 14 | 30 : 46 | 16 |
| 11. | SV Bor. Möhnsen | 15 | 30 : 37 | 15 |
| 12. | TuS Hartenholm II | 14 | 23 : 41 | 15 |
| 13. | TSV Trittau II | 12 | 29 : 30 | 14 |
| 14. | SV Sülfeld | 14 | 20 : 35 | 12 |
| 15. | Bargfelder SV | 14 | 23 : 40 | 9 |
| 16. | VfL Oldesloe | 13 | 8 : 55 | 1 |







