Wild Wild Gudow: Verrückte Ergebnisse zum Start „in einer schwierigen Liga“

„Ganz schön viel Lehrgeld“

Verrückt: TSV Gudow liegt dreimal hinten und erkämpft sich dennoch einen Punkt. Foto: Lea Schewski
Anzeige
Przybyl MeisterMetall

Gudow – Die Rückblicke bei HL-SPORTS im Winter 2023/2024 werden präsentiert von Physio Power. Wie es verrückt zugehen kann, sah man in den vergangenen Monaten beim TSV Gudow, insbesondere in den ersten Wochen der Saison. 3:0, 6:1, 1:7, 1:6, 8:1, 1:8 und noch einige wilde Ergebnisse mehr. Das beruhigte sich dann irgendwann und man findet sich aktuell im Mittelfeld der Kreisliga Süd-Ost wieder. Auf der einen Seite darf man sich am Rand von Schleswig-Holstein zu Mecklenburg-Vorpommern in der besten Kreisliga des Landes tummeln, auf der anderen Seite ist man es nicht gewohnt. Dafür macht man es gut, wie allerdings schon vor drei Jahren, denn da spielten die Lauenburger schon einmal in der “Lübecker“ Staffel und belegten am Ende Rang sieben. Derzeit ist man Elfter, hat aber genügend Abstand nach oben und ein kleines Polster zum Drittletzten.

Anzeige

„Es hat gedauert, bis wir eine gute Balance gefunden haben“

Dazu sagt Cheftrainer Max Asmuß zu HL-SPORTS: „Schwierige Saison in einer schwierigen Liga. Wenn ich mir die Trainings- und Arbeitsbedingungen in Gudow anschaue, ist es sicher okay, was unterm Strich rauskommt. Zufrieden können und wollen wir damit nicht sein. Das größte Problem an den Ergebnissen und dem aktuellen Tabellenplatz ist, dass es damit noch komplizierter wird, neue und junge Spieler auf uns aufmerksam zu machen und sie davon zu überzeugen, in Gudow Fußball zu spielen. Dazu kommen einige schwere Verletzungen, die uns länger beschäftigen werden. Ich habe selber einige Spiele gebraucht, um die großen Qualitätsunterschiede in der Liga zu erkennen und eine Antwort darauf zu finden. Gegen Stockelsdorf, beim TüSV und in Reinfeld haben wir ganz schön Lehrgeld bezahlt. Es hat gedauert, bis wir eine gute Balance gefunden haben. Insgesamt ist vor allem das Spiel nach vorne aus eigenem Ballbesitz immer noch unsere größte Baustelle, auch wenn hier ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen ist.“

Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -